Wohnberatung

Duschen und Baden, Vor- und Nachteile

© - Irmgard Brottrager

Sind die allgegenwärtigen Glas-Duschen ein Modetrend oder ein echter Wellness-Fortschritt? Was ist angenehmer, nützlicher, preiswerter, platzsparender, gesünder für die Haut und besser für die Umwelt?

 Foto (C) Irmgard Brottrager

Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Für viele stellt sich diese Frage gar nicht, weil es gar keine Wanne in der Wohnung gibt. Der Trend ist also eindeutig. In der Früh muss es schnell gehen. Für Wannenbäder haben berufstätige Menschen keine Zeit. Und wenn mehrere Personen Schlange stehen vor dem Badezimmer, muss jeder binnen 15 Minuten fertig sein. Wannen benötigen außerdem mehr Platz. Obwohl das heute nicht mehr stimmt, denn die Duschen sind viel größer geworden und Wannen gibt es auch im Kleinformat. Bei genauerer Betrachtung handelt es sich wohl vielmehr um einen Modetrend als um einen funktionellen Vorteil. Denn billig sind die allgegenwärtigen Vollglas-Duschen ja auch nicht gerade. Um das Geld bekommt man schon eine SEHR schicke Wanne, in der man zusätzlich noch duschen kann. (mehr …)


Zusammenlegung von Räumen: Weniger Zimmer – mehr Raum!

© - Irmgard Brottrager

Im Zuge eines Umbaues einer Altbau-Wohnung in der Obersteiermark entstand aus zwei Kinderzimmern und einem Flur ein neues Wohnzimmer. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Blick Richtung TV-Wandr, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick Richtung TV-Wand, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Das alte Wohnzimmer lag nicht nur sehr weit von der Küche entfernt, sondern auch noch nordseitig. Eine Situierung direkt im Anschluss an die Küche war leider nicht möglich, weil eine fensterlose Diele angrenzte. Daher wurde die Diele zur Wohndiele erklärt und zusammen mit dem neuen Wohnraum entstand ein sehr großzügiges Raum-Kontinuum, in der sich das Familienleben frei entfalten kann Vor allem für die drei kleinen Kinder ist nun reichlich Bewegungsraum vorhanden, aber auch die sportlichen Eltern wissen die neue Bewegungsfreiheit zu schätzen. (mehr …)


Feng-Shui-Praxis: Belichtung einer fensterlosen Diele

© - Irmgard Brottrager

Wie belichtet man einen fensterlosen Innenraum? Wenn man die Altbau-Wohnung in der Obersteiermark heute sieht, möchte man nicht glauben, dass sie mal ein Belichtungsproblem hatte. Alles wirkt strahlend weiß und lichtdurchflutet.

Blick vom Flur in die Diele, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

Blick vom Flur in die Diele, Raum(mit)gestaltung + Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Am Anfang war ein dynamisches junges Paar mit Kleinkind, das in die Altbau-Wohnung eines Elternteils ziehen wollte, nachdem die Eltern ins Nachbarhaus übersiedelt waren. Die Traumwohnung schien es nicht zu sein, trotz zentraler Lage und schönen Ausblicken im obersten Stockwerk eines gepflegten Stadthauses. Platz war mehr als genug vorhanden, jedoch war die Belichtung der Räume alles andere optimal. Vor allem die innen liegende große Diele bereitete Kopfzerbrechen, weil sie kein einziges Fenster hatte. Den darüber liegenden Dachboden wollte man nicht antasten. Zwar hätte man einen Lichtkamin bauen können, aber das hätte wenig gebracht. Da war guter Rat gefragt und Gott sei Dank gibt es in Graz eine fengshui-versierte Innenarchitektin! (mehr …)


Tiny-Houses: Klein, kleiner, am kleinsten

© - Irmgard Brottrager

Kleinsthäuser von 8 bis 50 m2 für Singles und Paare sind eine trendige Alternative für Menschen ohne Kinder. Mit ihrer kuscheligen Atmosphäre erinnern sie an Urgroßmutters Zeiten, als man noch enger zusammenrückte.

