E-Cat-Technologie: Die Energierevolution hat begonnen

Befinden wir uns am Rande einer Energierevolution? Nein, wir sind mittendrin: LENR-Technologie, die sauberste und günstigste bekannte Energiequelle auf diesem Planeten, ist marktreif. Erste industrielle Reaktoren mit der Bezeichnung E-Cat laufen seit über einem Jahr erfolgreich im Testbetrieb und sind nun offiziell auf dem Markt erhältlich. Renommierte Wissenschaftler und deutsche Mainstream-Medien verschließen sich weiterhin dem Phänomen.

Milliarden Euro an Forschungsgeldern flossen ins CERN in Genf. Doch die wahre Revolution findet wieder einmal in der Garage eines Tüftlers statt
Milliarden Euro an Forschungsgeldern flossen ins CERN in Genf. Doch die wahre Revolution findet wieder einmal in der Garage eines Tüftlers statt (Bildquelle: www.prometeon.it)

Die Kuriositäten nehmen in Zeiten wie diesen ihren Lauf und wir amüsiert zur Kenntnis, dass Dr. Hans-Stephan Bosch vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Greifswald gerade erst in einem aktuellen Interview seine Ansichten über eine völlig neue Form der Energiegewinnung mit der Bezeichnung LENR (auch bekannt unter „Kalte Fusion„) mit den Worten bekräftigt hat: Sie „widerspricht jedem physikalischen Gesetz„… während E-Cat-Lizenznehmer wie etwa der Italiener Aldo Proia von Prometeon srl bereits munter LENR-Reaktoren an industrielle Kunden verkaufen.

„Ich bin sehr sicher, dass wir mit der kalten Fusion niemals Energie erzeugen können.“, (Dr. Hans-Stephan Bosch vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in einem Interview am 31.10.2012)

Es ist nicht das erste Mal in der Wissenschaftsgeschichte, dass etablierte Vertreter des wissenschaftlichen Betriebs selbst zu den größten Kritikern von neuen Ideen gehören und manchmal sogar vorsätzlich Fortschritt verhindern. Es geht schließlich um die Verteidigung einer meist über viele Jahre aufgebauten wissenschaftlichen Reputation, um das Eingeständnis der eigenen Fehlbarkeit und nicht zuletzt um Forschungsgelder in astronomischer Höhe.

Die Erfinder des E-Cat: Andrea Rossi und Sergio Focardi aus Italien
Die Erfinder des E-Cat: Andrea Rossi und Sergio Focardi aus Italien (Foto: Frederico Borella)

Der Italiener Dr. Andrea Rossi, E-Cat-Erfinder und Entwickler der Technologie, ist sich dieser Problematik bewusst und hält eine jahrelange Auseinandersetzung mit dem „Wissenschaftsapparat“ für reine Zeitverschwendung. Diese (Show-)Kämpfe sollen andere führen. Auf dem Weg hin zu einer wirklich nachhaltigen und vor allem günstigen Energieversorgung für alle Menschen auf diesem Planeten haben wir nicht noch einmal 20 Jahre Zeit bis auch der letzte Betonkopf zugestehen muss, dass an dem erstmals von Martin Fleischmann und Stanley Pons im Jahre 1989 entdeckten „Excess Heat Phänomen“ doch etwas dran sein könnte. Rossis Strategie ist, marktreife Produkte zu entwickeln und den Markt über den Nutzen seiner LENR-Reaktoren urteilen zu lassen. Aus sicherer Quelle wissen wir, dass dieser Prozess in vollem Gange ist.

Rossi selbst gibt dabei offen zu, auch nicht verstanden zu haben, was in seinen Reaktoren eigentlich im Detail vonstattengeht. Fest steht lediglich, dass eine Art Kernreaktion ausgelöst wird, die im aktuell erhältlichen E-Cat-Modell sechsmal mehr Energie erzeugt, als initial hineingesteckt werden muss (dieses Phänomen wird auch als „Overunity“ bezeichnet). Rossi betrachtet sich selbst auch nicht als Wissenschaftler, sondern als Ingenieur, als Tüftler und Visionär. Die enormen Fortschritte seiner Technologie erreichte er durch eine Vielzahl von Versuchen, bei denen er im „Trial & Error“ Verfahren das beste Reaktor-Design und einen idealen Katalysator für die im inneren des E-Cat stattfindende Kernreaktion entwickelt hat.

