Ökologie & Umwelt

Schenken ohne Müll: Erlebnisse statt Krempel!

© - Irmgard Brottrager

Weihnachten rückt näher, aber auch unterm Jahr gibt es viele Gelegenheiten, einander zu beglücken. Es muss nicht immer was Dingfestes sein, denn was zählt, sind die Erfahrungen im Leben.   

Foto (C) Bad Kleinkirchheim / flickr

Foto (C) Bad Kleinkirchheim / flickr

 

5 Inhalte, die am Ende der Tage zählen

Zu den Dingen, die Menschen am Sterbebett am meisten bereuen, gehört der Mangel an Freude im Leben. Für ein wirklich erfolgreiches Leben sind folgende 5 Punkte maßgeblich:

1) Selbstverwirklichung und Verfolgen der eigenen Interessen

2) Ausschließlich interessante und erfüllende Erwerbstätigkeiten

3) Ein offenes Herz

4) Kontakte zu Freunden und Verwandten

5) Freude, Glück und Spaß im Leben

Viele Menschen setzen auf Sicherheit, Geld- und Machtstreben statt echter Bereicherung. Es sind jedoch die Erlebnisse, Erfahrungen, Neuigkeiten, Veränderungen und Lernmöglichkeiten, die ein wahrhaft wertvolles Leben ausmachen – nicht das jahrzehntelange Verharren in einer Komfortzone, die kaum Entfaltungsmöglichkeiten bietet.

 

Schenken ohne Pakete

Wenn es um das Schenken geht, denkt man zuerst an möglichst große Pakete mit teuren Inhalten. Dabei sind die aufwändig verpackten Gegenstände oft das Papier nicht wert und schnell vergessen, weil niemand sie braucht. Sie verstauben als Deko-Objekte oder landen in Andenkenkisten auf dem Dachboden. Natürlich gibt es auch schöne Sachen, die wirklich Freude bereiten, aber wie oft wird denn „Irgendwas“ gekauft, um nicht mit leeren Händen dazustehen? Irgendein Blumentopf, irgendein Kerzenständer, irgendeine Keksdose oder irgendein Kaffeehäferl? Wenn ein Kuvert überreicht wird, ist meistens nur Geld drin oder ein Produkt-Gutschein. Dabei gibt es so viele Möglichkeiten, einander immateriell zu beschenken, die teilweise sogar kostenlos sind!

 

Immaterielle Geschenke in allen Preisklassen

Wenn man besondere Anlässe mit besonderen Ereignissen verknüpft, die alle Sinne ansprechen, bleiben sie viel stärker im Gedächtnis. Nicht jede Erfahrung ist kostenlos zu haben, aber auch ein Null-Budget ist kein Hindernis, um Erlebnisse zu schaffen. Wer keine eigenen Ideen hat, kann sich im Internet anregen lassen. Es gibt erstaunliche Erlebnis-Anbieter mit unglaublich großer Auswahl. Zum Beispiel die Erlebniskategorien von myday. Folgende Listen verstehen sich als Denkanstöße, um eigene Ideen zu entwickeln oder entsprechende Angebote zu finden.

 

Bildung Kunst, Kultur und Kreativität

  • Besuche in Tierparks, Museen, Galerien
  • Besuche von Events, Messen, Gartenausstellungen
  • Konzertkarten
  • Karten für Schauspiel- und Opernhäuser
  • Rundfahrten und Architekturreisen
  • Seminarreisen
  • Berufliche Ausbildungen, Kurse und Seminare
  • Längere Auslandsaufenthalte
  • Übernahme von Studienkosten
  • Künstlerische Weiterbildung (Fotografieren, Zeichnen, Malen, Schmieden, Schweißen, Blumenstecken, Schreiben, Töpfern und so weiter)
  • Musikunterricht (verschiedene Instrumente, Gesang)
  • Besuch von Festivals

 

Kulinarik, Gesellschaft und Kommunikation

  • Einladungen zum Essen und Trinken
  • Frühstück ans Bett
  • Gemeinsame Kuschel-Zeit
  • Kochkurse und Verkostungen
  • Gemeinsamer Besuch von Wochenmärkten und Flohmärkten
  • Vorlesestunden für Kinder und Urgroßeltern
  • Romantische Nächte an ausgefallenen Orten (Almhütte, Baumhaus, Hängematte, Erdhaus, Glashaus, Hausboot, Tipi, unter einer Brücke, in einem Iglu, auf einem Heuboden, auf der Terrasse, im Wald, in einem alten Wagon, in einem Camping-Fass, Camping-Bus und so weiter)

 