Tiny-House-Einrichtung aus biologisch behandeltem Vollholz. Foto und Info: http://www.mex.co.at

Tiny-House-Einrichtung aus biologisch behandeltem Vollholz. Foto und Info: http://www.mex.co.at

 

Klein, aber mein

Eines muss man schon sagen: Für Leute, die gerne putzen, ist so ein Winzighäuschen nichts, denn da gibt es nicht viel zu tun. Wenn man rechnet, dass man sich eine halbe Stunde Hausarbeit pro Woche erspart, sind das immerhin 26 Stunden im Jahr, die an körperlicher Betätigung wegfallen. Auch zum Protzen und Angeben sind die Objekte kaum geeignet. Man könnte sie glatt mit putzigen Gartenschuppen oder charmanten Garagen verwechseln. Sie fallen eher in die Kategorie „Klein, aber oho“ oder „Klein und fein“ – je nach stilistischer Fassaden-Gestaltung. Im Gegensatz zu Mietobjekten besitzen sie nicht nur eine gestaltbare Außenhaut, sondern duften auch nach Freiheit, Selbstbestimmung und Autarkie. Tiny-Häuser sind eine Option für kreative Menschen und solche, die es wagen, anders zu wohnen als sie anderen. Sie eignen sich außerdem als Zweitwohnsitze, Ferien-Häuschen, Zubauten, Ateliers, Gäste-Appartements, Bürogebäude, Schauräume, Fitness-Studios, Schulungsräume, Wellness-Oasen, Hobbywerkstätten, Wintergärten und Übergangswohnungen für eine bestimmte Zeit. Und stellen bezahlbare Alternativen zu WG-Zimmern und Miet-Garconnieren dar. Im Gegensatz zu üblichen Wohnungen sind sie nicht nur nach innen orientiert (außen darf man ja nichts angreifen), sondern leben auch vom Bezug zum Außenraum. (mehr …)


Ganzjährig Wohnen auf Rädern in Wohnwägen und Wohnmobilen

© - Irmgard Brottrager

Sie sind Fahrzeuge und Unterkünfte in einem. Und bieten Aussteigern eine komfortable Art, allen gesellschaftlichen Normen und Pflichten davonzufahren, frei herumzureisen und ein modernes Nomaden-Leben zu führen.

Modernes Wohnmobil mit Fahrradträger, Foto (C) Marco Verch / flickr

Modernes Wohnmobil mit Fahrradträger, Foto (C) Marco Verch / flickr

 

Normalerweise werden sie nur zur Urlaubszeit in Betrieb genommen, angemietet oder ausgeborgt. Viele Menschen, die sich nach einem einfacheren Leben mit weniger Arbeit und mehr Freizeit sehnen, kommen auf die Idee, ihre festen Wohnsitze abzumelden, das Inventar zu reduzieren und in ein Wohnmobil umzusteigen. Neben dem Trend zum „Tiny House“ (winzige Häuschen in Gartenhaus-Größe) sind auch Wohnwägen eine Möglichkeit, minimalistisch zu wohnen und gleichzeitig mobil zu sein. Immer mehr Singles, Pensionisten, Paare und Kleinfamilien berichten in Netzwerken wie Youtube und Instagram über ihre Abenteuer mit Camping-Fahrzeugen. Sie stehen ein paar Wochen hier und ein paar Monate da, fahren quer durch Europa und haben oft auch Kinder an Bord, die sie selbst unterrichten und somit aus dem Schulsystem heraushalten. (mehr …)


Diesen Psychologie-Ratgeber für Feng Shui Fans solltet ihr kennen

© - Frank

Was haben Psychologie und Feng Shui gemeinsam? Für beide ist Gelassenheit ein wichtiges Thema. Vor allem nach einem stressigen Alltag möchten wir uns zu Hause entspannen. Bei der Wohnungsgestaltung nach Feng Shui spielen psychologische Aspekte eine wichtige Rolle.

Psychologische Aspekte spielen bei der Entspannung eine wichtige Rolle

Psychologische Aspekte spielen bei der Entspannung eine wichtige Rolle (Foto: Paradigm / Flickr)

 

Architekturpsychologie als Grundlage der Raumgestaltung

In der Architekturpsychologie wird versucht, die Wechselwirkungen zwischen Mensch und Umwelt zu ergründen. Diese Wissenschaftssparte zählt deshalb als Teilgebiet zur Umweltpsychologie. Allerdings liegt der Schwerpunkt der Architekturpsychologie auf der Erforschung der Wirkung, die Innen- und Außenräume in emotionaler und sozialer Hinsicht auf Menschen haben. Dabei überlagern sich die Themengebiete der Architekturpsychologie mit denen der Wohnpsychologie. Wohnpsychologen beschäftigen sich mit der Gestaltung von menschengerechtem Lebensraum, der dem persönlichen Wohnbedürfnis entspricht. (mehr …)


Die Energie anheben im Raum

© - Irmgard Brottrager

Hier geht es nicht um elektrische Energie, sondern um die Lebensenergie und die Schwingung im Raum. Was macht einen Raum energetisch erhebend, aufbauend und belebend? 

