Entspannter durch den Tag mit Reiki und Qi Gong

Der heutige Mensch benötigt mehr, als uns Konfuzius vorschlägt. Wasser, Brot und ein zum Schlafen angewinkelter Arm allein reichen längst nicht mehr aus, Schlaflosigkeit, Stress-Symptome und Verspannungen zu verbannen. Unser Tipp: Versuchen Sie es einmal mit fernöstlichen Mehtoden wie Reiki oder Qi Gong, um die Balance zwischen Körper, Geist und Seele wieder herzustellen.

Qi Gong im Himmelstempel-Park in Peking
Qi Gong im Himmelstempel-Park in Peking (Foto: Edwin Lee)

 

Energien mit Reiki bündeln

Nicht nur das japanische Sprichwort: “Siebenmal hinfallen und achtmal wieder aufstehen“ ermuntert uns dazu, Niederlagen wegzustecken und den eigenen Weg beharrlich weiter zu beschreiten, sondern auch die Bündelung von Energien. Reiki gehört zu den Entspannungsmethoden, die auf „Rei“ für universelle Energie und „ki“ für persönliche Lebenskraft basieren. Seit mehr als 2.500 Jahren setzen Insider auf diese spirituelle Methode, die zum Ende des 19. Jahrhunderts von einem japanischen Mönch namens Usui in alle Welt getragen wurde. Die Bündelung universeller Energien soll, laut dieser Lehre, Fähigkeiten zur Selbstheilung frei setzen. Stoßen wir uns, reiben wir automatisch diese Stelle und üben unbewusst eine spezielle Variante von Reiki aus. Anhänger dieser Lehre sind davon überzeugt, dass durch unsere Hände Energie fließt, die unter bestimmten Umständen auch heilen kann. Bis heute setzen Japaner Energien durch Handauflegen dafür ein, das allgemeine Wohlbefinden zu steigern und insbesondere Stress abzubauen. Insgesamt zwölf unterschiedliche Handpositionen stehen im Focus einer Reiki-Behandlung, die heute von Tausenden Reiki-Lehrern weltweit praktiziert wird.

Qi Gong – Bewegungsübungen aus dem alten China

Sinngemäß übersetzt steht Qi Gong für die systematische Pflege unserer inneren Energie. Dieser seit mehr als 5.000 Jahren praktizierten Methode spricht man den Nutzen zu, neue Lebensenergien zu wecken. Will man der Legende Glauben schenken, sollen Mönche, die sich mit Qi Gong auseinander setzten ein Lebensalter von weit über 100 Jahren erreicht haben. Die spezifischen Entspannungsmethoden wurden lange zeit geheim gehalten und zu Zeiten der Kulturrevolution sogar verboten. Seit Mitte der 70er Jahre wird Qi Gong in China wieder praktiziert und gilt als wissenschaftlich anerkannt. Selbst in chinesischen Krankenhäusern setzt man auf diese Bewegungsübungen als bedeutende Bestandteile von Therapien. Wollen Sie das Ziel von Qi Gong erreichen, finden Sie heute in Fitness-Studios, asiatischen Zentren und Wellness-Hotels Möglichkeiten, Ihren energetischen Fluss zu stärken, der laut chinesischer Lehre auf besonderen Bahnen, auch Meridiane genannt, durch den menschlichen Körper strömen. Bemerken sie ein Ungleichgewicht zwischen Ruhe, auch „Yin“ genannt, oder Aktivität, kurz „Yang“, kann es laut dieser Lehre zu unterschiedlichen gesundheitlichen Störungen kommen.

Qi-Fluss: gezielt dem Ungleichgewicht entgegen wirken

Qi Gong hat längst die westliche Welt erreicht und hilft vielen Menschen, den Alltagsstress zu überwinden. Im Mittelpunkt steht eine Kombination aus fließenden und langsamen Bewegungen, einer ruhigen und tiefen Atmung wie eine geistig rege Aufmerksamkeit. Sie wählen zwischen Übungen im Sitzen, Liegen, Gehen und Stehen. Jede für sich genommen soll spezielle Punkte an den energetischen Bahnen aktivieren, um das Qi in Fluss zu bringen. Genießen Sie die Lösung von Blockaden, die unter anderem für Haltungsfehler oder eine zu flach ausgeprägte Atmung sind. Doch verwechseln Sie diese traditionellen Bewegungsübungen nicht mit einem modernen Fitness-Training. Erforderlich ist weniger Kraft, als vielmehr höchste Konzentration. Widmen Sie sich ernsthaft dem Qi Gong, werden Sie von einer schwerelosen Haltung, Stressabbau und einem verbesserten Körpergefühl profitieren – genau das Richtige, um unserer schnelllebigen Zeit zu begegnen.

www.everyday-feng-shui.de

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