Erholung, Wellness und Gesundheit

  • Spa- und Wellness-Aufenthalte
  • Massage- und Beauty-Behandlungen
  • Kurzurlaube mit Übernachtungen in schönen Hotels
  • Waldspaziergänge
  • Alternativmedizinische Diagnosen: Auralesen, Zungen- und Iris-Diagnose, Bioscan, Aura Soma
  • Gesundheitsurlaube: Kurorte, heiße und heilige Quellen, Floating im Solebecken
  • Hand- und Fußpflege
  • Friseur-Gutschein

 

Dienstleistungen, Coaching und Hilfsdienste

  • Übernahme von Arbeiten in Haus und Garten
  • Beratungsstunden, Coaching und Therapie
  • Zeitgutscheine und Finanzierung von Auszeiten
  • Kurse zur Persönlichkeitsentwicklung (Stimm- und Redetraining, Stilberatung, Kinesiologie, NLP, Feng Shui, Zeitmanagement und so weiter)
  • Orakel und Vorhersagen per Wünschelrute, I-Ging, Astrologie, Tarotkarten, Handlesen, Chanelling
  • Professionelle Fotoshootings inklusive Styling für Einzelpersonen, Paare, Familien, Tiere und Freunde

 

Foto (C) Thomas Schlosser / flickr

Foto (C) Thomas Schlosser / flickr

 

Abenteuer und Sport

  • Bootsfahrten, Schiffahrten, Kreuzfahrten
  • Segelfliegen, Ballonfahrten
  • Eintritt für Erlebniswanderwege (zum Beispiel Gipfelwanderweg bei Knittelfeld in der Steiermark, Weizklamm, Rettenbachklamm, Hochseilgarten)
  • Gemeinsame Wander-Ausflüge in die Umgebung
  • Tanzkurse
  • Sportliche Kurse (Tauchen, Segeln, Rudern, Segefliegen, Paragleiten, Golf, Schifahren, Reiten, Surfen, Klettern, Yoga und so weiter)
  • Fallschirm-Sprünge und Bungee-Jumping
  • Probefahrten mit außergewöhnlichen Fahrzeugen
  • Erlebnisurlaube (Bauernhof, Zelten, Trekking)
  • Kutschen-, Schlitten- und Fiaker-Fahrten
  • Besuch im Vergnügungspark mit Riesenrad und Autodrom
  • Besuche von Ruinen, Burgen und Schlössern
  • Eintritt in alte Stollen, Tropfsteinhöhlen und Salzbergwerke.
  • Schneeschuhwandern
  • Erlebnisse mit Tieren: Lama-Trekking, Pony-Reiten, Hundeschule
  • Städtetrips
  • Panorama-Fahrten mit der Straßenbahn, Eisenbahn, Gondel oder einem Schiff
  • Ausfahrten mit Oldtimern, Motorrädern, Cabrios oder Tandem-Fahrrädern
  • Mit der Seilbahn auf einen hohen Berg und wieder zurück
  • Mit dem Lift auf einen hohen Aussichtsturm


Bambus als Baustoff und Rohstoff

© - Irmgard Brottrager

In Japan wurde 2016 mit dem weltweit ersten Bambus-Kraftwerk begonnen. Es soll Strom für rund 5.000 Haushalte liefern. Der schnell nachwachsende Rohstoff ist außerdem ein hervorragendes Baumaterial.

Foto (C) 準建築人手札網站 Forgemind ArchiMedia / flickr

Foto (C) 準建築人手札網站 Forgemind ArchiMedia / flickr

 

Bambus ist wie das Elefantengras auch als Biomasse geeignet, jedoch war die Verbrennung bisher problematisch und in gewöhnlichen Kesselöfen nicht möglich. Der japanische Kraftwerksbetreiber „Fujisaki Eletric“ hat gemeinsam mit der deutschen Firma „Lambion Energy Solutions GmbH“ eine Brenntechnik entwickelt, die es ermöglicht, das massenhaft vorhandene Riesengras thermisch zu verwerten. Wenn sich die Bambus-Verheizung bewährt, ist ein neuer Kraftswerkstyp für Biomasse auf dem Markt, der auch in den Export gehen soll. Bambus ist als Energielieferant interessant, weil er wenig Anbaufläche benötigt, sehr schnell nachwächst und kaum Ansprüche stellt. Er benötigt keinen Dünger, wird mehrere Meter hoch und gedeiht auch in städtischen Umfeldern. (mehr …)


Alternative Treibstoffe vom Acker

© - Irmgard Brottrager

Biogene Kraftstoffe sind flüssige oder gasförmige Treibstoffe, die aus Biomasse hergestellt werden. Welche sind besonders nachhaltig und welche sind weniger zu empfehlen?

