Auswirkungen von Elektrosmog auf die Blut-Hirnschranke

Elektrosmog ist für das menschliche Gehirn gerade deshalb so gefährlich, weil er die natürliche Barriere der Blut-Hirnschranke durchbricht und giftigen Stoffen Tür und Tor öffnet. Studien zeigen: Multiple Sklerose und Parkinson können die Folge sein.

Unbedingt vermeiden: Elektrosmog während der Schwangerschaft
Unbedingt vermeiden: Elektrosmog während der Schwangerschaft (Foto: Phil Campbell)

Um sich den Umfang des Einflusses von Elektrosmog auf das Gehirn, im Speziellen die Blut-Hirnschranke, vor Augen führen zu können, lohnt sich ein Blick auf die besonderen Abläufe im menschlichen Gehirn.

Das menschliche Gehirn arbeitet auf eine unglaublich vielfältige Art und Weise. Eine lebensnotwendige Aufgabe kommt dem Sauerstoff zu. Allein 20 % des gesamten Sauerstoffverbrauchs werden allein vom Gehirn in Anspruch genommen. Der Sauerstoff wird durch den Blutkreislauf innerhalb des Gehirns dort abgegeben, wo er benötigt wird.

Die Übergabe des Sauerstoffs und auch der notwendigen Nährstoffe erfolgt im Gehirn auf ganz bestimmtem Wege. Die Blutgefäße im Gehirn, Kapillaren genannt, unterscheiden sich von den Blutgefäßen im restlichen Körper dahin gehend, dass die Wände anders beschaffen sind. Diese Gefäßwände, welche die Blut-Hirnschranke darstellen, erfüllen eine zusätzliche, sehr wichtige Aufgabe. Durch die Blut-Hirnschranke werden nur Sauerstoff und wichtige Nährstoffe an das Gehirn abgegeben. Andere Stoffe wie beispielsweise Gifte, Medikamente oder Kohlendioxid lässt die Blut-Hirnschranke nicht durch.

Aber es gibt diverse Möglichkeiten, die schützende Blut-Hirnschranke zu durchbrechen. Nikotin, Alkohol und bestimmte Hormone sind in der Lage, sich einen Weg durch die Blut-Hirnschranke zu bahnen. Durchblutungsstörungen oder Entzündungen können auch Schuld an einem Durchbruch der Blut-Hirnschranke tragen. Folge des Durchbruchs können zum Beispiel Immundefekte wie die Multiple Sklerose sein. Eine Verbindung zur Parkinsonschen Krankheit steht ebenfalls im Raume. Verursacher sind hierbei vermutlich Proteine, die sich durch die Blut-Hirnschranke hindurch in betroffenen Gehirnteilen festsetzen und dort Schaden verursachen. Erhöhte Temperaturen im Gehirn, wie es auch bei Fieber der Fall ist, kann ebenfalls die Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke beeinflussen. Ist die Gefäßwand erst beschädigt, haben auch alle anderen Giftstoffe die Möglichkeit, durchzudringen und weiteren Schaden anzurichten.

Warum sind elektromagnetische Felder so gefährlich?

Elektrosmog ist für das menschliche Gehirn gerade deshalb so gefährlich, weil er die natürliche Barriere der Blut-Hirnschranke ungesehen durchbricht und giftigen Stoffen Tür und Tor öffnet, ohne dass der Mensch selbst Einfluss darauf nehmen kann. Elektrosmog riecht nicht, hat keinen Geschmack und kann wie die Luft nicht angefasst werden. Aber auf die Kapillarwände hat Elektrosmog dennoch eine ganz konkrete Wirkung. Durch elektromagnetisch hochfrequente Felder, wie sie beispielsweise bei schnurlosen Telefonen oder Handys erzeugt werden, entsteht ein Temperaturanstieg im Gehirn, welcher erwiesenermaßen die Erhöhung der Durchlässigkeit der Blut-Hirnschranke verursacht. Andere Studien zeigen sogar, dass gepulste elektromagnetische Felder (DECT-Telefonie) auch ohne Wärmewirkung die Schutzfunktion der Blut-Hirnschranke stört. Elektrosmog als krebserregende Ursache insbesondere im Bereich der Augen wird ebenfalls angenommen.

Daher ist es gerade bei Kindern, Jugendlichen und während der Schwangerschaft wichtig, auf elektrische Gerätschaften auf dem Nachttisch zu verzichten und zum Selbstschutz mobile Geräte so weit weg vom Körper wie irgend möglich zu verwahren.

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