Ökologie & Umwelt

Der Raketenofen: Einfach und effizient für den Outdoor-Bereich

© - Irmgard Brottrager

Der mobile Camping-Ofen ist ein raffiniertes Low-Tech-Gerät mit Kamineffekt und Holzvergaser-Prinzip. Er hat eine lange Tradition und ist eine interessante Alternative zu Grillöfen, Feuerlaternen und Gaskochern.

Selbst gebauter Raketenofen in L-Form, Foto (C) Leigh Blackall / flickr

Selbst gebauter Raketenofen in L-Form, Foto (C) Leigh Blackall / flickr

 

Sie haben vor allem in ärmeren Ländern Tradition und werden meist selbst gebaut. Daher gibt es sie in unzähligen Formen und Ausführungen. Das Besondere daran ist, dass die Brennstoff-Zufuhr von der Seite erfolgt, wobei der Zufuhr-Schacht rechtwinkelig, schräg oder hakenförmig angeordnet sein kann. Durch die L-förmige Anordnung entsteht ein Kamineffekt. Die Rohre können rund oder eckig sein, aus dünnem Blech, dickem Eisen oder Mauerwerk bestehen. Jedes hitzebeständige Material ist geeignet. Bessere Modelle sind zweiwandig oder sogar mehrschalig und mit speicherfähigem Isoliermaterial gefüllt. Die Palette reicht von ineinandergeschobenen Konservendosen bis zu alten Blechfässern und ausgeklügelten Designerprodukten. (mehr …)


Heizkosten sparen: Tipps und Tricks, die nicht jeder kennt

© - Irmgard Brottrager

Das Geld, das man am leichtesten verdient, ist jenes, das man sich einfach erspart! Vor allem, wenn man gar nichts investieren muss, sondern nur sein Verhalten ändern muss!

 Foto (C) Kari Söderholm / flickr

Foto (C) Kari Söderholm / flickr

 

Dichtungen prüfen und austauschen

Viele Wärme geht durch undichte Fenster und Türen verloren. Es genügt nicht, die Profile vor 15 Jahren abgedichtet zu haben, sondern sie sollten jährlich kontrolliert werden. Ob die Fugen zwischen Stock und Rahmen dicht sind, kann man mit einer brennenden Kerze überprüfen. Wenn die Flamme zu flackern beginnt, ist die Stelle dahinter undicht. Für den Spalt unter den Türen gibt es spezielle Profile und lustige Zugluft-Stopper. Man kann sie aber auch selber herstellen. Anleitungen dazu findet man im Internet. (mehr …)


Pyrolyse-Öfen: Effizient kochen und Pflanzenkohle selbst herstellen

© - Irmgard Brottrager

Die sparsamen Holzgas-Kocher sind ideal für Gartenbesitzer, die kleine Holzabfälle zu verwerten haben, die am Komposthaufen nur stören würden. Die Öfen dienen zugleich als Griller und brennen praktisch ohne Rauchbildung.

Holzkohle, Foto (C) Bernd Baltz / flickr

Holzkohle, Foto (C) Bernd Baltz / flickr

 

Effektiver Heizen mit Holz durch Holzvergasung

Ein Pyrolyse-Ofen ist ein spezieller, traditioneller Holzofen mit langer Geschichte, der nun wieder entdeckt wird – ebenso wie die Verwendung von „Schwarzer Erde“ im Gartenbau. Das Holz wird hier nicht verbrannt, sondern vergast und verkohlt. Als Wärmequelle zum Kochen oder Grillen dient das Holzgas, das sich während der Verkohlung bildet. Die Kohle, die entsteht, kann nach dem Vergasungsprozess weiter als Brennstoff verwendet werden, oder als Pflanzenkohle im Garten eingesetzt werden. Das Heizen mit Holzgas-Öfen ist wesentlich effizienter als mit gewöhnlichen Holz- oder Kohleöfen. (mehr …)


Müllvermeidung im Haushalt

© - Irmgard Brottrager

Wenn man sieht, was alles in den Mülltonnen landet, kann man eigentlich nur den Kopf schütteln. Warum tun wir uns diese energieraubende Verschwendung an, wo es doch ein Leichtes wäre, sie zu vermeiden?

