2019 – der Januar in Zahl3n

„Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ könnten für Pessimisten die Erinnerungen und Erfahrungen sein, die sie bisher mit ihren Absichten zum neuen Jahr verbinden. Sollten wir vor haben, diesen teuflisch anmutenden Kreislauf endlich zu durchbrechen, ist gleich der erste Monat für dieses Unterfangen bestens geeignet.

2019 - der Januar in Zahl3n
© Bodo Trieb

Geradlinigkeit wird von uns gefordert, Struktur und Planung. Nicht zuletzt, damit die guten Vorsätze nicht auf der Strecke bleiben. Jeder Segler weiß, ohne Ziel ist es egal, wie die Segel gesetzt werden. Da macht es schon gewaltig Sinn, sich über die Ziele Klarheit zu verschaffen, bevor man sich auf die Reise begibt.

Auch ein stures „ich will aber“ hilft an dieser Stelle nicht weiter. Und wer gar mit dem Kopf durch die Wand will, wird sich eher Beulen holen, als im wahrsten Sinne des Wortes einen Durchbruch zu erlangen. Außerdem: wozu das Ganze, wenn wir dann obendrein nicht einmal wissen, was wir auf der anderen Seite der Wand wollen. Bleiben wir in diesem Bild und halten uns einfach mal vor Augen, dass es äußerst hilfreich ist, wenn wir wissen, wo die Tür ist.

Ein Blick auf das Jahr 2019 hatte uns gezeigt, dass wir Entschlossenheit zeigen müssen. Für uns heißt das gleich zu Beginn sowohl des Jahres als auch des Monats, dass wir nicht nur Visionen und Ziele brauchen, sondern wir müssen sie auch formulieren. Visionen haben es manchmal an sich, dass sie uns Dinge sehen lassen, mit denen wir unserer Zeit weit voraus sind. Wenn dem so sein sollte, sollten wir frohlocken. Denn so manche Errungenschaft dürfen wir mit Fug‘ und Recht auf zukunftsweisende Bilder zurückführen.
Aber auch dann, und erst dann, wenn wir sie in klare Worte gefasst haben, können wir sehen, auf welchen Weg wir uns machen wollen und sollen. Um aktiv zu sein, reicht es nicht aus, geschäftig und beschäftigt zu wirken. Wichtiger ist es, produktiv zu sein und effizient auf die Ziele zuzuarbeiten. Operative Hektik kostet nur unnötig Energie, zielgerichtet eingesetzte Energie führt zum Ziel und geht darüber hinaus auch noch ‚ressourcenschonend‘ mit dem um, was wir zu bieten haben. Erschwerend kommt hinzu, dass wir uns dann auch nicht von der unendlichen Fülle all dessen, was möglich scheint, so überfordern lassen, dass wir uns selbst im Wege stehen. Es soll doch keiner sagen können „der Mensch steht im Mittelpunkt und somit allen im Wege“, oder?!

Planlos geht der Plan los. Hektisch über’n Ecktisch. Stur über’n Flur. All das klingt witzig, ist es aber nicht. So können wir auf den ersten Blick zusammenfassen, was der erste Monat des neuen Jahres zu bieten haben könnte. Wenn wir nicht rechtzeitig und auch regulierend eingreifen, wird das auch so geschehen.
Und damit haben wir gleich des Pudels Kern erfasst, „regulierend“ ist das Zauberwort. Zu dem, was wir wahrhaftig als Herausforderung ansehen und auch annehmen müssen, bekommen wir glücklicherweise von diesem Monat auch die Lösung präsentiert. Diese wird uns in Form von Um- und Weitsicht, Struktur, Organisation und auch Planung zuteil. All das wird von uns gefordert, damit wir uns für all unsere Unterfangen eine stabile Basis schaffen. Da sollten wir nichts dem Zufall überlassen, denn zufallen wir uns nur, woran wir ausdauernd und gewissenhaft arbeiten. Auch wenn wir hochmotiviert zu Werke schreiten und sehr viel und kürzester Zeit erledigt haben wollen, sollten wir doch tunlichst darauf achten, dass wir mit dem Hinterteil nicht das umreißen, was wir gerade mühselig mit den Händen geschaffen haben. Auch hier bringt uns ‚ressourcenschonend‘ besser voran.

Fassen wir zusammen: Ziele identifizieren und formulieren, Plan entwickeln, Vorgehensweise festlegen, organisiert und umsichtig agieren.
So wird das was, mit dem Monat. So reicht uns der Monat seine helfende Hand.
Dass dem so werde, wünscht uns allen
Bodo Trieb

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