Zuckerrüben-Feld, Foto: Dag Terje Filip Endresen / flickr

Zuckerrüben-Feld, Foto: Dag Terje Filip Endresen / flickr

 

Biokraftstoffe als Ersatz für fossile Brennstoffe

„Biokraftstoff“ ist ein Überbegriff für Treibstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Elefantengras, Raps und Mais. Auch Baumplantagen mit schnell wachsenden Hölzern gehören dazu. Sie werden genauso eingesetzt wie fossile Brennstoffe und sind sowohl für Fahrzeuge als auch für stationäre Verbrennungsmotoren geeignet. Die Ökobilanz ist nicht immer ganz so toll wie man auf Anhieb vermuten möchte, wenn bis zum fertigen Kraftstoff allerlei Pestizide und Maschinen eingesetzt werden müssen. Außerdem gibt es ethische Probleme, wenn es sich um ess- beziehungsweise fressbare Pflanzen handelt, die großflächig und in Monokultur angebaut werden. (mehr …)


Abwärme-Nutzung und Wärmerückgewinnung

© - Irmgard Brottrager

Abwärme ist eine Form von Abfall-Energie, die ungenutzt verströmt, wenn wir sie nicht bewusst nutzen. Sofern man kein Gerät dafür braucht, steht sie völlig kostenlos zur Verfügung.

Dunstabzug, Foto (C) Chalon Handmade / flickr

Dunstabzug, Foto (C) Chalon Handmade / flickr

 

Passive Abwärme-Nutzung ohne technische Anlagen

Als Abwärme-Nutzung kann man jede Form von Mehrfachnutzung von Wärme bezeichnen. Man benötigt nicht unbedingt ein Gerät dafür, sondern nur Bewusstsein und etwas Geschick. Ganz simple Möglichkeiten sind zum Beispiel: (mehr …)


Hanf als alternative Medizin, Energiepflanze und Baustoff

© - Irmgard Brottrager

Hanf ist eine der vielseitigsten und wertvollsten Pflanzen auf dem Planeten. Sie wurde in China bereits vor 10.000 Jahren angebaut. Neben ihren wunderbaren feinstofflichen Qualitäten liefert sie Rohstoffe für unzählige Produkte.

Hanfgarn, Foto (C) Tara S / flickr

Hanfgarn, Foto (C) Tara S / flickr

 

Die Legalität von Cannabis ist von der EU nicht geregelt sondern Ländersache. In diesem Artikel geht es nicht um die Verwendung von Hanf als Rauschmittel, sondern um seriöse Verwendungszwecke. Für gesundheitsbewusste Menschen sind Genussmittel aller Art kein Thema, egal ob legal, illegal oder apothekenpflichtig. Wer etwas sucht, um sich zu betäuben oder zu trösten, wird immer etwas finden. Zu den Genussmitteln gehören neben Tabak und Alkohol auch Kaffee, Zucker, Mehlspeisen und vieles mehr, was kurzfristig die Stimmung aufhellt, die Wahrnehmung verändert und das Leben scheinbar leichter macht. Diese Mittel haben Suchtpotential, wirken säurebildend und haben auf einem basenüberschüssigen Ernährungsplan nichts zu suchen. Wegen der berauschenden Wirkung der weiblichen Blüten wird unglaublich viel Wirbel gemacht, so als hätte die Pflanze nichts anderes zu bieten. Die männlichen Pflanzen und der Rest der weiblichen Pflanzen sind völlig harmlos. Der Anbau ist leider streng reglementiert. In Belgien zum Beispiel darf man nur eine einzige Pflanze besitzen, in Kalifornien sind sechs Stück erlaubt. Wer mehr erwerben oder anbauen möchte, braucht eine Sonderbewilligung. Produkte aus Hanf sind meist nur über spezialisierte Händler erhältlich. Aber auch in Bioläden, Reformhäusern und bei Öko-Versandhäusern kann man fündig werden. (mehr …)


Kilometer(geld) sparen

© - Irmgard Brottrager

Die meisten Menschen arbeiten nicht mehr zu Hause und legen selbst kürzeste Wege mit dem PKW zurück. Weniger auf Achse zu sein, bedeutet nicht nur weniger Fahrtkosten, sondern auch mehr Freizeit. Doch wie geht das? 