Sicherheitszertifikat der SGS

Seit September 2012 kann Rossi ein Sicherheitszertifikat der SGS vorweisen. Die SGS gehört zu den weltweit führenden Unternehmen für die Zertifizierung von Produkten mit dem „CE-Zeichen“. Das Sicherheitszertifikat bescheinigt die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Reaktors in jeglicher Hinsicht (Strahlenemission, Stabilität und Zuverlässigkeit vor, während und nach dem Betrieb etc.). Spätestens seit diesem Zertifikat sollten Kritiker, die Rossi gerne als Schwindler und Hochstapler hinstellen, vorsichtiger mit ihren Behauptungen sein. Schließlich kann man den Experten der SGS keine Waschmaschine hinstellen und behaupten: „Das ist mein E-Cat, prüft ihn“. Für die Sicherheitszertifizierung bedarf es nicht nur eines physisch existenten Produkts, sondern auch detaillierter Angaben die Konstruktion und Betriebsweise eines Gerätes betreffend. Behauptungen, Rossi habe in Wirklichkeit nichts, sind somit ohne Substanz.

Dass in Deutschlands Mainstream-Medienlandschaft so wenig über „Kalte Fusion“ und „LENR-Technologie“ berichtet wird, ist symptomatisch für den Zustand des hiesigen Wissenschaftsjournalismus. Wissenschaftsblogs wie scienceblogs.de haben seit Jahren damit aufgehört, hochwertigen investigativen Journalismus zu betreiben. So genannte „Skeptiker“ zerreißen zudem umgehend jedes Thema, das auch nur einen Millimeter weit vom aktuellen wissenschaftlichen Kanon abweicht. Haiko Lietz ist mit seiner Artikelreihe zur Kalten Fusion auf heise.de und seinem Interview bei www.peak-oil.com eine der wenigen Ausnahmen. Doch das ist zu wenig, um hierzulande endlich Bewegung in die unleidlichen Debatten zu Themen wie Energiewende, Ökostromumlage & Co. zu bringen.

Wie lange wird man in Deutschland noch die Augen vor den Entwicklungen im Bereich „Freie Energie“ verschließen können?

Wer dagegen aufmerksam die internationale Wirtschafts- und Wissenschaftspresse der letzten Wochen verfolgt hat, wird womöglich seinen Augen nicht getraut haben. „Kalte Fusion“ ist, Rossi sei Dank, plötzlich wieder in aller Munde. Das amerikanische Magazin „Popular Science“ hat einen mehrseitigen Artikel über Rossi veröffentlicht. Ebenso berichten Forbes, Discover und Scientific American über das Thema. Zudem hat „The Believers“, eine Dokumentation über 20 Jahre Unterdrückung von Forschung auf dem Gebiet der „Kalten Fusion“, gerade auf dem Chicago International Film Festival den ersten Preis gewonnen. Das alles sind deutliche Signale dafür, dass die besagte „Energierevolution“ langsam auch im öffentlichen Bewusstsein Fuß zu fassen beginnt.

Filmtrailer: „The Believers“

Doch zurück zum E-Cat. Rossis Firma Leonardo Corp. hat inzwischen über 50 Mitarbeiter. Nicht zuletzt deshalb hat seine E-Cat-Technologie in den vergangenen Wochen noch einmal enorme Fortschritte gemacht. Die Leonardo-Ingenieure entwickeln inzwischen an fünf verschiedenen E-Cat-Modellen bzw. haben diese schon mit viermonatiger Lieferzeit im Angebot:

  • 1MW-Kraftwerk mit elektrischer Energie-Versorgung (bereits im Angebot): Produziert Wärmeenergie bis zu 120 Grad Celsius und ist besonders geeignet für Gegenden ohne Gasversorgung. Der Reaktor erzeugt so günstig Wärmeenergie wie kein anderes Gerät auf diesem Planeten.
     
  • 1MW-Kraftwerk gasbetrieben (bereits im Angebot): Es ist das gleiche Kraftwerk wie oben, außer dass es mit Gas anstelle von Strom betrieben wird. In Gegenden mit Erdgasanschluss lassen sich noch weitere Einsparungen bei den Energiekosten erzielen.
     
  • Industrieller E-Cat (soll ab Sommer 2013 auf den Markt kommen): Eine elektrisch betriebene Stand-Alone-Einheit, die nach einmaligem Aufladen überschüssigen Strom dafür nutzt, um sich selbst am Laufen zu halten („self sustained mode“).
     
