Garten & Balkon

Was macht schlappe Pflanzen munter?

© - Irmgard Brottrager

Diesmal geht es nicht darum, wie wir von Pflanzen profitieren, sondern wir wir ihnen zu mehr Lebensenergie verhelfen können. Wie können wir optimale Wachstumsbedingungen schaffen? Welche Stärkungsmittel kennen wir für schwächelnde Pflanzengeister?

Foto (C) taschenkruemmel / flickr

Foto (C) taschenkruemmel / flickr

 

Wenn unsere Pflanzen stark und kräftig sind, kommt uns ihre Energie am Ende selber zu Gute, denn sie sind unsere Lebensgrundlage. Was können wir für unsere grünen Mitwesen tun, damit sie besser gedeihen? Was setzt ihnen zu und welche Behandlungsfehler sind zu vermeiden? (mehr …)


Unabhängig werden mit Selbstversorger-Immobilien

© - Irmgard Brottrager

Derzeit gibt es noch viele leer stehende Objekte, die nach der Landflucht zurückgeblieben sind. Aber Selbstversorgung ist auch in der Stadt möglich. Zum Beispiel mit Wohnhäusern im Cottage-Stil, wie sie in England Tradition haben.

Altes Backstein-Cottage mit Garten, Foto (C) Jon Bennett / flickr

Altes Backstein-Cottage mit Garten, Foto (C) Jon Bennett / flickr

 

Die kleinen Cottage-Häuser wurden früher von einfachen Land-Leuten bewohnt, die den Garten für sich und ihre Tiere benutzten. Die romantischen Anlagen sind heute nicht nur für Künstler und Touristen interessant, sondern auch für moderne Aussteiger, die zu sich selbst und zur Natur zurück finden möchten. Auch in Wien gibt es mehrere Viertel mit Bürgerhäusern, die im Cottage-Stil errichtet wurden. (mehr …)


Drehwuchs bei Bäumen: ein energetisches Phänomen?

© - Irmgard Brottrager

Zwischen Himmel und Erde sind noch einige Fragen ungeklärt. Zum Beispiel: Welche Energie bringt die Bäume dazu, sich zu verdrehen? Die Wasseradern sind schuld, das ist doch klar, oder?

Uralter drehwüchsiger Baum in Afrika, Foto (C) Marvin Foushe / flickr

Uralter drehwüchsiger Baum in Afrika, Foto (C) Marvin Foushe / flickr

 

Drehwuchs gilt auf dem Holzmarkt als Holzfehler, weil die Verwertbarkeit des Holzes eingeschränkt wird. Die Holzfasern wachsen nicht parallel in die Höhe, sondern drehen sich spiralförmig um die Baum-Achse. Durch die innere Verdrillung des Stammes wird die Stabilität verbessert. Es sind vor allem frei stehende Bäume betroffen, die nicht windgeschützt sind. Je windiger und exponierter die Lage, umso stärker sind die Bäume verdrillt. Es gibt aber auch Sorten, die von Natur aus zum Drehwuchs neigen. Ein leichter Drehwuchs ist völlig normal und nicht immer an der Rinde zu erkennen. Die Verdrillung kann linksdrehend oder rechtsdrehend sein. Junge Bäume drehen sich häufiger nach links und ändern im Alter ihre Drehrichtung. Sogar ein Wechseldrehwuchs, mal nach links und mal nach rechts, ist möglich. Die Ursache für diese Phänomene ist bislang ungeklärt. Die Bäume sind jedenfalls nicht krank, sondern nur außergewöhnlich geformt. (mehr …)


Wärme und Öko-Strom aus Garten-Kompost

© - Irmgard Brottrager

Wenn Bio-Materialen verrotten, entsteht bekanntlich Wärme. Werden die Abfälle vergärt, bildet sich zusätzlich Biogas, das entweder verbrannt oder in Strom umgewandelt werden kann.