So sieht es aus, wenn alle gleichzeitig in eine Richtung fahren. Foto (C) Jason Thien / flickr

So sieht es aus, wenn alle gleichzeitig in eine Richtung fahren. Foto (C) Jason Thien / flickr

 

Wegzeiten sparen bei Dienstfahrten

Dass es in Großstädten immer wieder zu Staubildungen kommt entlang der Hauptverkehrsadern, hat damit zu tun, dass es so viele Pendler gibt, die zur gleichen Zeit unterwegs sind. Außerhalb der Stoßzeiten sind die Straßen weitgehend leer. Die Kilometer, die wir täglich zurücklegen müssen, um zur Arbeit zu kommen, kosten nicht nur viel Zeit, sondern auch Geld und Energie und wirken sich negativ auf die Umwelt aus. Am effizientesten wäre es, einfach 40 Stunden pro Woche am Stück zu arbeiten und nur einmal hin und her zu fahren. Aber unser Körper ist nun mal keine Maschine, die sich kommerziell ausbeuten lässt, bis der Motor eingeht! Hier einige Denkanstöße, wie sich Arbeitswege einsparen lassen. Es sind keine sensationellen Tipps dabei, aber wer kann von sich behaupten, dass er wirklich alle Möglichkeiten nutzt, um die Fahrzeiten zu reduzieren? Manchmal muss man schon selbst die Initiative ergreifen, um mit dem Arbeitgeber günstigere Alternativen zu finden. (mehr …)


Abwärme nutzen und Wärmerückgewinnung

© - Irmgard Brottrager

Abwärme ist eine Form von Abfall-Energie, die ungenutzt verströmt, wenn wir sie nicht bewusst nutzen. Sofern man kein Gerät dafür braucht, steht sie völlig kostenlos zur Verfügung.

Dunstabzug, Foto (C) Chalon Handmade / flickr

Dunstabzug, Foto (C) Chalon Handmade / flickr

 

Passive Abwärme-Nutzung ohne technische Anlagen

Als Abwärme-Nutzung kann man jede Form von Mehrfachnutzung von Wärme bezeichnen. Man benötigt nicht unbedingt ein Gerät dafür, sondern nur Bewusstsein und etwas Geschick. Ganz simple Möglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Nutzung der Wärme, die beim Kochen entsteht, für die Raumheizung.
  • Nutzung der Abwärme von Glühbirnen für die Raumheizung.
  • Abwärme-Nutzung von Adaptern, PCs, Boilern, Bügeleisen, Kerzen, Kühlschränken, Waschmaschinen und anderen Wärmequellen im Raum.
  • Passive Sonnenenergienutzung durch die Fensterscheiben.
  • Abwärme von Tieren und Mitmenschen und sogar manchen Pflanzen.
  • Nutzung der Abwärme von Fernwärmeübergabe-Stationen für die Temperierung von Trockenräumen im Keller.
  • Heizkosten sparen mit den Wärmeverlusten von geheizten Nachbarwohnungen.
  • Passive Wärmenutzung von Kamin- und Abluftrohren
  • Wärmenutzung, die durch körperliche Bewegung entsteht.
  • Nutzen der eigenen Körperwärme durch warme Kleidung und kuschelige Bettwäsche.
  • Restwärme nutzen beim Backen und Kochen.

Wer schlau ist, ordnet die Sitzplätze in der Nähe von Abwärmequellen an (Kamin, Herd, Sonnenfenster) und muss dadurch weniger heizen. Wenn es der Zeitplan erlaubt, kann man auch eine halbe Stunde bügeln, statt die Heizung aufzudrehen. In kleinen Küchen und Bädern ist es oft so warm, dass man auf eine Zentralheizung verzichten kann und mit gelegentlicher Elektroheizung auskommt, wobei besonders Infrarotstrahler zu empfehlen sind. Da sie nicht die Luft erwärmen, sondern die Oberflächen und die Haut, ist keinerlei Vorlaufzeit erforderlich. Man heizt nur die paar Minuten, die man im Bad steht und schaltet dann wieder aus.

Kaminplatz, Foto (C) Brent Eckley / flickr

Kaminplatz, Foto (C) Brent Eckley / flickr

 

Prozesswärme in Unternehmen

Prozesswärme entsteht zum Beispiel als Nebenprodukt von PC-Arbeitsplätzen. In Bäckereien, Profi-Küchen und Druckereien, wo besonders viel Wärme entsteht, lässt sich entsprechend viel Energie zurückgewinnen, die im Sommer für die Warmwasserbereitung verwendet und im Winter für die Heizung von anderen Räumen herangezogen werden kann. Die Wärmeübertragung erfolgt mittels Wärmetauscher. Die Abwärme-Nutzung lohnt sich besonders dann, wenn die Wärme kontinuierlich erzeugt wird.

