Wann ist es genug? – 18.7.2010
18. Juli 2010 von Susanne
Viele Menschen haben sich innerlich die Haltung angeeignet, dass es “erst genug ist, wenn es mehr ist”.
Wir müllen uns zu, sammeln Gerümpel und verlieren dabei den Überblick über uns und unser Leben. Das es mit weniger oft viel besser geht, müssen wir erst wieder neu lernen.
Verschaffen Sie sich heute einen Überblick über Ihren Hausstand: Wie viele Shampoos brauchen Sie – zehn oder zwei qualitativ hochwertige? Wie voll sind Ihre Kleiderschränke mit ungetragenen Klamotten? Wie viele unbequeme Schuhe haben Sie im Schrank? Welches Make up benutzen Sie tatsächlich? Wie viele Scheren, Stifte, Schreibblöcke benötigen Sie? Welches Geschirr bleibt immer im Schrank? …
Folgende Tipps können Ihnen helfen, Ihre Genügsamkeit zu trainieren. Ihr Haushalt ist dabei für den Anfang der ideale Trainingspartner:
1. Schalten Sie um von Quantität auf Qualität. Entsorgen und entrümpeln Sie die Dinge, die Ihre Schränke füllen, aber nie benutzt werden.
2. Lassen Sie sich nicht von der “Billig”-Falle überrumpeln. Oft kaufen wir neue Sachen, weil sie heruntergesetzt sind und wir nur an den Betrag denken, den wir einsparen. Der tatsächliche Nutzwert wird dann zweitrangig.
3. Kaufen Sie nur, wenn Sie hundertprozentig überzeugt sind. Lassen Sie den Gegenstand sonst zurücklegen und schlafen Sie eine Nacht darüber. Leihen Sie sich die Dinge gbf. erst aus, um Sie zu testen.
4. Vermeiden Sie Impulskäufe, indem Sie vor größeren Neuanschaffungen 30 Tage warten.
5. Machen Sie sich die Plus-Minus-Null-Regel zur Pflicht, dass für etwas Neues immer etwas Altes gehen muss.
Schon bald werden Sie den Unterschied spüren, sich leichter und freier fühlen. Dann wird es Ihnen auch gelingen, die Genügsamkeit auf alle Bereiche Ihres Lebens zu übertragen. Denn wer das Gefühl hat, genug zu sein und genug zu haben, kann entspannter, ausgeglichener und glücklicher leben.
Wir wünschen Ihnen dafür ´Alles Gute`!
