Bioelektrische Energiequellen

Wir sprechen nicht zufällig davon, dass wir den Körper wieder „aufladen“ müssen, wenn wir erschöpft sind. Der Mensch ist ein bioelektrisches Wesen und würde ohne Strom nicht funktionieren.

Foto (C) Ruben Holthuijsen / flickr
Foto (C) Ruben Holthuijsen / flickr

 

Messbare Elektrizität im Körper

Alles was lebt, besitzt ein elektromagnetisches Feld. Bei praktisch allen Prozessen im menschlichen Körper spielt Elektrizität eine Rolle. Elektrische Signale gehen vor allem von den peripheren Nerven und Sinnesorganen aus. Aber auch das Herz und das Gehirn zählen zu den bioelektrischen Energiequellen. Unser Körper ist mit feinsten Gleichstrom-Mikroströmen durchzogen, die in geordneten Bahnen fließen und für unser Wohlergehen sorgen. Jeder Gedanke kann einen elektrischen Impuls auslösen. Andere Bezeichnungen für den feinen Energiestrom sind: Lebensenergie, Chi, Orgon, Äther und Prana. Auch Aura-Felder und sind nichts anderes als elektrische Felder, die Licht abgeben und zu einer „Ausstrahlung“ führen. Was lebt, das leuchtet. Gedanken haben messbare Energie. Bisher ist es zwar möglich, die Gehirnströme aufzuzeichnen, aber nicht den Inhalt der Gedanken. Die elektrischen Herzaktivitäten lassen sich mit einem Elektrokardiogramm (= Herzspannungskurven) messen. Auch die elektrischen Widerstände der Haut und des restlichen Körpers sind messbar. Der Widerstand ist umso geringer, je feuchter die Haut ist.

 

Das Akupunktur-Leitsystem als Stromnetz

Prof. Dr. Robert O. Becker (1923-2008) hat 1993 das elektrische Gleichstromnetz im menschlichen Körper entdeckt. Der US-amerikanische Orthopäde war Spezialist für Elektrotherapie. Es gelang ihm sogar, bei Ratten amputierte Gliedmaßen ansatzweise nachwachsen zu lassen. Die Regeneration der Gliedmaßen wird bewirkt, wenn es gelingt, die Zellteilung mit einem präzise dimensionierten Strom zu stimulieren. Diese Stromstärke bewegt sich im Bereich von Nanoampere (ein Nanoampere = ein Ampere dividiert durch eine Million). Das menschliche Gleichstromsystem ist nicht identisch mit dem Nervensystem, aber praktisch gleichbedeutend mit den Akupunktur-Leitbahnen. Die Entdeckung, dass die Akupunkturpunkte anatomische Realitäten sind, haben wir Prof. Dr. Hartmut Heine zu verdanken.

 

Elektrische Energie-Medizin

Elektrischer Strom wurde bereits vor seiner eigentlichen Erfindung zur Linderung von Leiden eingesetzt, indem man zum Beispiel die Stromstöße von Zitteraalen für Heilzwecke nutzte. Akupunktur-Behandlungen und -Massagen sind im Grunde nichts anderes als Versuche, die elektrische Zellspannung zu erhöhen. Eine gute Zellspannung ist wichtig für die Immunabwehr. In der Zellmembran jeder Zelle befindet sich eine so genannte Natrium-Kalium-Pumpe, die die Ionen-Konzentration und das elektrochemische Gleichgewicht aufrechterhält. Man nimmt an, dass eine höhere Zellspannung gleichbedeutend ist mit besserer Gesundheit und beschleunigten Heilprozessen.

 

Die Wirkung von gewöhnlichem Netz-Strom auf den Körper

Nicht jede Form von Strom ist gesundheitsfördernd oder sogar heilsam. Von außen kommende Ströme, die viel stärker sind als die körpereigenen, werden als „Fremdströme“ bezeichnet, weil sie die natürlichen elektrischen Vorgänge im Körper stören. Es kann zum Beispiel zu Herzrhythmus-Störungen und Herzkammer-Flimmern kommen. Die Muskeln können sich verkrampfen und auch Gehirnschäden sind möglich. Stromstärken ab 50 Milliampere sind lebensgefährlich, wenn der Strom über das Herz fließt. Die lebensgefährliche Wechselspannung beginnt bei 50 Volt. Gleichspannungen sind ab 120 Volt lebensbedrohlich. Dauerhafter E-Smog kann ernsthafte Erkrankungen auslösen, weil sie die Kommunikation der Körperzellen durcheinander bringen.

  

Bioelektrische Energie tanken in der Natur

Wer sich wirklich erholen möchte nach Feierabend, am Wochenende oder im Urlaub, begibt sich in möglichst unberührte Natur. Die besten Möglichkeiten, um frische Lebensenergie zu tanken, sind:

  • Barfuß gehen
  • Mit dem Rücken auf der Erde liegen
  • Die Füße in einem Gebirgsbach baden
  • Quellwasser trinken
  • Chi- und Yoga-Übungen
  • Waldspaziergänge
  • Aufenthalt in der Bergwelt und an natürlichen Gewässern
  • Sonnenbäder
  • Ungestörter Schlaf

 

Im Wald kann man mit 3.000 negativen Ionen rechnen pro cm3 - im Gegensatz zu 150 in Innenräumen , Foto (C) Lee Coursey / flickr
Im Wald kann man mit 3.000 negativen Ionen rechnen pro cm3 – im Gegensatz zu 150 in Innenräumen , Foto (C) Lee Coursey / flickr

 

Physikalische Elektromedizin mit speziellen Therapie-Geräten

Man geht davon aus, dass psychische Blockaden, Wunden und Entzündungen wie Störfelder wirken im Organismus. Es gibt verschiedene Geräte am Markt, die im Mikro-Strom-Bereich arbeiten, die der Körper gut verträgt – im Gegensatz zum üblichen Elektrosmog, der gesundheitsschädlich wirkt. Dazu gehören elektrische Massage-Matten, Massagestäbe, Massagesessel und Massagekissen. Der Massage-Effekt wird durch Vibrationen und Druck erzeugt. Ein Vorteil ist, dass sie sich auch zur Selbstbehandlung eignen und einen Masseur ersetzen können.

Die Liste der medizinischen Geräte mit Stromfluss ist sehr lang. Dazu nur einige Stichworte

  • Elektrotherapiegeräte
  • Reizstromgeräte
  • Elektrostimulationsgeräte
  • Magnetfeldtherapie
  • Herzschrittmacher
  • Elektroden-Pads zum Auflegen auf Körperteile

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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