 Buddhistisches Zentrum in Graz-Andritz, Foto (C) Irmgard Brottrager


Buddhistisches Zentrum in Graz-Andritz, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Die Chinesen nennen sie „Chi“, die feinstoffliche Lebensenergie, die alles durchströmt und nicht stagnieren sollte, wenn man eine vitale Atmosphäre genießen möchte. Das Chi ist so viel wie der Atem der Erde, auch Prana oder Odem genannt. Es ist jedoch mehr als nur Licht und Luft, denn es handelt sich um keine Substanz im materiellen Sinn, sondern um eine reine Schwingungsenergie, die mit vitalen Informationen aufgeladen ist. Sie ist das, was Pflanzen, Tiere und Menschen miteinander verbindet. Chi ist auch das, was den Geist eines Ortes ausmacht und sich in der Formation der Wolken widerspiegelt (sofern das Wetter nicht gerade manipuliert ist). Feinfühlige Menschen empfinden das Chi wie einen Hauch oder wie ein energetisches Kribbeln. Oder wie einen Wärmeschleier, der sich herumschwingen, formen und zu einer Kugel verdichten lässt – so wie es bei Taiji und Qigong-Übungen üblich ist. Es lässt sich auch allein mit der Vorstellungskraft lenken, um zum Beispiel bestimmte Meridiane oder Chakren zu stimulieren. Man kann es mit Farben anreichern und im Körper herumleiten, in Form von lichtreicher Nahrung aufnehmen und im Raum kultivieren. (mehr …)


Faszinierend und vielleicht außerirdisch: Der Energiestein Schungit

© - Irmgard Brottrager

Der fast vollständig schwarze Stein aus Karelien gilt als DER Stein der Lebensenergie. Angeblich stammt er nicht von dieser Welt, sondern ist ein extraterrestrisches Gestein, weil er nur an wenigen Orten auf der Erde zu finden ist.

Gewöhnlicher Schungit-Splitt wird für die Trinkwasser-Belebung verwendet. Foto (C) Irmgard Brottrager

Gewöhnlicher Schungit-Splitt wird für die Trinkwasser-Belebung verwendet. Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Über die Herkunft des kohle-artigen Gesteins kursieren verschiedene Theorien. Es soll sich vor 600 Millionen bis 2 Milliarden Jahren aus Meeresalgen gebildet haben. Oder von einem anderen Planeten auf die Erde gestürzt sein. Der Onega-See in Karelien, neben dem das Gestein abgebaut wird, besitzt Trinkwasserqualität und wird als heilig verehrt. Man vermutet, dass es sich dabei um den Krater handelt, den ein Meteorit hinterließ. Aber nicht nur in Karelien, sondern auch in Ost-Finnland gibt es ein Schungit-Vorkommen. Dies sind nicht die einzigen Fundorte, aber die bekanntesten. Dass es sich tatsächlich um ein außerirdisches Material handeln könnte, hat mit den natürlichen Fullerenen zu tun, die sonst nur bei Meteoriten, Fulguriten (Blitzgesteinen), Russ und extraterrestischen Steinen vorkommen. Es stimmt allerdings nicht, wie oft behauptet wird, dass es Schungit nirgendwo auf der Erde außer in Karelien gibt. Aber alle Fundorte sollen sich an Absturzstellen von Meteoriten befinden. Fullerene sind kugelförmige, hohle Moleküle aus Kohlenstoff-Atomen mit einer speziellen Struktur, die aus Fünfecken und Sechsecken zusammengesetzt ist, ähnlich wie Fußbälle. Architekt Buckminster Fuller hat im Jahr 1967 den amerikanischen EXPO-Pavillon mit dieser Struktur geplant und wurde schließlich für seine geodätischen Kuppel-Bauwerke berühmt. Die Fullerene wurden erst später entdeckt und nach dem Architekten benannt. Die drei Forscher namens Curl, Kroto und Smalley bekamen 1996 schließlich den Chemie-Nobelpreis für ihre Entdeckung. (mehr …)