Feng Shui Ratgeber

2017 – der September in Zahl3n

Von Bodo Trieb

Der neunte Monat des gregorianischen Kalenders beginnt und mit ihm der zweite Monat in diesem Jahr, in welchem wir wieder einmal einen Tag erleben werden, an dem Tag und Nacht gleich lang sind. Das wird am 22. September der Fall sein. Diese Tag- und Nachtgleiche markiert auch den astronomischen Herbstanfang.

der September in Zahl3n

© Bodo Trieb

Als er noch Gültigkeit hatte, war im römischen Kalender der September noch der 7. Monat. Als aber im Jahre 153 v.Chr. der Beginn eines Jahres vorverlegt wurde, ging der Bezug zwischen Namen und Monatszählung verloren.
In unseren Breiten sind historische Namen des Septembers Scheiding, Herbsting, Herbstmond oder Holzmonat. Der Abschied vom Sommer, der Einstieg in den Herbst, so wurde es im Monatsnamen ausgedrückt.

Was sagt uns das nun über das Potential des September in diesem Jahr? „Was könnte von uns erwartet werden? Wie werden wir darin unterstützt?“ sind sicherlich die Fragen, die uns am meisten interessieren. Schauen wir uns dazu die Zahl3n genauer an.


Das Denken und die Kreativität geben sich im neuen Monat ein Stelldichein und liefern uns eine geistvolle und -reiche Gedankenfülle. Da werden Musen besonders aktiv, sehr zur Freude all derer, die sich in welcher Form auch immer künstlerisch betätigen wollen. Das ist das Potential, um auch in der Kunst nicht nur Neues, sondern auch Beständiges zu schaffen. Wollen wir hoffen, dass dieses Potential nicht allein dazu benutzt wird, sich etwas „schön zu denken“. Für eine derartige Flucht vor der Realität würden wir den Zahl3n ganz bestimmt nicht gerecht werden.
Der ganzheitlich denkende und handelnde Mensch ist gefragt, Ganzheitlichkeit ist das, was in diesem Monat besonders unterstützt und gefördert wird. Leider zeigt aber die erfahrbare Wirklichkeit, dass diese Art zu denken und zu handeln nicht sonderlich weit verbreitet ist. Zu oft wird nur an Symptomen „herumgedoktort“, nach den Ursachen wird nur wenig oder gar nicht geforscht. Unglücklicherweise gilt das für so ziemlich alle Bereiche unseres Lebens, für die Politik ebenso wie für Industrie und Wirtschaft oder soziale und kulturelle Bereiche.
Klar, dass uns in diesem Zusammenhang das Thema Gesundheit in den Sinn kommt. Hier geht es weit über den Klassiker, gesunde Ernährung und Bewegung an frischer Luft, hinaus. Auch in diesem Teil unseres Alltags werden nicht selten nur Symptome behandelt, statt dass nach den Wurzeln eines Übels gesucht wird. Schnelle Erfolge sind gefragt, damit der Patient ja nicht zu lange krank ist und am Arbeitsplatz ausfällt. Sehr kurzsichtig ist diese Betrachtung und hat mit Ganzheitlichkeit absolut nichts zu tun. Oft auch die Medikationen nicht, die verabreicht werden. Einzelne „Hämmer“ schießen weit über das Ziel hinaus, schaffen aber kurzfristig Linderung. Leider aber nur selten langfristig und nachhaltig.
Es geht in diesem Monat darum, für das Wohlbefinden und die Gesundheit von uns selbst zu sorgen und für d
ie der anderen. Ob wir in einem Heil- oder Pflegeberuf tätig sind oder werden, therapeutisch arbeiten oder ob wir einfach „nur“ für andere da sind, spielt keine Rolle.
Idealerweise leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe. In Asien heißt es „Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag. Bring ihm das Fischen bei, und Du ernährst ihn ein Leben lang.“

Ganzheitlichkeit und Nachhaltigkeit, Ganzheitlichkeit für Nachhaltigkeit. Das schöne ist, wir müssen dafür das Rad nicht neu erfinden. Wir dürfen uns auf Bewährtes stützen und verlassen und dürfen darauf vertrauen, dass wir damit das erreichen, was der Monat von uns sehen möchte. Nicht nur in Gedanken und Worten, sondern auch in Taten. Halten wir uns auch hier wieder an Erich Kästners Worte „es gibt nicht Gutes, außer man tut es“. Lassen wir unseren hoffentlich weisen Worten auch umsichtige Taten folgen.
Mögen wir jederzeit wissen, was wir wie füreinander tun können und mögen wir flexibel und kreativ genug sein, das auch in die Tat umzusetzen. Das wünsche ich uns allen.
Bodo Trieb

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