Feng Shui und immer wieder die Frage nach der Methode

Über die Vielfalt von Feng-Shui-Methoden haben Sie sicher schon einiges gelesen. Doch mich erreichen mich fast täglich Fragen dazu. Irgendwie schient es in Bezug auf Feng Shui einen Denkknoten zu geben, sobald es um das Verständnis der Methodenvielfalt geht. Deshalb bat ich Pandi um Hilfe.

https://youtu.be/-g3qATjBV-4

Selten führt nur ein Weg zum Ziel. Im Feng Shui ist es nicht anders. Zu allererst dürfen wir nicht vergessen, dass Feng Shui keine von Menschen kreierte Wissenschaft, sondern eine Erfahrungslehre ist. Das bedeutet alle Methoden, Regeln und Empfehlungen, die im Feng Shui zu finden sind, hat sich kein „erleuchteter Chinese“ einfallen lassen, sondern sie sind pure Lebenserfahrung und richtig ist, was funktioniert.

Die Erfahrung beruht auf Beobachtung. Über Jahrtausende haben Menschen beobachtet, welche Einflüsse die natürliche Umgebung auf ihr Leben ausübt. Dabei wurden Schlussfolgerungen gezogen, welche Verknüpfungen zwischen Landschaften, in denen wir leben und uns selbst bestehen. Diese Vorgehensweise wurde nicht nur in China bzw. Asien, sondern überall auf der Welt praktiziert. So entstanden die zahlreichen „Lehren über die Lebensraumgestaltung“, die wir heute zum Beispiel als Feng Shui, Geomantie oder Vastu kennen. Sie alle sind Wege zu einem Ziel, nämlich die räumlichen Bedingungen für unser Leben optimal zu gestalten.

Aufgrund geografischer, klimatischer, sozialer, kultureller, politischer, gesellschaftlicher und religiöser Einflussfaktoren unterscheiden sich die Wege voneinander, doch sie führen alle sprichwörtlich „nach Rom“.

Doch nicht nur die Wege sind unterschiedlich, sondern auch jeder Weg an sich verfügt über mehrere Fahrspuren.

In dem kurzen Video erklärt Pandi die zwei Grundmethoden, die Feng Shui ausmachen: die Formen- und die Struktur-Schule. Sie sind aufgrund der landschaftlichen Vielfalt entstanden. Sich auf einer flachen Ebene mit der Form der Berge oder der Dynamik der Gewässer auseinanderzusetzen, wäre sinnlos und auch nicht nötig, weil nur das, was in der Landschaft tatsächlich vorhanden ist, kann einen Einfluss auf die Menschen ausüben. Deshalb erwies sich in manchen Regionen der „Weg der Formenschule“ als eine Sackgasse.

Der Kompass und damit die Fähigkeit die Struktur der Landschaft zu messen, eröffnete einen neuen Weg. Wie sich schnell herausstellte, war der Weg mindestens genauso wie die Formenschule äußerst abwechslungsreich und an vielen Stellen recht kompliziert.

Folgerichtig wurden Variationen der Kompass-Methoden entwickelt, die dem jeweiligen Bedarf angepasst waren. Wir nennen sie zum Beispiel die „Acht Lebenswünsche bzw. Acht Häuser“, das „Ost-West-System“ oder die „Fliegenden Sterne“. Jede dieser Methoden ist in sich schlüssig und führt zum angestrebten Ziel. Nur mischen sollte man sie nicht wild durcheinander. Dann besteht die Gefahr, vor lauter Vielfalt der Aussagen das Ziel aus den Augen zu verlieren und so würde die Wirkung auf der Strecke bleiben.

Wann welche Methode die richtige ist, dass können Sie bei Interesse in meinem Beitrag „Feng Shui – Raum- oder Lebensgestaltung“ nachlesen oder im Webinar live erfahren.

Wie finden Sie eigentlich Pandi? Er wird sich ab sofort regelmäßig blicken lassen und kleine Wissenshäppchen rund um Feng Shui servieren.

Bleiben Sie bis dahin froh und munter,

Hedwig Seipel
www.fengshui-classic.de

1 Kommentar

  1. Hallo,

    wunderbar inspirierende Texte und viele nuetzliche Hinweise sind hier auf eurem Blog zu finden, wunderbar!
    Schaut gerne auch fuer neue Fruehlingsangebote und Kurse auf unserer Webseite http://www.feng-shui-web.net vorbei.

    freundliche Gruesse,

    Feng Shui Institute of Excellence
    Master Petra Coll Exposito
    Präsident der International Feng Shui Association Germany
    An der Kirche 96
    14476 Potsdam
    Tel: 033201-457688

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