Besser Schlafen mit Feng Shui

Der Mensch verbringt in der Regel ein Drittel seines Lebens mit schlafen. Ist es nicht erstaunlich, dass wir nicht einmal die Hälfte unseres Lebens mit wachem Kopf erleben?

Im Monat der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit wird uns sogar noch ein Stück Schlafenszeit am Morgen zurück gegeben. Doch die Dauer des Schlafes, die in der Regel einem sehr individuellen Bedürfnis entspricht, ist gar nicht mal aussagekräftig über dessen Qualität. Mancher wacht erst am Mittag auf und wird sich trotzdem fragen, warum eigentlich gerade der Wecker klingelt. Eine professionelle Beratung an Ort und Stelle kann so ein Artikel natürlich nicht ersetzen, dennoch lässt sich verdeutlichen, inwieweit Feng Shui zu einem guten Schlaf beitragen kann.

Wie man sich bettet, so liegt man

Die richtige Wahl der Betten ist nur ein Teilaspekt. Jeder Bereich Ihrer Wohnung sollte seinen zentralen Funktionen zugeordnet und einzeln betrachtet werden. Handelt es sich um aktive Bereiche oder Ruhezonen? Die zentrale Aufgabe von Feng Shui ist es dann, den Menschen mit seiner Umgebung in Einklang und Harmonie zu versetzen. Nicht etwa, indem Sie Ihre eigenen vier Wände mit Asiaquatsch bis an die Zimmerdecke hoch vollstopfen, schließlich sollen Emotionen und Energie – das sogenannte Qi – fließend bleiben und nicht in rumpeligen Kammern ins Stocken geraten. Das ist nämlich der Grundgedanke vom Feng Shui.

Ein mehrschichtiges System

Schlafzimmer
Schlafzimmer (Foto: Markus Schmid)

Besonders wichtig ist es daher, die Auswirkungen von Materialien, Farbe, Form, Maße und Klang auf den Menschen in diese Überlegungen mit einzubeziehen und es verwundert wenig, dass diese Philosophie dabei künstlerische, wissenschaftliche und administrative Elemente in sich vereint. So ist unter anderem auch die Lage der Zimmer von Bedeutung. Zimmer, die nach Westen liegen, mindern den Stress und gelten im Sinne von Feng Shui als besonders reizarm. Hier findet sich der richtige Platz für Ruhe, Erholung, Entspannung und ungestörten Schlaf, solange sich in unmittelbarer Nähe kein anderer Raum befindet, aus dem eine nächtliche Geräuschkulisse zu erwarten ist. Haustüren und Badezimmer sollten nach Möglichkeit nicht direkt an unsere Erholungsstätte anschließen.

Klare Ordnung ohne scharfe Kanten

Wie Anfangs bereits erwähnt, findet man in einem Zimmer, in dem Unordnung herrscht, kaum seine wohlverdiente Ruhe. Wenn der Alltag in Form von Wäschebergen und Gegenständen zur Zwischenlagerung Einzug erhält, kriegt mancher kein Auge zu und das ist wirklich kein Wunder. Ähnliche Beobachten werden Sie vielleicht schon selbst gemacht haben. Individuelle Schrank- und Ordnungssysteme sind hier von Vorteil, um allem zu seinem Platz zu verhelfen. Scharfe Kanten und Ecken sollten dabei kaschiert werden. Farbige Schals und Überwürfe fangen diese negativen Einflüsse ab und stabilisieren das Gleichgewicht zwischen dem Weg des Windes und dem des Wassers – den zwei wesentlichen Elementen dieser chinesischen Lehre.

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