 Zwei Fahrradkörbe sind besser als einer! Foto (C) Gabriele Diwald / flickr


Zwei Fahrradkörbe sind besser als einer! Foto (C) Gabriele Diwald / flickr

 

Angeregt zu diesem Artikel haben mich Ina Melny und Stefan Elstner, die mit ihren wundervollen Youtube-Videos ihre persönlichen Ideen teilen, um Müll und Kosten im Haushalt zu sparen. Die beiden wissen übrigens nichts von dieser „Werbung“ und haben auch keine bestellt. Was ich besonders toll an den beiden finde, ist, dass sie Energiesparen nicht mit Armut und Verzicht, sondern mit einem hohen Lifestyle-Niveau verbinden. Ich gebe hier nicht den Inhalt ihrer Videos wieder, sondern sie dienten mir wie gesagt nur als Anregung. Danke Ina und Stefan! Es gibt übrigens auch einen Blog von dem schönen Paar mit dem Titel „Raw ist my Religion“ Ja, es geht hier nicht nur um Sparsamkeit, sondern auch um Minimalismus, Rohkost und „Natural Beauty“. Und hier noch der Link zum Youtube-Kanal, für alle, die sich in das Thema vertiefen möchten. (mehr …)


Unkonventionelle Altpapier-Verwertung

© - Irmgard Brottrager

Kreative Menschen entsorgen ihre Papier-Abfälle nicht in der roten Tonne, sondern verwerten ihr Altpapier selber. Je weniger Papier wir verbrauchen, umso besser für den Waldbestand.

Spielzeug aus Karton, Foto (C) Paula Chapela / flickr

Spielzeug aus Karton, Foto (C) Paula Chapela / flickr

 

Maßnahmen, um Papier zu sparen

Die komplette Verwertung des eigenen Papier-Abfalls gelingt freilich nur, wenn nicht zu viel Altpapier anfällt. Da das Papier meistens mit der Post ins Haus kommt, ist es wichtig, alle unerwünschten Werbesendungen abzubestellen und keine Postwurf-Sendungen anzunehmen, die frei Haus kommen und nicht adressiert sind. (mehr …)


Bambus als Baustoff und Rohstoff

© - Irmgard Brottrager

In Japan wurde 2016 mit dem weltweit ersten Bambus-Kraftwerk begonnen. Es soll Strom für rund 5.000 Haushalte liefern. Der schnell nachwachsende Rohstoff ist außerdem ein hervorragendes Baumaterial.

Foto (C) 準建築人手札網站 Forgemind ArchiMedia / flickr

Foto (C) 準建築人手札網站 Forgemind ArchiMedia / flickr

 

Bambus ist wie das Elefantengras auch als Biomasse geeignet, jedoch war die Verbrennung bisher problematisch und in gewöhnlichen Kesselöfen nicht möglich. Der japanische Kraftwerksbetreiber „Fujisaki Eletric“ hat gemeinsam mit der deutschen Firma „Lambion Energy Solutions GmbH“ eine Brenntechnik entwickelt, die es ermöglicht, das massenhaft vorhandene Riesengras thermisch zu verwerten. Wenn sich die Bambus-Verheizung bewährt, ist ein neuer Kraftswerkstyp für Biomasse auf dem Markt, der auch in den Export gehen soll. Bambus ist als Energielieferant interessant, weil er wenig Anbaufläche benötigt, sehr schnell nachwächst und kaum Ansprüche stellt. Er benötigt keinen Dünger, wird mehrere Meter hoch und gedeiht auch in städtischen Umfeldern. (mehr …)


Alternative Treibstoffe vom Acker

© - Irmgard Brottrager

Biogene Kraftstoffe sind flüssige oder gasförmige Treibstoffe, die aus Biomasse hergestellt werden. Welche sind besonders nachhaltig und welche sind weniger zu empfehlen?

Zuckerrüben-Feld, Foto: Dag Terje Filip Endresen / flickr

Zuckerrüben-Feld, Foto: Dag Terje Filip Endresen / flickr

 

Biokraftstoffe als Ersatz für fossile Brennstoffe

„Biokraftstoff“ ist ein Überbegriff für Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Elefantengras, Raps und Mais. Auch Baumplantagen mit schnell wachsenden Hölzern gehören dazu. Sie werden genauso eingesetzt wie fossile Brennstoffe und sind sowohl für Fahrzeuge als auch für stationäre Verbrennungsmotoren geeignet. Die Ökobilanz ist nicht immer ganz so toll wie man auf Anhieb vermuten möchte, wenn bis zum fertigen Kraftstoff allerlei Pestizide und Maschinen eingesetzt werden müssen. Außerdem gibt es ethische Probleme, wenn es sich um ess- beziehungsweise fressbare Pflanzen handelt, die großflächig und in Monokultur angebaut werden. (mehr …)


Abwärme-Nutzung und Wärmerückgewinnung

© - Irmgard Brottrager

Abwärme ist eine Form von Abfall-Energie, die ungenutzt verströmt, wenn wir sie nicht bewusst nutzen. Sofern man kein Gerät dafür braucht, steht sie völlig kostenlos zur Verfügung.

Dunstabzug, Foto (C) Chalon Handmade / flickr

Dunstabzug, Foto (C) Chalon Handmade / flickr

 

Passive Abwärme-Nutzung ohne technische Anlagen

Als Abwärme-Nutzung kann man jede Form von Mehrfachnutzung von Wärme bezeichnen. Man benötigt nicht unbedingt ein Gerät dafür, sondern nur Bewusstsein und etwas Geschick. Ganz simple Möglichkeiten sind zum Beispiel: (mehr …)