Die richtige Matratze ist Geschmackssache

Rückenschmerzen gelten als Volksleiden Nummer eins. Viele trifft es bereits in jungen Jahren. So ergab eine aktuelle Untersuchung, dass bei 40 Prozent der Menschen zwischen 25 und 39 Jahren der Rücken schmerzt. Die Ursachen sind oft unklar, die Behandlung ist entsprechend schwierig.

Skulptur eines Schlafenden im Pariser Louvre
Skulptur eines Schlafenden im Pariser Louvre (Foto: Marie-Lan Nguyen / Wikimedia Commons)

 

Chronische Beschwerden

Der jüngste Gesundheitsreport der Krankenkasse DAK hat den Fokus auf die Altersgruppe von 25 bis 39 Jahre gerichtet. Auf den ersten Blick erscheinen die befragten Kassenmitglieder dieser Gruppe besonders fit im Vergleich zum Durchschnitt aller bei der DAK Versicherten. Die Beschäftigten in dieser Lebensphase lassen sich laut Gesundheitsreport seltener krank schreiben als der Rest. Das trifft auf Frauen und Männer gleichermaßen zu. Auch zwischen Eltern und Kinderlosen gab es keine Unterschiede bei der Häufigkeit der Krankschreibungen. Der besondere Druck in dieser auch als Rushhour des Lebens bezeichneten Phase scheint sich jedenfalls nicht in der Zahl der Krankentage niederzuschlagen. Spurlos gehen die Anforderungen von Familie und Job aber offenbar auch nicht an den jungen Berufstätigen vorbei. So verzeichnet der Gesundheitsreport deutliche Hinweise auf chronische Erkrankungen wie Rückenleiden in dieser Altersgruppe.

Junge Menschen beißen die Zähne zusammen

Rückenschmerzen gehören in Deutschland zum Volksleiden Nr. 1
Rückenschmerzen gehören in Deutschland zum Volksleiden Nr. 1 (Foto: chispita_666)

Laut DAK-Bericht sind 40 Prozent der 25- bis 39-jährigen Beschäftigten wegen ihrer Rückenbeschwerden in ärztlicher Behandlung. Auch psychische Leiden sowie Bluthochdruck sind in dieser Altersgruppe nicht selten. Diese Erkenntnisse gepaart mit dem anscheinend besonders niedrigen Krankenstand in dieser Altersgruppe legen eine Vermutung nahe: Offenbar wirkt der Stress zwar bereits negativ auf die Gesundheit der jungen Frauen und Männer, aber diese beißen lieber die Zähne zusammen als im Job kürzerzutreten.

Bewegung als Gegenmittel

Die Ursachen für Rückenbeschwerden sind zumeist vielfältig. Stress sowie andere psychische Probleme können wichtige Faktoren sein, die aufs Kreuz schlagen. Aber auch zu wenig Bewegung, zu langes Sitzen in schlechter Position oder eine falsche Matratze führen auf lange Sicht zu Schmerzen im Rücken. Experten empfehlen heute anders als noch vor Jahren, als Rückenpatienten strikte Ruhe verordnet wurde, vor allen Dingen Bewegung. Ob Yoga, Gymnastik, Nordic Walking oder Schwimmen – wichtig für die Rückengesundheit scheinen die Regelmäßigkeit und Intensität der Bewegung im Wechsel mit Entspannung zu sein. Um welche Sportart es sich handelt, ist eher nachrangig.
Richtiges Sitzen und Liegen

Besonders Menschen, die viel am Schreibtisch arbeiten, werden von chronischen Rückenschmerzen geplagt. Während immer mehr Arbeitgeber für ergonomische Büro-Arbeitsplätze mit höhenverstellbaren Tischen und flexiblen Stühlen sorgen, hapert es oft zu Hause an der richtigen Sitzhaltung. Physiotherapeuten empfehlen einen Schreibtischstuhl, bei dem sich sowohl die Höhe als auch die Lehne verstellen lässt. Besonders teuer muss ein solcher rückenfreundlicher Sitz nicht sein, wie ein Blick in die Angebote der großen Möbelhäuser zeigt. Wer sich online umsehen und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis möchte, dem sei zum Beispiel www.hoeffner.de empfohlen. Gleiches gilt für Betten, Lattenroste und Matratzen. Denn auch beim Liegen haben viele Rückenpatienten Beschwerden, sodass der Nachtschlaf erheblich gestört wird. Das wiederum führt letztlich in einen Kreislauf, da Schlafmangel die Schmerzen noch verstärkt.

Die richtige Matratze ist Geschmackssache

Viele Menschen schwören darauf: Wer einmal den Komfort eines Wasserbettes erlebt hat, steigt nicht mehr so schnell auf ein herkömmliches Bett um.
Viele Menschen schwören darauf: Wer einmal den Komfort eines Wasserbettes erlebt hat, steigt nicht mehr so schnell auf ein herkömmliches Bett um.

Bei der Frage nach der perfekten Matratze für Menschen mit Rückenproblemen gehen die Meinungen stark auseinander. Auch hier haben sich die Empfehlungen der Fachleute wie in der Frage der Bewegung verändert. Während es lange Zeit hieß, nur eine harte Unterlage wirke gegen Rückenschmerzen, dürfen Matratze und Lattenrost heute gegebenenfalls auch weich sein. So rät der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie den Betroffenen zum Ausprobieren. Über Jahre habe sich keine bestimmte Matratze als allgemeingültiges Heilmittel erwiesen. Entscheidend sei daher allein, was dem Einzelnen guttut.

www.everyday-feng-shui.de

Weitere Quellen:

www.spiegel.de – Matratzenwahl: Schlafstörungen verstärken Schmerzen

3 Kommentare

  1. Eine Matratze allein kann leider bei starken Rückenschmerzen auch nicht viel ausrichten. Da sind dann so Sachen wie Krafttraining etc. wirkungsvoller.
    Sind aber noch keine Beschwerden da kann eine gute Matratze vorbeugend wirken hier gilt dennoch das gezieltes Rückentraining hier auch nicht vernachlässigt werden sollte.

  2. Auf jeden Fall muss man die Matratze finden, die am besten zum Körper passt, da muss man sich im Zweifelfall durch viele verschiedene Matratzen durchprobieren. Aber die falsche Matratze kann auf jeden Fall viel Schaden anrichten und das sollte vermieden werden.

  3. Wenn man tatsächlich regelmässig mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat, kann eine Rückenschmerzen Matratze eine gute Idee sein. Die richtige Matratze ist auf jeden Fall sehr wichtig und mit der falschen Matratze kann man unmöglich gut und gesund schlafen. Unter Umständen lohnt sich also eine hochwertige Gesundheitsmatratze.

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