2018 – der April in Zahl3n

Das erste Quartal des Jahres liegt bereits hinter uns und wir beginnen den Monat, der dafür bekannt ist, dass er macht, was er will. Das klingt nach ’nicht vorhersehbar‘, ‚unberechenbar‘, nach ’nicht wissen, was auf uns zukommt‘.

2018 - der April in Zahl3n
© Bodo Trieb

Es klingt so, aber dem ist glücklicherweise nicht so. Unser Wissen um die Zahl3n wird uns den Weg durch den neuen Monat weisen. Der gezielte Blick auf den Zahl3nkreis verrät uns, was der April von uns sehen möchte. Damit wir das auf den Punkt bringen können, werfen wir einen Blick auf die roten Punkte.
Doch zuvor wollen wir herausfinden, mit welchem Potential wir unterstützend ausgestattet werden.
Das, was diesen Monat so besonders macht, ist die Vier, die lange als Zahl allen Irdischen betrachtet wurde. Die Alchemisten des frühen und späten Mittelalters sahen vier Elemente als Grundbestandteile aller sinnlich wahrnehmbaren Dinge an: Feuer, Erde, Wasser, und Luft bildeten mit ihren jeweiligen Eigenschaften die Urmaterie. Jeder Körper bestand nach ihrem Verständnis aus allen vier Elementen, lediglich die Mischungsverhältnisse waren je nach Körper unterschiedlich. Die Vier-Elemente-Lehre der Alchemisten wurde von den westlichen Astrologen übernommen, welche jedes Tierkreiszeichen einem der vier Elemente zuordnen. Übrigens: auch Albert Einstein kam in seiner Relativitätstheorie an der Vier nicht vorbei. Er beschrieb die Raumzeit oder das Raum-Zeit-Kontinuum als die Vereinigung von Raum und Zeit in einer einheitlichen vier-dimensionalen Struktur.
Das, was sich bei der Null, der Eins, der Zwei und der Drei für andere verborgen in unserem Inneren abspielt, kommt nun nach außen und kann somit auch von anderen wahrgenommen werden. Für unser Leben mit der Vier bedeutet das, dass sie uns den Rahmen für unser Handeln vorgibt. Sie gibt uns Struktur, sie lässt uns planen und organisieren, mit ihr schaffen wir uns unsere „kleine Ordnung“, innerhalb derer sich alles abzuspielen hat. Die Vier unterstützt uns darin, zielgerichtet zu handeln.

Strukturiertes, zielgerichtetes Handeln trifft in diesem April auf unser Streben nach Harmonie. Das macht uns empfänglich und empfindsam für alles das, was in unserer Umgebung geschieht und wir können leicht erkennen, was gebraucht wird. Es ist die Vier des Monats, die mit der Acht des Jahres unsere Sensibilität erhöht. Wichtig ist, dass wir auch uns selbst die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen, um unsere eigenen Empfindlichkeiten wahr zu nehmen. Diesen gilt es nachzugeben, bevor wir uns um das Kümmern, was die Menschen in unserer Umgebung brauchen. Tun wir das nicht, laufen wir Gefahr, uns vor fremde Karren spannen zu lassen, d.h. fremdbestimmt zu handeln. Das könnten wir zwar auch sehr zielstrebig und zielgerichtet tun, aber es wäre nicht im Sinne des Erfinders.

Zuweilen werden wir sicherlich von einem Gefühl der Rast- und Ruhelosigkeit geplagt werden und wir wollen erst Ruhe geben, wenn wir alles wirklich ‚zeitnah‘ erledigt haben. An dieser Stelle ist das Zauberwort mit den zwei ‚t‘ definitiv nicht „jetzt“. Zugegeben, wir folgen hohen Idealen und haben ehrgeizige Pläne, doch heißt das nicht gleichzeitig, dass wir alles über das viel zitierte Knie brechen müssen. „Eile mit Weile“ sagt der Volksmund, und der weiß, warum. Wir kommen nicht umhin, uns immer wieder klar zu machen, dass wir keine Zeit für Abkürzungen haben.

Am Anfang steht das Ende. So sollte es bei all unserer Überlegungen und Planungen sein. Mit dem Ende vor Augen, also mit dem vor Augen, wo wir hin wollen, können wir uns besser konzentriert an die Planung machen, und schließlich auf einen Punkt hin arbeiten, nämlich zielgerichtet handeln.

Ob wir hoch gesteckte Ziele erreichen wollen, oder ob wir Neuland betreten wollen, spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass wir unsere Vorhaben so strukturieren, dass wir in leicht gehbaren Schritten unterwegs sind können. Es soll gar nicht erst die Versuchung aufkommen, es bei Gedankenkonstruktionen zu belassen, die zu gewaltig sind, um sie umzusetzen. Das Wissen, dass der Weg zur Hölle mit guten Vorsätzen gepflastert ist, sollte uns beflügeln, den Weg des Tun und Handelns zu gehen. Schließlich belohnt uns das Universum für unser Tun, nicht für unsere Ausflüchte. Denk‘ ich zumindest.

Was auch immer wir vor haben, der April wird uns unterstützen. Wenn wir auf uns und unsere innere Stimme hören, wenn wir empfindsam sind für das, was wir selbst und andere brauchen, werden unsere Aktivitäten unter einem guten Stern stehen. Die Strategie für den neuen Monat haben wird, und in der Planung wird er uns unterstützen. Und wenn es uns darüber hinaus auch noch möglich ist, gesunden Menschenverstand walten zu lassen, werden wir sehr schwungvoll, vital und energiegeladen unsere Projekte erfolgreich realisieren.

Dass es für uns alle so wird, wünscht uns allen
Bodo Trieb

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