5G – das Handynetz der 5. Generation: Was ist davon zu halten?

Versprochen werden deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten und neue Anwendungsmöglichkeiten, weil Sendungen beinahe in Echtzeit möglich sind. Um dieses Ziel zu erreichen, sind zirka fünfmal so viele Funkstationen erforderlich als derzeit.

Symbolfoto (C) Kevin Dooley / flickr CC BY 2.0
Symbolfoto (C) Kevin Dooley / flickr CC BY 2.0

Das liegt daran, dass die Reichweite der 5G-Funkwellen kürzer ist als beim derzeitigen LTE-Standard. LTE ist die Abkürzung für „Long Term Evolution“, das Mobilfunknetz der dritten Generation. Als vierte Generation gilt die Erweiterung „LTE Advanced“. Die Download-Rate beträgt bis zu 1200 Megabit pro Sekunde, wobei sich die Frequenzen sich im Bereich von zirka 700 bis 2600 Megahertz bewegen. Die Frequenzbänder sind nicht in allen Ländern gleich, sondern weltweit recht unterschiedlich.

Extrem teuer und hoch riskant

Die 5G-Wellen benötigen sehr hohe 5G-Frequenzen zwischen 3,4 bis 80 Gigahertz. Europaweit sind gigantische Investitionen in der Höhe von 500 Milliarden Euro möglich, schätzt ein chinesischer Anbieter. Zu den immensen Kosten kommt noch, dass viele Menschen einen „Antennenwald“ fürchten und gesundheitliche Bedenken anmelden. Keiner kann sich vor den Strahlen verstecken und die totale Kontrolle wird möglich. Es ist nicht mal sicher, ob sich der Aufwand ökonomisch rentiert.

Ist das 5-G-Netz gesundheitsschädlich?

Erst ab 300 Gigahertz befindet man sich im Bereich der Infrarotstrahlung, die als relativ ungefährlich gilt. Zur Zeit der Einführung des 3-G-Betriebes soll zwischen zwei und fünf Gigahertz gefunkt werden. Menschen, die empfindlich auf elektromagnetische Strahlung reagieren, können zunehmen und noch stärker leiden als bisher. Die Symptome sind meist recht unspezifisch und reichen von Müdigkeit, Kopfschmerzen, und Konzentrationsstörungen bis zu Schlafstörungen, Verspannungen, Augenschäden, steifen Gelenken und Hautproblemen. Wie so oft sind sich die Experten nicht einig beziehungsweise gibt es viel zu wenige Studien, und die Telefonkunden werden als Versuchskaninchen benutzt. Solange nicht eindeutig nachweisbar ist, dass diverse Befindlichkeitssstöungen und Krankheitssymptome mit der Handy-Technologie zusammenhängen, drückt man beide Augen zu. Was ist denn schließlich heute schon gesund?

Funkturm, Foto (C) Christoph Aron / flickr CC BY 2.0
Funkturm, Foto (C) Christoph Aron / flickr CC BY 2.0

Ein Experiment mit unklaren Folgen

Über 200 Mediziner haben bereits im Jahr 2015 einen Appell unterzeichnet, mit dem Ausbau des 5-G-Netzes zu warten, bis gesundheitliche Risiken ausgeschlossen werden können. Es gibt keine Langzeitstudien und es scheint zumindest sicher zu sein, dass der dichte Wellensalat die Gesundheit nicht fördert, sondern zu jenen Übeln gehört, die man sich möglichst vom Leib halten sollte. Vor allem wissen die Konsumenten nicht, WELCHEN Wellen sie ausgesetzt werden, weil man Funkwellen nicht sehen kann. Die Beschallung der Menschheit mit unnatürlichen Wellen öffnet die Tore für alle Arten von Missbrauch – bis hin zu gezielter Schädigung und Kriegsführung. Besonders fies wird das Ganze, wenn der Einzelne keine Wahl mehr hat, ob er beschallt werden möchte oder nicht. Müssen wir wirklich jeden technischen Fortschritt haben, der möglich ist? Wäre es nicht ein viel größerer Fortschritt, die gesundheitlichen Bedingungen zu verbessern, unter denen wir leben? Wer braucht unbedingt ein superschnelles Internet um jeden Preis? Es geht letztlich immer nur um eines:  Nämlich um Neuerungen, die in erster Linie dazu dienen, die monetären Umsätze zu erhöhen, um ein verrücktes Finanzsystem am Leben zu erhalten

Die Situation in Österreich

Infrastrukturminister Norbert Hofer möchte die flächendeckende Verfügbarkeit des 5-G-Netzes bis 2025 erreichen. Bereits im Jahr 2020 soll die Installation in allen Landeshauptstädten erfolgen. Österreich würde somit zu den 5G-Vorreitern gehören, und zwar nicht nur in Europa, sondern weltweit. Damit auch in ländlichen Regionen ein Ausbau möglich ist, stellt die Bundesregierung eine „Breitband-Milliarde“ an Fördergeldern zur Verfügung. Viele Bürger empfinden dieses Vorhaben als Zwangsbeglückung und Missbrauch ihrer Steuergelder. Kritiker/innen prognostizieren eine total verstrahlte Umwelt mit Antennen an allen Ecken und Enden. Eine lückenlose Versorgung wird es dennoch nicht geben, weil die Reichweite für schwer zugängliche Gegenden nicht ausreicht. Es ist vorherzusehen, dass die Anzahl der sensiblen Menschen zunehmen wird. Und auch die Zahl der Mobilnetz-Verweigerer wird vermutlich ansteigen. Bis dato gibt es immer noch viele Menschen, die nicht die geringste Lust haben, im Internet zu surfen und auch keine Emailadresse besitzen oder nur mit Festnetz telefonieren. Die Anzahl der Menschen in Österreich, die das Internet regelmäßig nutzen, hat seit 2015 kaum zugenommen.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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