  • 1MW „Hot Cat“: Soll ab Februar 2013 ausgeliefert werden. Erzeugt Temperaturen über 1000 Grad Celsius und ist geeignet für die effiziente Stromerzeugung.
     
  • Thermo-Elektrischer E-Cat: Dieses Kraftwerk befindet sich noch in der Entwicklung. Es soll nicht nur direkt Wärme, sondern auch Strom ohne den Umweg über einen zusätzlichen externen Generator erzeugen können.
     

Alle diejenigen unter euch, die sich gerne einen E-Cat für den Hausgebrauch anschaffen möchten, müssen sich leider noch ein wenig gedulden. Entsprechende 10kW-Geräte sind zwar bereits entwickelt, jedoch noch nicht für den Consumer-Markt zugelassen. Dies hängt damit zusammen, dass für Consumer-Geräte andere Sicherheitsbestimmungen gelten. Laut Rossi läuft die Zertifizierung und das Zulassungsverfahren bereits, wann diese jedoch abgeschlossen sein werden, ist nicht abzusehen. Dieser Vorgang liegt nicht im Einflussbereich des Italieners. Mit der offiziellen Markteinführung des E-Cat „Home“ wird frühestens im Sommer 2013 gerechnet.

FAQs zu Rossis E-Cat (in English)

So viel zum aktuellen Stand der Dinge in Sachen Energierevolution. Wir halten euch weiter auf dem Laufenden. Habt ihr weitere relevante Infos zum Thema? Dann schreibt uns! Gerne auch als Kommentar.

www.everyday-feng-shui.de

Weitere Quellen:

5 Kommentare

  1. Hallo hört sich ja alles an wie ein Märchen aber man will es unbedingt glauben! Diese Erfindung hätte echt Potential die Welt zu verändern!
    Aber das sich nicht das amerikanische Militär oder die Russen oder die Cern Forscher drauf stürzen oder abertausende Forscher und Energieunternehmen.
    Naja man wird sehen ob es ein trauriges Ende oder
    einen frohen Anfang in eine Welt ohne Energieprobleme mit sauberer unbegrenzter Energie nimmt wäre wirklich fantastisch!

  2. Immer wieder werden geniale Erfinder & Ingenieure als Scharlatane hingestellt, damit die Menschheit weiter für dumm verkauft werden kann! Das erinnert mich an Herrn Richard Vetter (* 11. September 1919; † 19. April 2000) war ein deutscher Erfinder aus Peine , auf die Idee des gelernten Müllermeisters geht unter anderem der Voll-Brennwertkessel (‚Vetter-Ofen‘) zurück, mit dem durch Abkühlung der Verbrennungsgase der Wirkungsgrad erhöht und zur Abgas-Ausleitung die Verwendung einfacher Kunststoffrohre ermöglicht wird. Der Vetter-Ofen ist im Gegensatz zum ‚konventionellen‘ Brennwertkessel nicht auf eine Heizung mit niedrigen Systemtemperaturen (z. B. Flächenheizungen) beschränkt und besitzt eine spezielle Entschwefelungseinrichtung.
    Der umweltfreundliche Ofen wurde jahrelang von TÜV, Schornsteinfegerverbänden und Umweltbundesamt torpediert. Er investierte mehr als sechs Jahre und über fünf Millionen Mark in den Entwicklungsprozess. 1977 brannte eine von ihm betriebene Brotfabrik ab. Der überwiegende Teil der damals ausgezahlten Versicherungssumme stellte die finanzielle Grundlage für die Entwicklung des Ofens dar. 1986 verkauft er sein technisches Verfahren schließlich an eine Schweizer Unternehmensgruppe, nachdem sich zuvor kein deutscher Hersteller für die Produktion fand. Vetter erhielt erst 12 Jahre nach Beantragung die allgemeine Baubewilligung.
    Vetter wurde 1986 mit der Rudolf-Diesel-Medaille ausgezeichnet. 1987 erhielt er den Umweltschutzpreis.

    Herr Andrea Rossi, ich kann mich nur für Ihren Einsatz herzlichst bedanken, in Namen meiner ganzen Familie! Ich würde gerne einer der Ersten sein, der das Glück hat einen E-Cat einzusetzen zu können!
    Hochachtungsvoll Jürgen Schütz

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