Dass die Prozesswärme oft nicht genutzt wird, hat damit zu tun, dass Informationen fehlen, die Investitionskosten gescheut werden oder schlichtweg darauf vergessen wird. Wie kommt man überhaupt zu einer Wärmerückgewinnungsanlage? Man kann sich Angebote machen lassen von Fachfirmen, unabhängige Energieberater beiziehen oder öffentliche Energieberatungsstellen aufsuchen. Zur Vorinformation findet man auch viele Informationen im Internet. Wärme-Rückgewinnungsanlagen sind vielfach erprobt und bewährt und es gibt sie in vielen Ausführungsformen. Neue Wärmetauscher-Materialien sind korrosionsbeständig und halten auch auch hohe Temperaturen aus.

Einige Möglichkeiten, überschüssige Wärme nutzbar zu machen:

  • Abluft-Absaugung
  • Wärmetauscher in der Lüftungsanlage
  • Übertragung der Wärme in der Luft auf Wasser mittels Wärmetauscher

 

Umluft-, Frischluft- und Abluftsysteme

In älteren Häusern wird die Abluft direkt ins Freie transportiert, zum Beispiel über Ventilatoren in den Sanitärräumen und über den Dunstabzug in der Küche. Hier handelt es sich um Abluftanlagen, bei denen die in der Luft enthaltende Wärme verloren geht. Bei Frischluft- oder Zuluft-Anlagen, wird die verbrauchte Luft ebenfalls abgeführt, aber die Wärme wird vorher entzogen und auf das Zuluft-Rohr übertragen. Bei Umluft-Systemen wird die Luft nur gefiltert, aber nicht ausgetauscht. Es gibt auch Anlagen, bei denen die Umluft mit Frischluft gemischt wird.

 

Wärmerückgewinnung für den Dunstabzug

In Haushalten ist es vor allem die Lüftung, bei der am meisten Wärme verloren geht. In modernen Passivhäusern, Niedrigstenergie-Häusern und Nullenergiehäusern ist daher eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Je nachdem, ob es sich um eine Frischluft- oder Umluft-Anlage handelt, ist der Dunstabzug integriert oder nicht. Wenn der Dunstabzug nicht eingebunden ist, sollte es sich um einen Umluft-Dunstabzug handeln, um die Lüftungswärmeverluste in Grenzen zu halten. Es gibt jedoch auch eigene Wärmetauscher für Dunstabzüge, zum Beispiel von der Firma Nilan. Sie  stellt gleichzeitig ein Lüftungsgerät für den ganzen Raum dar. Auch die Firma Heindl bietet Wärmerückgewinnungsanlagen für Dunstabzüge. Mit der Abwärme des Dunstabzuges kann die Frischluft vorgewärmt werden. Bei Wärmetauschern (Wärmeübertragern) ist grundsätzlich immer ein zweites Medium erforderlich, auf das die Wärme übertragen wird. Man unterscheidet folgende Prinzipien:

  • Luft – Luft (bzw. Gas – Gas)
  • Luft – Wasser oder Wasser – Luft (bzw. Gas – Flüssigkeit)
  • Wasser – Wasser (bzw. Flüssigkeit – Flüssigkeit)

 

 

 

*

*

Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

Link zur Homepage

*

Literatur-Übersicht

*

Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil

Planen und Bauen in Zeiten des Wandels - Jetzt bestellen!

 


Öko-Fahrräder, die mehr können als nur fahren

© - Irmgard Brottrager

Mit Fahrrädern geht viel mehr als man glauben möchte. Man muss nur alle Möglichkeiten kennen und ins Auge fassen. Je mehr Radler unterwegs sind, umso mehr Bedeutung bekommen sie im Straßenverkehr.

Vierradler für Genießer, Foto (C) https://metallhase.at

Vierradler für Genießer, Foto (C) https://metallhase.at

 

Auto sparen – Fahrrad fahren

Sie erweitern die beschränkten Möglichkeiten von üblichen Drahteseln mit zwei Rädern erheblich. Spezielle Bauarten und Zusatz-Tools sorgen für mehr Transportvolumen und besseren Wetterschutz. Wegen der großen Vielfalt der Modelle kann nicht jedes extra beschrieben werden. Die nachfolgende Übersicht soll als Anregung dienen für weitere Recherchen. Bei den Bezeichnungen ist zu beachten, dass sie oft mehrere Bedeutungen haben. Bitte die Auflistung also nicht zu eng sehen! Es gibt noch viel mehr und vor allem verschiedenste Kombinationen von Vorrichtungen, die das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad erleichtern. (mehr …)