2019 – der Februar in Zahlen

Der letzte Monat wollte von uns, dass wir Ziele identifizieren und formulieren, dass wir Pläne entwickeln, Vorgehensweise festlegen, und organisiert und umsichtig agieren. Das haben wir hoffentlich erfolgreich zu Wege gebracht. Schauen wir uns nun an, wie uns das durch den zweiten Monat des neuen Jahres bringt.

2019 - der Februar in Zahl3n
© Bodo Trieb

Wenn wir uns den Zahlenkreis näher betrachten, sehen wir, dass der Februar im Zeichen der Fünf steht. Sie steht für das Begreifen, was sich, bildlich gesprochen, hinter einer Fassade verbirgt. Sie verschafft uns den Über- und auch Durchblick und lässt uns universelle Gesetze und Zusammenhänge erkennen. Menschlichkeit, Menschenfreundlichkeit, Hilfsbereitschaft und vor allem die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen, rücken damit in den unmittelbaren Fokus. Damit werden wir in die Verantwortung genommen, diese Gesetze zu leben, sprich uns menschlich, also menschenfreundlich zu verhalten, zu helfen und zu unterstützen. Wahrlich, eine große Aufgabe.
Wir dürfen davon ausgehen, dass es im Februar in einigen Teilen dieser Welt zu aufrührerischen Aktivitäten kommen kann. Sicherlich dann, wenn es um soziale Gerechtigkeit und die Abschaffung von Missständen geht. In manchen Regionen geht das womöglich nicht sonderlich friedlich zu. Wir können diesen Sachverhalt vorsichtig so formulieren: eine konstruktive Unruhe wird sich breit machen, Rastlosigkeit und Freiheitsdrang wenden sich gegen scheinbar geordnete, auf jeden Fall aber ungerechte Verhältnisse.

Die Zwei ist die einzige Zahl, die im neuen Monat doppelt auftritt. Grund genug, da etwas genauer hinzuschauen. Diese beiden Zweien versorgen uns mit einer raschen Auffassungsgabe und kurbeln unseren ‚Denkapparat‘ mächtig an. Für das logische und folgerichtige Denken ist das sehr hilfreich. Allerdings kann sich eine Neigung zum Grübeln breit machen, welche durchaus in eine Unentschlossenheit münden kann. Die Zahl3n Eins-Zwei-Zwei heißen im Februar weniger „ich denke ganz doll nach“, sondern eher „ich zwei-fel“.

Das Denken läuft Gefahr zum Selbstzweck zu werden. Vor lauter Denken wird es kaum klare Gedanken geben. Denkbare Wege, die zu Entscheidungen führen können, bleiben unter Umständen verborgen.

Das ist nicht schön, sollen wir doch erkennen, was sich hinter Fassaden abspielt und menschenfreundlich handeln. Gleichzeitig liegt aber genau da auch unsere Chance, das Beste aus dem Monat zu machen. Wenn wir das Grübeln im Zaum halten können und uns auf das konzentrieren, was sinnvoll ist, können wir uns aus der Unentschlossenheit befreien. Allem nachzujagen, was machbar ist, verleitet uns zu blindem Aktionismus, der zu nichts führt. Sich mit dem zu beschäftigen, was Sinn macht und für unsere Gemeinschaft förderlich ist, ermöglicht den Blick hinter die Fassaden dieser Welt. Das ganze Bild, das wir erkennen, die Zusammenhänge und Verknüpfungen, die wir dort entdecken, machen uns wieder handlungsfähig. Der Dreikampf heißt: erkennen, verstehen, handeln. Nur so ist eine schwungvolle Umsetzung von Zielen möglich. Hilfreich ist es, wenn wir dabei auf die gemachten Hausaufgaben aus dem Januar zurückgreifen können.

Tja, und da ist dann noch die Sache mit der Verantwortung, die die Fünf uns übernehmen lässt. Wer mag schon gerne Verantwortung übernehmen?! Wird aber auch nicht immer gerne gesehen. Ich habe manchmal den Eindruck, dass wir dazu erzogen werden sollen, Verantwortung an die abzugeben, die vorgeben zu wissen, was gut für uns ist. Das geht am einfachsten durch Normierung und Gleichmachung. So etwas mag durchaus Vorteile haben. Aber ist das denn auch wirklich sinnvoll? Angeblich wird so alles geregelt, alle wissen, was sie zu tun oder zu lassen haben. Sind wir nicht langsam dabei, die Grenze zu einer, wie ich finde, ungesunden Über-Regelierung zu überschreiten? Manche mögen scherzhaft sagen: früher war alles erlaubt, was nicht ausdrücklich verboten war. Heute, habe ich den Eindruck, ist alles verboten, was nicht ausdrücklich erlaubt ist. Das ist doch auch einmal ein paar Gedanken wert, oder?!

Klar, auch im Februar gilt es die Zeichen der Zeit zu erkennen. Wieder einmal sind wir als Individuen angesprochen. Wir dürfen uns aktiv einbringen, eigene Ideen und Vorstellungen realisieren, wenn sie zum Wohle der Gemeinschaft sind, in der wir leben. Rückgrat sollen wir beweisen, standhaft sollen wir sein und mit klarem Blick schwung- und kraftvoll sinnvolle Veränderungen herbeiführen. Wenn nicht wir, wer dann? Wenn nicht jetzt, wann dann?
Zielstrebigkeit soll uns auszeichnen, das Tun unser Markenzeichen sein. Es heißt nicht umsonst: wer rastet, der rostet. Ein rollender Stein setzt nun mal kein Moos an. Auch wenn das Zauberwort mit den zwei „t“ für uns „jetzt“ bedeutet, sollten wir doch mit Bedacht vorgehen. Ein Schritt nach dem anderen, Schritt für Schritt. Dann wird der Monat uns gewogen sein.
Bodo Trieb

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