Gesundheit

Spekulationen über die Urzeit-Nahrung des Menschen

© - Irmgard Brottrager

Ist der Mensch wirklich ein Allesfresser? Von Natur aus wahrscheinlich nicht, weil sich Fleisch ohne Feuer und Werkzeuge nicht zubereiten lässt. Aber es gibt auch viele andere Indizien, die darauf hindeuten, dass Fleisch nur eine Notnahrung ist.

Junger Fuchs, Foto (C)Alias 0591 / flickr

Junger Fuchs, Foto (C)Alias 0591 / flickr

 

Ein neues Youtube-Video von „Heile dich und Mutter Erde“ ist der Anlass, um der Sache näher auf den Grund zu gehen. Schon lange frage ich mich, ob die vielen Unstimmigkeiten bei den Ernährungsexperten nicht vielleicht damit zu tun haben könnten, dass die Nahrungsmittel, über die wir diskutieren, weit von dem entfernt sind, wofür der menschliche Körper geschaffen ist. Was war die ursprüngliche Nahrung des Menschen – abgesehen von dem, was uns in den Geschichtsmärchen erzählt wird? Nachfolgend der Versuch einer Klassifizierung der natürlichen Anlagen des Menschen im Vergleich mit Fleischfressern, Grasfessern, Fruchtfressern und Allesfressern. (mehr …)


Graue Haare re-pigmentieren: Geht das?

© - Irmgard Brottrager

Wer will heute noch seine natürliche Haarfarbe haben, wo es doch so viele „schöne“ Färbemittel gibt? Gegenfrage: Wer hat ständig Lust auf die Patzerei und möchte seine Kopfhaut mit Chemikalien traktieren?

Foto (C) Porsche Brosseau / flickr

Foto (C) Porsche Brosseau / flickr

 

Diesmal möchte ich ein sehr persönliches Experiment teilen, das die meisten älteren Semester betrifft. Über Body-Feng-Shui habe ich bereits mehrere Bücher geschrieben und daher interessiert mich dieses Thema besonders. Schließlich ist der Körper das Wertvollste, was wir haben. Es geht nicht vorrangig um die Optik oder gar um Angst vor dem Altern, sondern um die Optimierung der Lebensenergie im Körper, um das Leben möglichst lange zu erhalten. (mehr …)


In der Ruhe liegt die Kraft

© - Irmgard Brottrager

Burnout, Chronische Erschöpfung und Fatigue-Syndrom sind Bezeichnungen für andauernde Müdigkeit ohne körperliche Ursache. Die Lebensenergie Chi kann infolge von Überlastung nicht mehr richtig fließen.

Nicht nur im Urlaub fein: Eine Hängematte zum Abhängen. Foto (C) Chad Fennell / flickr

Nicht nur im Urlaub fein: Eine Hängematte zum Abhängen. Foto (C) Chad Fennell / flickr

Burnout

Eine chronische Erschöpfung liegt vor, wenn die normalen Ruhephasen nicht mehr genügen, um sich zu erholen. Burnout ist eine volkstümliche Bezeichnung für das chronische Erschöpfungssyndrom (CES), von dem immer mehr Menschen betroffen sind. Es kann sich über Jahre dahinziehen und wird meistens nur überwunden, wenn man den Lebensstil nachhaltig ändert. In Deutschland gibt es sogar eine offizielle Zahl, die mit rund 300.000 Menschen beziffert wird. Die Dunkelziffer ist sicher wesentlich höher, denn das Leiden wird von den Ärzten erst anerkannt, wenn es mehr als 6 Monate andauert, die Leistungsfähigkeit um mehr als 50% eingeschränkt ist, sowie keine anderen Krankheiten und keine Nährstoffmängel zu finden sind. (mehr …)


Trinkwasser-Filter selber bauen

© - Irmgard Brottrager

Bei allen Krisenvorsorge-Plänen steht das Trinkwasser an oberster Stelle. Es ist gut, zu wissen, wie man sich helfen kann – im Notfall, auf Wanderungen und auf Reisen. Aber es gibt auch Alternativen zum Wasser.

Kokosmilch satt Trinkwasser, Foto (C) John Revo Puno / flickr

Kokosmilch satt Trinkwasser, Foto (C) John Revo Puno / flickr

 

1) Fruchtwasser und Regenwasser statt Grundwasser

Wozu brauchen wir überhaupt Wasserfilter? „Rohes“ Grundwasser zu trinken war vor 40 Jahren überhaupt nicht üblich. Weder aus der Mineralwasser-Flasche noch aus der Leitung. Auch heute gibt es noch Menschen, die ihren Flüssigkeitsbedarf lieber mit Tees, Suppen und saftigen Früchten decken. In meiner Kindheit wurde nicht einmal der Apfelsaft gespritzt, sondern pur getrunken. Der Körper braucht unbedingt Flüssigkeiten, aber es muss kein Wasser sein. Natürlich sollte man nicht zu ungesunden (weil säurebildenden) Alternativen wie Limonaden, Kaffee, Bier, Cola, Eistee, Speiseeis, Milchprodukten und gezuckerten Säften greifen. Manche Rohköstler, die hauptsächlich Früchte essen, lehnen die Zufuhr von reinem Wasser sogar ganz bewusst ab, weil es den Magensaft zu sehr verdünnt. Statt Grundwasser bevorzugen sie saftige Obst- und Gemüsesorten, Kokosmilch, Wildgemüse, Sprossen und Kräuter. Der „Filter“, wenn man so möchte, ist in diesem Fall das Wurzelsystem der Pflanzen. Frisch aufgefangenes Regenwasser, geschmolzener Schnee und Tautropfen sind von Natur aus reiner als Grundwasser, weil es sich um destilliertes Wasser handelt. Die nachfolgend vorgestellten Wasserfilter können die Wasserqualität verbessern, aber es gibt keine Garantie, dass alle Schadstoffe beseitigt sind! (mehr …)


Mehr Energie durch Detox, Entgiften und Entschlacken – Teil 2

© - Irmgard Brottrager

Umwelt- und Lebensmittelgifte führen in der Regel nicht dazu, dass man kotzen muss oder einen Notarzt braucht, sondern schaden uns eher schleichend. Bis wir so zugemüllt sind, dass der Lebensmotor zum Stillstand kommt.

