Garten & Balkon

Hängende Tomaten pflanzen: Ideal für den Balkon

© - Verena Gesicki

Großstadt-Gärtner aufgepasst: Auch auf dem Balkon könnt ihr platzsparend Tomaten anbauen. Wie das geht? Ganz einfach: Mit „Hängenden Tomaten“!

Hängende Tomaten auf dem Balkon

Hängende Tomaten auf dem Balkon (Foto: Larry Wentzel)

 

Die Tomate ist eines der beliebtesten Fruchtgemüse der Deutschen. Verwunderlich ist das nicht, schließlich ist sie nicht nur lecker, sondern sehr gesund. Ihre Inhaltsstoffe, wie der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin, helfen dabei, Sonnenbrand und Herz-/Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen sowie zellschädigende Radikale abzufangen. Außerdem sind die roten Früchte nicht nur voller Vitamine und Mineralien. Sie sind außerdem sehr kalorienarm, weshalb sie sehr gut in eine gesunde Ernährung integriert werden können. Viele Tomaten aus dem normalen Handel bestehen jedoch zum Großteil nur noch aus Wasser, weil sie dank einer Chemiekeule innerhalb kürzester Zeit in Massen angebaut, gepflegt und geerntet werden. Immer mehr Menschen entscheiden sich aus diesem Grund dafür, selbst Tomaten anzupflanzen. Doch was tun, wenn man keinen eigenen Garten oder ausreichend Platz hat? Die Lösung sind hängende Tomaten, da sie sehr platzsparend sind. Dadurch passen sie auf so ziemlich jeden Balkon. (mehr …)


Outdoor Feng Shui für die Garten- und Terrassengestaltung

© - Verena Gesicki

Wer seine Wohnung nach Feng Shui einrichtet, versucht die Fünf Elemente aufeinander abzustimmen und auszugleichen. Positive Energien werden unterstützt, negative hingegen abgeschwächt. Doch was sich in der Wohnung anwenden lässt, kann auch im Garten genutzt werden.

Outdoor Feng Shui ist viel mehr als eine Buddha-Figur im Garten

Outdoor Feng Shui ist viel mehr als eine Buddha-Figur im Garten (Foto: Karyn Christne / flickr)

 

Weshalb ist Feng Shui im Garten so wichtig?

Viele Menschen, die sich mit Feng Shui beschäftigen, sind der Meinung, dass eine gut eingerichtete Wohnung bereits ausreicht, um die Kraft des Feng Shui voll auszukosten. Doch auch im Garten steckt jede Menge Energie, die sich mit einer optimalen Terrassen- und Gartengestaltung nutzen lässt. Dabei spielen viele Faktoren eine wichtige Rolle, wie zum Beispiel: (mehr …)


Kompost selber herstellen

© - Irmgard Brottrager

Zu einem nachhaltigen Haushalt gehört unbedingt eine kleine Kompost-Anlage, damit die Bio-Abfälle direkt verwertet werden. Wer einen Garten besitzt, ist hier eindeutig im Vorteil, aber es geht auch ohne.

Kleine Garten-Kompost-Anlage aus Holzlatten mit Abdeckung, Foto (C) andy carter / flickr

Kleine Garten-Kompost-Anlage aus Holzlatten mit Abdeckung, Foto (C) andy carter / flickr

 

Es ist schon faszinierend, wie aus Pflanzenabfällen wieder duftende neue Erde entsteht innerhalb relativ kurzer Zeit! Eine gewisse Zersetzung wird bereits über den Winter erreicht und nach einem Jahr kann man die Erde schon wieder verwenden. Idealer Kompost mit fein krümeliger Struktur benötigt ungefähr zwei Jahre, bis er fertig ist. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten die Abfälle sofort weiter zu verwenden, ohne sie zwischenzulagern. (mehr …)


Wie funktioniert ein Ewiges Terrarium?

© - Irmgard Brottrager

Pflegeleichter geht es nicht: Luftdicht abgeschlossen in Glaskolben, Einmachgläsern oder bauchigen Flaschen bildet sich ein autarkes Ökosystem, das nie mehr gegossen werden muss.

Foto (C) Sonny Abesamis / flickr

Foto (C) Sonny Abesamis / flickr

 

Gewöhnliche Terrarien sind dekorative Glasbehälter, die mit kleinen Pflanzen bestückt sind und eine Luftöffnung besitzen. Für „ewige“ Terrarien werden verschließbare Behälter verwendet, die nach dem Anordnen und Befeuchten der Materialien dicht verschlossen und nicht mehr geöffnet werden. Als Zutaten sind zum Beispiel geeignet: Sand, Erde, Steinchen, Rinden, Laub, Totholz, grünes Moos, Farn, Flechten, Sauerklee und andere Kleinteile aus dem Wald. Auch kleine Tierchen wie Regenwürmer, Schnecken, Asseln und Einsiedlerkrebse sind möglich. Mikroorganismen werden automatisch eingeschleust, wenn man die Substanzen nicht im sterilen Baumarkt einkauft, sondern Waldboden-Teile direkt aus der Natur holt. (mehr …)


Intelligente Kombi-Nutzungen für Bäume und Wälder

© - Irmgard Brottrager

Wald kann wesentlich mehr sein als die übliche Ansammlung von wilden Bäumen, die forstwirtschaftlich gezähmt wird. Durch Kombinationen mit menschlichen Nutzungen ergeben sich vielfältige Kulturformen.

