Das E-Haus: Intelligente Möbel und vernetztes Wohnen

Messebesucher der IFA konnten sich im „E-Haus“ einen Eindruck verschaffen, wie modernes Wohnen zukünftig aussehen wird. Die intelligente Heimvernetzung sorgt für höheren Wohnkomfort, mehr Sicherheit im Haushalt und birgt erhebliches Potential für die Energiekosteneinsparung. Problematisch ist dagegen die Zunahme von Elektrosmog, die für Feng Shui Berater zur neuen Herausforderung wird.

Modernes Wohnen
Modernes Wohnen (Christopher Barson)

In Berlin ist gerade die IFA 2010 zu Ende gegangen, die weltweit größte Messe für „Consumer Electronics“ und „Home Appliances“. Ihr fragt Euch jetzt vielleicht, was die IFA mit Feng Shui zu tun hat. Ganz einfach: Modernes Wohnen und Einrichten ist durch die Vernetzung von Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Beleuchtung, Haus- und Sicherheitstechnik sowie Heizsystemen und elektrischen Geräten so stark Technik getrieben wie noch nie. Wer wissen möchte, wie wir Menschen in wenigen Jahren leben werden, kommt an der IFA nicht vorbei.

Auf dem gemeinsamen Messestand von VDE, ZVEI und ZVEH war die intelligente Heimvernetzung bereits Realität. Im so genannten E-Haus, einem nachempfundenen Einfamilienhaus mit Wohn- und Schlafzimmer, Küche, Flur und Garage, konnte der Messebesucher erleben, wie moderne Hauselektronik zukünftig unser Leben verändern wird. Die Vorteile liegen auf der Hand: Modernes Wohnen bietet mehr Sicherheit, mehr Komfort, neue Möglichkeiten, Energiekosten einzusparen und im Alter länger ein selbst bestimmtes Leben zu führen.

Das Leben im E-Haus

Im E-Haus lassen sich die meisten Komponenten per Knopfdruck steuern und über Bildschirme kontrollieren. Dies reicht von der energieeffizienten Beleuchtung, über den im Badezimmerspiegel integrierten Fernseher bis hin zur Gebäudesicherung per Kamera. Für die Steuerung der einzelnen Komponenten muss man nicht einmal mehr im Haus anwesend sein. Das eigene Smartphone erlaubt die Bedienung und Kontrolle von Türen, Fenstern, Jalousien, Heizkörpern, Herd und Bügeleisen über das Internet von jedem Punkt der Erde aus.

Vorbei sind also die Zeiten, in denen auf der Fahrt in den Urlaub auf halber Strecke kehrt gemacht werden musste, um noch einmal zu kontrollieren, ob das Dachfenster auch tatsächlich geschlossen ist. Vernetztes Wohnen ermöglicht aber auch, über in Wohnräumen installierte Webcams jederzeit beobachten zu können, ob im Haus alles in Ordnung ist. Schon klar: Nicht jeder wird das wollen. Doch unter dem Aspekt „Wohnen im Alter“ kann eine Wohnung im Big-Brother-Style durchaus Leben retten und bietet deutlich mehr Sicherheit für einen stressfreieren Lebensabend.

Von Schuhschränken, die mitdenken

Ein gern gewähltes Beispiel für die Vernetzung unserer Haushalte ist der intelligente Kühlschrank, der eigenständig Produkte des täglichen Bedarfs wie Milch, Butter und Eier auf die digitale Einkaufsliste setzt, sobald diese Lebensmittel zur Neige gehen. Vernetztes Wohnen bedeutet aber auch, dass in naher Zukunft so unscheinbar anmutende Einrichtungsgegenstände wie Garderoben und Schuhschränke über Sensoren verfügen werden und entsprechend mit uns kommunizieren können: Wie wird das Wetter heute, welches Schuhwerk und welche Kleidung ist angemessen.

Umweltbewusst leben und Energie sparen ist für die meisten Feng Shui Interessierten ein Muss. Auch hier bietet das E-Haus neue ungeahnte Möglichkeiten. Ab Ende 2010 sind die deutschen Stromanbieter per Gesetz verpflichtet, zeit- und lastabhängige Tarife anzubieten. Dadurch sollen regenerativ erzeugte Energien effizienter genutzt werden. Intelligente und entsprechend vernetzte Hauselektronik wird die Waschmaschine oder den Geschirrspüler erst dann in Gang setzen, wenn der Strom gerade günstig ist. Das birgt ebenso riesiges Einsparpotential, wie die zukünftig mögliche transparente Auflistung des Energieverbrauchs sämtlicher im Haushalt befindlichen elektrischen Geräte.

Elektrosmog durch Drahtlosverbindungen
Drahtlosverbindungen = Elektrosmog? (Foto: Digitala Bönder)

Vielleicht mag den einen oder anderen unter Euch die Frage beschäftigen, ob mit dem E-Haus zukünftig ein Feng Shui Berater obsolet wird. Wir behaupten, das Gegenteil ist der Fall. Mehr Elektronik, mehr Vernetzung und mehr mobile Funkverbindungen im Haushalt bedeuten auch mehr Elektrosmog, der unser Wohlbefinden beeinträchtigt. Wir prophezeien an dieser Stelle, dass eine der größten Herausforderungen für das Wohnen im 21. Jahrhundert die Vermeidung von gefährlicher elektromagnetischer Strahlung sein wird. Gerade hier wird die Kompetenz von Feng Shui Beratern gefragter sein denn je.

Fazit: Vernetztes Wohnen, intelligente Möbel und das E-Haus werden uns das Leben in vielen Bereichen erleichtern. Doch neue Technologien bergen auch neue Gefahren. Bei aller Technikbegeisterung sollten wir insbesondere im Hinblick auf Elektrosmog bei der Vernetzung unserer Haushalte mit Bedacht vorgehen. Feng Shui Berater können dabei helfen, dass wir uns nicht unnötig neuen gesundheitsgefährdenden Belastungen aussetzen.

www.everyday-feng-shui.de

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