Belgien als Vorreiter: Petition “Weniger Elektrosmog!”
9. November 2011 - Long Wang
“Weniger Elektrosmog!” lautet der Titel einer Petition in Belgien, die von Medizinern, Wissenschaftlern und Elektrosmog-Gegnern initiiert wurde. Auch jeder Nicht-Belgier hat die Möglichkeit, die Petition durch Mitzeichnung zu unterstützen. Dennoch: Wann gibt es eine solche Petition endlich auch in Deutschland?
Geomantie-Experte Stefan Brönnle hat uns auf eine interessante Initiative aufmerksam gemacht: In Belgien formiert sich gerade auf breiter Front Widerstand gegen das “Massenexperiment Elektrosmog”, dessen unfreiwillige Teilnehmer wir alle sind.
Die Initiative beruft sich dabei auf den Artikel 23 der belgischen Verfassung, in dem für jeden Bürger des Landes das Grundrecht auf ein Leben in einer gesunden Umwelt festgeschrieben ist. Eine daraufhin gestartete Petition “Weniger Elektrosmog!” tritt für eine strengere Anwendung des Vorsorgeprinzips in Bezug auf gesundheitsschädigende Folgen von Elektrosmog ein.
Als Ausdruck der Solidarität hat jeder Gleichgesinnte die Möglichkeit, die Petition durch Mitzeichnung zu unterstützen. Über 10.000 Menschen haben sie bereits unterzeichnet, darunter viele Nicht-Belgier.
Wie lauten die konkreten Forderungen der Initiative?
- Der Grenzwert von 0,6 V/m: Die sofortige Reduzierung der kumulativen Strahlungsnorm in Belgien für fest aufgestellte Funkmasten -und Antennen (für pulsierende Mikrowellenstrahlung: 2G, 3G/UMTS, usw.) für den öffentlichen Raum: bis 0,6 V/m und ein neuer Richtwert von 0,06 V/m.
- KEINE Zulassung eines 4. Mobilfunkbetreibers innerhalb Belgiens (es sei denn mit einer ‘geteilten Antenne’).
- KEINE Zulassung des Ausbaus von 4G (LTE, WiMax, usw.) Funkmasten innerhalb Belgiens.
- Eine verstärkte Anwendung des Vorsorgeprinzips für ALLE Quellen gepulster Mikrowellenstrahlung
“Ja, wir unterschreiben für weniger Elektrosmog!”
“Ja, wir unterschreiben für die strengere Anwendung des Vorsorgeprinzips bezüglich der schädlichen Folgen Elektrosmogs und insbesondere von gepulster Mikrowellenstrahlung auf die Gesundheit der Bevölkerung.”
> Hier geht’s zur Petition “Weniger Elektrosmog!”
Neues aus der Elektrosmog-Forschung
Für besonders spannend halten wir zudem die Zusammenstellung von aktuellen Stimmen renommierter Mediziner, Wissenschaftler und der EU. Sämtliche Aussagen sowie die Ergebnisse aktueller Studien sind mit Quellenangaben versehen und können somit unmittelbar nachgeprüft werden. Es ergibt sich daraus ein wirklich guter Überblick über den aktuellen Kenntnisstand in der Elektrosmog-Forschung.

Durchschnittlicher Anstieg der vom Menschen geschaffenen Mikrowellenstrahlung zw. 900 MHz und 2,5 GHz im städtischen Umfeld seit dem Jahre 2000 (Quelle: www.petition-electrosmog.be)
Um mal zwei Beispiele aufzuführen: Eine im wissenschaftlichen Fachmagazin “Environmental Health Perspectives” publizierte Schweizer Meta-Studie kommt zu dem Schluss, dass “von der Telekom-Industrie geförderte Studien [...] neun Mal häufiger keine biologischen Effekte [finden] als von unabhängigen Parteien finanzierte Studien” (Quelle: ehp03.niehs.nih.gov).
Eine weitere Untersuchung, die im Fachjournal “Electromagnetic Biology and Medicine” vorgestellt wurde, zeigt auf, dass die Anzahl gemeldeter Fälle von Elektrosensibilität seit 1991 stetig ansteigt. Und mehr noch: “Der extrapolierte Trend zeigt, dass zu erwarten ist, dass 50% der Bevölkerung im Jahre 2017 elektrosensibel sein wird.” (Quelle: www.next-up.org)
Was wir uns nach Durchsicht des Materials gefragt haben, war, warum es so eine Initiative wie in Belgien eigentlich noch nicht in Deutschland gibt!?

Am 20. November 2011 um 01:51 Uhr
[...] jeweils auf ihre Weise von der “Verschlusssache Elektrosmog” profitiert.Immer mehr wissenschaftliche Langzeitstudien zeigen, dass Elektrosmog, wie er beispielsweise von Mobiltelefonen abgestrahlt wird, unser Erbgut [...]
Am 17. Dezember 2011 um 00:25 Uhr
[...] vor Elektrosmog-Gefahren warnen.Neues aus der Elektrosmogforschung könnt ihr in unserem Beitrag Belgien als Vorreiter: Petition “Weniger Elektrosmog!” nachlesen.FazitUnsere Empfehlung für angehende Grundstückskäufer, Häuslebauer und [...]
Am 5. Februar 2012 um 12:48 Uhr
[...] sind, wissen wir nicht erst, seit immer mehr wissenschaftliche Studien bestätigen, welche negativen Langzeiteinflüsse elektromagnetische Strahlung auf den menschlichen Körper hat. So unschuldig sie im Alltag auch aussehen… Handys sind besessen und das kleine Monster [...]
Am 15. April 2012 um 19:42 Uhr
[...] ihrer Wirkung sind noch nicht hinreichend wissenschaftlich erforscht, dennoch lässt sich anhand zahlreicher besorgniserregender Studien der vergangenen Jahre eine klare Tendenz ablesen: Die gesundheitlichen Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern [...]