Weidewald für Pferde, Foto (C) Bureau of Land Management Orgenon and ... / flickr

Weidewald für Pferde, Foto (C) Bureau of Land Management Orgenon and … / flickr

 

Angeregt durch das Buch von Conrad Amber „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt!“ möchte ich hier einige interessante Sondernutzungen für Bäume und Wälder vorstellen. Wälder sind relativ geschlossene Ökosysteme in Form von Inseln in der Kultur-Landschaft oder zusammenhängenden Netzwerken, die größere Flächen umspannen. Sie entstehen auch ohne Zutun des Menschen und stellen die urwüchsige Vegetation auf dem Festland unseres Planeten dar. Nicht alle der vorgestellten Nutzungsarten sind gleichermaßen ökologisch wertvoll, aber besser als gar kein Baumleben. Sie bereichern die Palette der landschaftsplanerischen Möglichkeiten und tragen zu größerer Vielfalt bei. (mehr …)


Selbstversorgung in der Stadt

© - Irmgard Brottrager

Der Traum von Selbstbestimmung und Unabhängigkeit wächst im gleichen Maße, wie Fremdbestimmung und Überwachung zunehmen. Urban Gardening ist ein globaler Trend in vielen Industrieländern.

Gemeinschaftsgarten, Foto (C) Gabriel Kamener, Sown Together / flickr

Gemeinschaftsgarten, Foto (C) Gabriel Kamener, Sown Together / flickr

 

Sogenannte „Essbare Städte“ machen bereits seit 10 Jahren von sich reden und werden auch realisiert. Dass Selbstversorgung in der Stadt überhaupt möglich ist, hätte vor 20 Jahren kaum einer gedacht – auch wenn es immer schon viele Städter gab, die sich vor Sehnsucht nach einem Stückchen Grünland verzehrten. „Essbare Stadt“ ist inzwischen ein Begriff, der sogar bei Wikipedia zu finden ist – mit über 140 Literaturnachweisen. In Deutschland gibt es bereits über hundert Städte, die sich „Essbare Stadt“ auf ihre Fahnen heften. (mehr …)


Kreative Ideen für die Stadtbegrünung von Conrad Amber

© - Irmgard Brottrager

In seinem neu erschienenen Buch mit dem Titel „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt!“ präsentiert der engagierte Naturdenker, Natur-Fotograf und Erfolgsautor seine Visionen von einer Renaturierung unserer Städte.

Die Planung von Stadt-Wäldern und Alleen setzt verantwortungsvolles Denken für jahrhundertelange Zeiträume voraus. Foto (C) Beni Arnold / flickr

Die Planung von Stadt-Wäldern und Alleen setzt verantwortungsvolles Denken für jahrhundertelange Zeiträume voraus. Foto (C) Beni Arnold / flickr

 

Zurück zur Natur auch in der Stadt! Zeit wird es!

Schön langsam findet sie endlich zurück, die Natur in in die Städte! Nachdem sie Jahrzehnte lang an den Stadtrand und in kleine Grünpark-Bereiche verbannt war, sieht man sie nun öfter auf Auto-Parkplätzen wieder, vor Supermärkten, auf Verkehrsinseln, in Hinterhöfen, auf Flachdächern, an Fassaden und in Form von „Urban Farming“-Arealen. Bis vor 15 Jahren ungefähr stieß ich selten auf Begeisterung, wenn ich bei städtischen Architekturprojekten viele Bäumen und Grünflächen vorsah. Grün galt ebenso wie der Baustoff Holz in der Stadt als unstädtisch, uncool, unpassend, rustikal und erhaltungsaufwändig. Wenn große Wohnsiedlungen für die Grünraumpflege unpersönliche Firmen engagieren müssen, wird alles zum Kostenfaktor, was über einen schlichten Rasen hinausgeht. Begrünungsmaßnahmen lassen sich nur bedingt mit wirtschaftlichen Argumenten untermauern. Es liegt jedoch nicht nur am Geld. Denn echte Gegner des Wildwuchses, von denen es leider nicht zu wenige gibt, handeln wider jede Vernunft und scheuen keinen finanziellen Aufwand, um ihre Gartenflächen möglich akkurat und steril zu halten. (mehr …)


Was macht schlappe Pflanzen munter?

© - Irmgard Brottrager

Diesmal geht es nicht darum, wie wir von Pflanzen profitieren, sondern wir wir ihnen zu mehr Lebensenergie verhelfen können. Wie können wir optimale Wachstumsbedingungen schaffen? Welche Stärkungsmittel kennen wir für schwächelnde Pflanzengeister?

Foto (C) taschenkruemmel / flickr

Foto (C) taschenkruemmel / flickr

 

Wenn unsere Pflanzen stark und kräftig sind, kommt uns ihre Energie am Ende selber zu Gute, denn sie sind unsere Lebensgrundlage. Was können wir für unsere grünen Mitwesen tun, damit sie besser gedeihen? Was setzt ihnen zu und welche Behandlungsfehler sind zu vermeiden? (mehr …)