Koriander und Löwenzahn eignen sich bestens zum Entgiften. Foto (C) LollyKnit / flickr

Koriander und Löwenzahn eignen sich bestens zum Entgiften. Foto (C) LollyKnit / flickr

 

Wie bereits in Teil 1 erwähnt, entgiftet sich der Körper nicht nur auf der physischen Ebene, sondern die materiellen Rückstände hängen auch mit emotionalen Verdrängungen zusammen. Wir essen oft nicht, weil wir Hunger haben, sondern um die Stimmung aufzuhellen. Die meisten Genussmittel, die uns vordergründig glücklicher machen, sind Energieräuber und ausgesprochen schädlich für den Körper. Was wir essen, um unangenehme Eindrücke zu verbannen, ist besonders schwer verdaulich. Frustesser neigen daher stärker zu Übergewicht als Lustesser, die ihr Leben im Allgemeinen genießen, sich aber beim Essen zurückhalten, wenn es ihnen mal nicht so gut geht. (mehr …)


Mehr Energie durch Detox, Entgiften und Entschlacken – Teil 1

© - Irmgard Brottrager

Das körperliche Loslassen von Altlasten hat ungefähr dieselbe Wirkung wie das Entrümpeln auf der räumlichen Ebene. Es erleichtert ungemein.

Weizengrassaft, Foto (C) Steven Depolo / flickr

Weizengrassaft, Foto (C) Steven Depolo / flickr

 

Zum Thema Entgiften wurden bereits viele Bücher geschrieben, daher ist hier nur eine kurze Übersicht möglich. Es soll ja immer noch Leute geben, die glauben, dass es keine Schlacken im Körper gibt und eine Vergiftung durch gewöhnliche Lebensmittel nicht möglich ist. Faktum ist, dass Entschlackungskuren auf großes Interesse stoßen und bereits viele Menschen Erfahrungen damit gesammelten. Die positiven Ergebnisse sprechen für sich!
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Unsere Lebens-Bausteine: Mineralien

© - Irmgard Brottrager

Der menschliche Körper besteht aus über 70 verschiedenen Mineralien-Arten, jedoch nur wenige betrachten wir als essentiell. Unsere nährstoff-arme Ernährung ist alles andere als natürlich, sondern sehr gefährlich.

Foto (C) Dominique Garcin-Geoffroy / flickr

Foto (C) Dominique Garcin-Geoffroy / flickr

 

Wenn es um den Mineralstoff-Gehalt der Lebensmittel geht, werden selten mehr als 5 Mineralien genannt, die sowieso fast überall vorkommen. Es ist äußerst fraglich, ob die vielen Inhaltsstoffe, die auf den Nährstofftabellen gar nicht erwähnt sind, wirklich keine Rolle spielen. Denn es kommt nicht unbedingt auf die Mengen an. Vor allem jene Nährstoffe, die in der modernen Landwirtschaft weg gezüchtet wurden, fehlen. Während der letzten hundert Jahre hat der Mineralien-Gehalt der Humusschichte dramatisch abgenommen. Laut einer Studie der Vereinten Nationen beträgt der Verlust zwischen 72% (Europa) und 85% (Nordamerika). Die denaturierten Böden sind ausgelaugt und nicht mehr an den natürlichen Stoff-Kreislauf angeschlossen. Eine erhöhte Mineralstoff-Versorgung ist besonders wichtig: (mehr …)


„Natur pur im Haushalt“ – Seminar-Workshop in Graz

© - Irmgard Brottrager

Rohköstliche Ernährung, chemiefreie Körperpflege und Raumpflege mit Naturprodukten: Anregungen zum Thema „Grüner Haushalten“ findet man reichlich im Internet, aber wie sieht es mit der praktischen Umsetzung aus? Das Grundlagen- und Einsteiger-Seminar bietet Antworten auf viele Fragen, die oft zu hören sind. 

Foto (C) Olearys / flickr

Foto (C) Olearys / flickr

Nächster Termin: Samstag, 29. April, 10 Uhr bis 16 Uhr, Graz-Andritz

 

Man muss nicht gerade krank sein, um sich nach gesünderen Ufern umzusehen. Viele Menschen möchten ihre Ernährung verbessern und weniger Chemieprodukte einkaufen. Mehr Obst und Gemüse, weniger oder gar keine tierischen Produkte, mehr Blattgrün, mehr pflanzliches Eiweiß, weniger Zucker, weniger Kohlenhydrate, weniger Fett, weniger Fertiggerichte, mehr Vitamine und Mineralstoffe, mehr Nachhaltigkeit und weniger Verpackung stehen auf der Wunschliste. Das größte Hindernis bei der Umsetzung ist wohl die Macht der Gewohnheit und dass es an praktischen Erfahrungen mangelt. (mehr …)