Es werde LED-Licht!

Gute, helle und ausreichende Beleuchtung ist besonders in den Wintermonaten gefragt. LED-Lampen sind Leuchten, die mit kleinen Leuchtdioden bestückt sind. Mit dieser Technologie ist eine große Vielfalt an Formen möglich.

Diese dekorative LED-Leuchte macht nicht nur zu Weihnachten was her, sondern geht auch zu Ostern als „Palmzweig“ durch. Foto (C) toom.de
Diese dekorative LED-Leuchte macht nicht nur zu Weihnachten was her, sondern geht auch zu Ostern als „Palmzweig“ durch. Foto (C) toom.de

Wie sind LED-Leuchten aufgebaut?

Leuchtdioden (Licht-emittierende Dioden) haben samt Gehäuse einen Durchmesser von zirka fünf Millimetern und besitzen am Boden eine gabelförmige Steckverbindung. Diese kleinen „Knöpfe“ können entweder hintereinander zu Lichtbändern aufgefädelt werden, radial angeordnet werden oder in beliebigen anderen Formen kombiniert werden. Die Diode selbst besteht aus einem Kristall-Halbleiter, der an der Basis in eine kegelförmige Vertiefung gelötet ist. Die Basis-Halterung besteht aus Metall und fungiert gleichzeitig als Reflektor. Aus technischen Gründen ist kein weißes Licht erzeugbar. Daher werden meistens blaue Dioden verwendet, die gelb beschichtet sind. Das Ergebnis ist ein gelblich aussehendes Licht mit einem großen Anteil an blauem Licht.

 

Verblüffende Deko-Leuchten und Stimmungsleuchten

Die Zeiten, als LED-Leuchten etwas Besonderes waren, sind endgültig vorbei. Mittlerweile sind sie in jedem Baumarkt erhältlich und auch online bestellbar. Wer keinen Baumarkt in der Nähe hat, kann Leuchten auf toom.de recherchieren. Hier findet man nicht nur die üblichen Birnen-Formen, sondern auch sehr originelle Lichtobjekte. Bei einem flachen Standbild mit einer Skylines von London oder New York würde man nie auf die Idee kommen, dass es sich um eine LED-Leuchte handelt.

LED-Leuchte mit einer Skyline von Berlin. Foto (C) toom.de
LED-Leuchte mit einer Skyline von Berlin. Foto (C) toom.de

LED-Lampen zum Mitnehmen

Sie sind praktisch für Leute, die am Land wohnen, einen großen Garten haben oder gerne abseits von ausgeleuchteten Straßen unterwegs sind: Batterie-Lampen, die man in der Tasche tragen kann – auch Taschenlampen genannt. Was nicht bedeutet, dass man sie unbedingt in der Hand halten muss. Denn es gibt auch transportable Lampen, die man auf dem Kopf montieren kann. Man findet sie unter dem Stichwort „Kopflampen“ oder „Stirnlampen“. Für Camping und Outdoor-Fans sind faltbare Lampen erhältlich mit Batterien, die man per Handkurbel selber aufladen kann. Da man auf keine Stromquelle angewiesen ist, kann man sie auch als Notbeleuchtung anschaffen.

Flexible LED-Bänder, Stripes, Lichterketten und Lichterschläuche

Sie können viele Meter lang sein und sind oft mit Fernsteuerungen bedienbar. Auf einer Internetseite von ledfactory wird sogar eine hundert Meter lange Rolle angeboten, die man beliebig zuschneiden kann. Von Lichterketten für Christbäume über Möbel-Beleuchtungen bis hin zu Lichter-Vorhängen für Party-Zelte ist hier vieles möglich. Wasserdichte Modelle sind mit Silikonschläuchen ummantelt.

Leuchtmittel für Heimwerker und Selbermacher

Für kreative DIY-Fans, die ihre eigenen Leuchten-Kreationen verwirklichen möchten, sind viele LED-Komponenten auch einzeln erhältlich. Basteleien, die mit elektrischem Strom zu tun haben, sind allerdings nichts für Anfänger. Das Hantieren mit LED-Leuchten ist genauso gefährlich wie mit jedem anderen Elektro-Gerät auch. Hier ein Link zu einem Anbieter, der diverses LED-Zubehör anbietet: Ledmarkt24

LED-Technologien für Bildschirme

LEDs lassen sich wegen ihrer Kleinheit in viele Objekte einbauen und sind mittlerweile Standard bei vielen Leuchtreklamen, Monitoren und Displays.

 

Das Problem bei LED-Bildschirmen ist der hohe Blaulicht-Anteil. Foto (C) Ash Kyd / flickr CC BY 2.0
Das Problem bei LED-Bildschirmen ist der hohe Blaulicht-Anteil. Foto (C) Ash Kyd / flickr CC BY 2.0

Die Vorteile von LED-Lampen

Das Licht von LED-Lampen ist sehr hell und klar, aber nicht so heimelig wie das alte Glühbirnen-Licht. Die winzigen Dioden sind vor allem für Lampenschirme oder Halterungen prädestiniert, in denen Leuchtmittel in Birnenformen keinen Platz finden. Die Leuchten-Formen können sehr klein, flach oder lang sein. Und natürlich sind LED-Leuchten wesentlich sparsamer im Verbrauch als Glühbirnen.

Die Nachteile von LED- Lampen

Um unnötigen Müll zu vermeiden, sollte man darauf achten, dass man die Dioden oder LED-Birnen austauschbar sind, wenn sie ihren Geist aufgegeben haben. Bei vielen Objekten, die zwar toll aussehen, ist es leider so, dass man alles wegwerfen muss, wenn die Lebensdauer der Leuchtmittel abgelaufen ist. Wer viel an Bildschirmen arbeitet, tut seinen Augen nichts Gutes, wenn das Tageslicht fehlt und die Beleuchtung ausschließlich von LED-Quellen kommt. Außerdem können LED-Lampen können wegen ihrer großen Helligkeit stärker blenden.

Fazit

LEDs sind empfehlenswert als Hintergrundbeleuchtung, Zusatzbeleuchtung und Effekt-Beleuchtung. Wenn es mit dem Tageslicht im Winter knapp wird, sollte man abends Tätigkeiten bevorzugen, bei denen man nicht direkt – und vor allem nicht zu lange – in eine LED-Beleuchtung starren muss. Wer seine Augen nicht gefährden möchte, benutzt für die Bildschirmarbeit eine orange getönte Brille mit Blau-Filter (Blueblocker) oder eine Infrarot-Glühbirne neben dem Bildschirm. Es gibt übrigens auch LEDs, die Infrarot-Licht emittieren.

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