Gewöhnliche Garten-Kompost-Anlage mit Durchlüftung, (C) andy carter / flickr

Gewöhnliche Garten-Kompost-Anlage mit Durchlüftung, (C) andy carter / flickr

 

Probiotischer Dünger mit fermentiertem Kompost

Jeder, der einen Garten besitzt, kann aus seinen Küchenabfällen Kompost erzeugen. Damit das Material schneller verrottet, wird es luftig gelagert. Eine Alternative zu diesen gewöhnlichen Kompost-Anlagen ist die Fermentation des organischen Materials. Bei dieser Variante erfolgt die Lagerung anaerob (unter Luftabschluss) wie bei einem landwirtschaftlichen Silo. Im kleinen Maßstab kann man einen Bottich (wie bei der Herstellung von Sauerkraut), einen Plastiksack, eine Tonne oder einen Eimer verwenden. Das Material kann nicht schimmeln, wenn es mit Milchsäure-Bakterien geimpft wird. Das durch die Bakterien belebte und verwandelte Material ist ein besonders wertvoller Dünger. Die fertige Silage riecht wie fermentiertes Gemüse. Auch bei Bokashie-Kompost-Eimern, die innerhalb von Wohnungen verwendet werden, sind Mikro-Organismen im Einsatz. Ein so genannter Fermenter ist außerdem das Herzstück jeder Biogas-Anlage. Durch Zugabe von bestimmten Mikroorganismen kommt unter anaeroben Bedingungen die Gärung des Materials in Gange. (mehr …)


Der Granatapfel-Baum – Wesen und Bedeutung

© - Irmgard Brottrager

Die vitaminreichen und äußerst gesunden Früchte werden das Jahr über kaum beachtet und rücken erst zu Weihnachten ins Blickfeld. Dabei gedeiht der exotische Obstbaum auch in unseren Breiten und erfreut mit außergewöhnlich schönen Blüten.

Granatapfelbaum Foto (C) Ze'ev Barkan / flickr

Granatapfelbaum Foto (C) Ze’ev Barkan / flickr

 

Merkmale: Der mehrstämmige kleine Laubbaum oder große Strauch wird maximal 5 Meter hoch und kann mehrere hundert Jahre alt werden. Das dicht verzweigte Astwerk hängt oft bis zum Boden herab, ist meist dornig und geht in die Breite. Mit den ersten Blüten ist nach 3 Jahren zu rechnen. Aus den großen, orangeroten oder gelben Glockenblüten, die an den Enden der Zweige hervorkommen, entwickeln sich faustgroße, runde Früchte, die zuerst grün sind und mit zunehmender Reife rot werden. Sie sehen äußerlich wie ledrige Äpfel aus, besitzen jedoch größere, kronenförmige Kelchblätter. Unter der dicken Schale verbergen sich viele saftige Kerne (angeblich 613 Stück), die wie Maiskörner aussehen und einen blutroten Saft enthalten. Sie sind in ein trockenes, weißliches Fruchtfleich eingepackt, das bitter schmeckt  und nicht genießbar ist. Da die Saftkerne sehr leicht aufplatzen, muss man beim Öffnen vorsichtig sein. Die Blätter sind bis 10 cm lang, schmal, hart, ledrig und meist lanzettförmig zugespitzt. (mehr …)


Der Amberbaum – Wesen und Bedeutung

© - Irmgard Brottrager

Der Seestern-Baum oder Liquidambar gehört zu den Zaubernuss-Gewächsen und hat die schönste Herbstfärbung von allen Laubbäumen. Der Balsam, der aus der Rinde gewonnen wird, ist ein wertvolles Räuchermittel.

Alter Amberbaum, Foto (C) Marius Benta / flickr

Alter Amberbaum, Foto (C) Marius Benta / flickr

 

Merkmale: Wenn Ihr im Herbst einen auffallend hoch gewachsenen, feuerroten Baum seht, dann ist es vielleicht ein Amberbaum. Der Baum besticht mit seiner wunderschönen, leuchtend orangeroten und mehrfarbig schattierten Laubfärbung, die an windstillen Plätzen bis zu 8 Wochen lang anhält. Die hochstämmigen Bäume werden bis 45 Meter lang und 10 Meter breit, bei Stammdurchmessern bis 1,5 Meter. Es gibt sie aber auch im Kleinformat. Die kegelförmige Krone sieht aus wie eine Flamme, relativ schmal und hoch. Die sternförmigen, gelbgrünen Blätter werden bis 15 cm breit, besitzen einen gesägten Rand und haben eine Ähnlichkeit mit Ahornblättern. Aus den kugeligen Blüten entwickeln sich runde, hölzerne und stachelige Kapsel-Früchte, die entfernt an Kastanien erinnern. Bei alten Orient-Bäumen bildet sich eine bizarr verkrustete Rinde mit ausgeprägten Korkleisten. Der Herzwurzler wächst relativ langsam und wird zirka 100 Jahre alt. (mehr …)


Die Bambus-Pflanze – Wesen und Bedeutung

© - Irmgard Brottrager

Obwohl es keine Bambusbäume gibt, spricht man von Bambuswäldern, denn die riesigen Hart-Gräser können bis 30 Meter hoch werden. Die immergrünen Blätter sind vor allem im Winter eine Bereicherung, wenn sonst alles kahl und verwelkt ist.

