12. August 2010 von Susanne

Akupunktur?! (Foto: Deborah Leigh)
Vielen Menschen sind alternative Heilmethoden suspekt, weil die Erklärung der Wirkungsweise oft mit dem rationalen Verstand schwer erfasst werden kann.
Auch die Akupunktur als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird abgelehnt, weil das Beschäftigen mit Yin und Yang, dem Chi und Energieblockaden zu esoterisch und “schwammig” erscheint.
Folgende einfache Erklärung zur Wirkung der Akupunktur klingt logisch und ist deshalb auch für jeden Laien gut verständlich:
Die durch den Akupunkteur an bestimmten Punkten eingeführten Nadeln bewirken kleine Stichverletzungen. Unser Gehirn registriert die Verletzung und leitet sofort Selbstheilungsmaßnahmen ein – so wie bei einer blutenden Wunde das Stoppen der Blutung und die Wundheilung selbständig erfolgen. Es werden also spezifisch die Selbstheilungskräfte des Körpers für eine bestimmte Region angeregt.
Die Vorteile der Akupunktur liegen natürlich in der nicht-medikamentösen und somit gut veträglichen Behandlung. Unerwünschte Nebenwirkungen bei erfahrenen Therapeuten sind praktisch ausgeschlossen. Als Nachteil kann die längere Zeit, bis eine Wirkung einsetzt, angesehen werden (8-10 Sitzungen). Und dass die Krankenkassen die Behandlungskosten noch nicht bei jeder Diagnose übernehmen. Im Zweifelsfall sollten Sie bei Ihrer Kasse einfach mal nachfragen. Es kann ja schließlich nicht schaden!