Paradigmenwechsel 2012: Crashkurs Quantenphysik
7. Januar 2012 - Long Wang
Die Quantenphysik hat zu einer fundamentalen Änderung unseres naturwissenschaftlichen Weltbildes geführt. Das Problem ist nur, dass selbst Naturwissenschaftler anderer Disziplinen nicht begriffen haben, was das bedeutet. Feng Shui Fans haben hier einen Vorteil. Warum, das erfahrt ihr im Crashkurs Quantenphysik von Prof. Dr. Hans-Peter Dürr.
Wenn wir von Paradigmenwechsel sprechen, kommen wir um die Quantentheorie und die Quantenphysik nicht herum. Es geistern eine Reihe von Mythen rund um dieses Thema. Eine dieser Mythen ist der Irrglaube, die Quantenphysik beschäftige sich vornehmlich mit Geist-Materie-Beziehungen. Das ist falsch. Dennoch hat die Quantenphysik zu einer fundamentalen Änderung unseres naturwissenschaftlichen Weltbildes geführt. Das Problem ist nur: Die meisten Menschen, ja nicht einmal Wissenschaftler anderer Disziplinen, haben begriffen, was das bedeutet. Es wird Zeit, dass die Schlussfolgerungen der Quantentheorie endlich Einzug in Schullehrbücher halten.
Das Ende der Objektivität
Eigentlich ein unglaublicher Vorgang: Die grundlegenden Konzepte der Quantenmechanik sind schon über 80 Jahre alt. Zugegeben, der Zugang zur Quantenphysik ist nicht einfach. Wirklich schwer ist er jedoch nur für jemanden, der sich nicht von den Konzepten der “alten Naturwissenschaft” lösen kann. Die Quantenphysik besagt, dass es im Grunde keine Materie gibt, sondern nur Beziehungsgefüge und ständigen Wandel. Dies bedeutet das Ende der Objektivität und aller empirischen Methoden, welche die “alte Naturwissenschaft” hervorgebracht hat.
Wer in der chinesischen Metaphysik zu Hause ist, braucht sich vor folgendem Crashkurs Quantenphysik nicht zu fürchten. Im Gegenteil: Er wird eine Reihe von Konzepten bestätigt finden, die es in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und im Feng Shui schon seit Jahrhunderten gibt. Wir haben für euch einen besonders anschaulichen Vortrag von Hans-Peter Dürr herausgesucht, der zwar schon aus dem Jahre 1997 ist, jedoch seither nichts von seiner Überzeugungskraft verloren hat. Hans-Peter Dürr war bis Herbst 1997 Direktor am Max-Planck-Institut für Physik in München und ist Träger des Alternativen Nobelpreises.
Schaut es euch bis zum Schluss an. Ich habe eine Gänsehaut bekommen:

Am 15. Januar 2012 um 14:41 Uhr
Der Gedanken, daß es die Information ist, die unsere reale Welt ausmacht, und nicht unbedingt die Materie selbst, finde ich bemerkenswert, da Information eine änderbare Größe ohne stofflichen Character ist. Und wieso sollte das Bewußtsein nicht in der Lage sein, diese Größe abzuändern oder anzupassen. Das Bewwußtsein verarbeitet Informationen, sie sind sein Handwerkszeug. Dennoch sollte man meiner Meinung nach nicht der Ansicht sein, jeder könnte die Welt durch reine Bewußtseinsausrichtung sofort mit entsprechender Übrung aus den Angeln heben. Vieleicht kann ein Mensch den Teil beeinflussen, der sein eigenes Leben betrifft, doch auch hier herscht ständige Interaktion mit anderen Menschen und Bewußtseinsinstanzen. Selbst dafür wurde bereits ein interesanter Begriff erschaffen. Der Idee des “KOLLEKTIVBEWUßTSEINS” können hier weiterhelfen.
Es ist mit Sicherheit viel daran an der Theorie, wir könnten unsere Welt durch unser Bewußtsein steuern, aber bis zur tatsächlichen Entschlüsselung des Rätsels, wird die Wissenschaft noch viel zu tun bekommen. Und jeder kann helfen, indem er sich selbst mit dem Thema auseinandersetzt und Erfahrungen weitergibt.
O.Welz
http://www.quanten-web.de
Am 6. März 2012 um 00:31 Uhr
[...] Buchautor und Journalist sowie Preisträger des Medienpreis Entwicklungspolitik 2006 und wie der Quantenphysiker Hans-Peter Dürr Mitglied im Vorstand des internationalen Zukunftsnetzwerks “Global Challenges Network” [...]