Bambusblätter, Foto (C) Clemens v. Vogelsang / flickr

Bambusblätter, Foto (C) Clemens v. Vogelsang / flickr

 

Merkmale: Das baumgroße, verholzende Gewächs gehört zu den Süßgräsern. Man unterscheidet über 1200 Sorten. Nicht alle sind frostbeständig und nicht alle vermehren sich durch unterirdische Ausläufer. Die winterharten Sorten gedeihen auch bei uns. Die Flachwurzler entwickeln kerzengerade, hohle Stämme mit Knoten in regelmäßigen Abständen und relativ dünnen, buschigen Ästen. Sie erreichen bis 15 oder sogar 30 Meter Höhe mit „Stamm“-Durchmessern bis 80 Zentimetern. Die extrem raschwüchsigen Gehölze können bis zu einem Meter pro Tag oder mehrere Meter pro Woche zulegen. Bereits nach wenigen Monaten hat die Pflanze ihre maximale Höhe erreicht. Die Halme sind erntereif nach 4-6 Jahren, wenn sie vollständig verholzt sind, bei Durchmessern um die 30 cm. Der horstbildende Bambus (auch Gartenbambus genannt) ist eigentlich kein echter Bambus, sieht aber ähnlich aus. Als Horst bezeichnet man einen Pflanzenstock, bei dem die Triebe nur oberirdisch verzweigt sind und dicht nebeneinander stehen, ähnlich wie bei kleineren Süßgräsern. Die Blüten bilden sich nicht jährlich sondern in einem bestimmten Rhythmus von 20 bis 100 Jahren, der von Art zu Art verschieden ist. Die Blütezeit beträgt 2 Jahre und nach der Fruchtbildung brechen die Halme erschöpft zusammen. Wenn eine Bambus-Art blüht, dann immer gleichzeitig mit allen anderen Pflanzen derselben Art auf dem ganzen Planeten. Die Blüten sehen wie Ähren aus und sind unscheinbar grünlich. Die Farbe der Halme wechselt von Grün zu Gelb und Hellbraun. Die dekorativen Blätter sind lang, schmal und lanzettförmig zugespitzt. (mehr …)


Der Stechpalmen-Baum: Wesen & spirituelle Bedeutung

© - Irmgard Brottrager

Die immergrünen Zweige mit den leuchtenden, roten Beeren sind nicht nur ein beliebter Winterschmuck. Das buschige Gehölz mit dem undurchdringlichen Laubwerk ist auch gut für Hecken geeignet.

Stechpalme, Foto (C) Michael Wunderli / flickr

Stechpalme, Foto (C) Michael Wunderli / flickr

 

Merkmale: Die Bäume oder Sträucher werden bis 15 Meter hoch, wachsen sehr langsam und werden bis 300 Jahre alt. Die ledrigen, glänzenden Blätter sind auf der Unterseite heller und mit spitzen Zacken bewehrt. Auch spitzovale Blätter mit glattem Rand sind möglich. Aus den kleinen, weißen Blüten, die in den Blattachseln herauswachsen, entwickeln sich rote Scheinbeeren. Die runden Früchte enthalten 4 Steinkerne. Der farbenprächtige Tiefwurzler wird auch Stecheiche, Christdorn, Ilex, Stechhülse, Korallenhülse oder Rote Winterbeere genannt. Die Krone bildet einen kegelförmigen Umriss mit buschigem Wuchs und dichtem Blattwerk. Es gibt über 400 Arten, darunter auch niedrige Sorten, die als Bodendecker verwendet werden können. Auch der Mate-Strauch, aus dem der bekannte Mate-Tee hergestellt wird, gehört zu den Stechpalmen-Gewächsen. Nicht alle Arten sind immergrün. (mehr …)