Flur & Eingangsbereich nach Feng Shui gestalten

Als Verbindungsstück zwischen den übrigen Räumen gehören Flur und Eingangsbereich zu den wichtigsten Bereichen in jeder Wohnung. Ist dieser Bereich vollgestellt und unordentlich, staut sich das Chi. Dadurch können nicht nur die anderen Räume, sondern auch entsprechende Lebensbereiche blockiert werden. Als Faustregel gilt: Der Flur sollte aufgeräumt und mit Farben, Licht und Bildern freundlich und hell gestaltet sein.

Der Eingangsbereich soll Gäste und Bewohner willkommen heißen
Der Eingangsbereich soll Gäste und Bewohner willkommen heißen (Foto: lilszeto)

Um den Flur und Eingangsbereich optimal auf die im Haus oder in der Wohnung lebenden Personen abzustimmen, empfehlen wir immer zuerst eine individuelle Beratung. Kein allgemeiner Tipp der Welt kann diese ersetzen. Dennoch kann jeder durch die Berücksichtigung von ein paar wenigen Grundregeln schon deutliche Erfolge bei der harmonischen und freundlichen Gestaltung des Eingangsbereichs erzielen.

Was bedeutet „gutes Feng Shui“ für den Flur?

Schon beim Betreten des Flurs entscheidet sich, ob Bewohner und Gäste sich in dieser Wohnung wohlfühlen. Daher ist es wichtig, am Eingang positive Energie und ein einladendes Gefühl zu vermitteln. Dazu tragen vor allem Ordnung und Sauberkeit bei. Kleidungsstücke, Schuhe, Schirme, Taschen und sonstige Alltagsgegenstände werden am besten in einem Schrank oder hinter einem Vorhang verstaut. Eine helle und freundliche Beleuchtung wie Spots oder Lichtschienen aktivieren das Chi und entschärfen Problemzonen. In engen Fluren sollte der Energiefluss nicht noch durch herausstehende Ecken und Kanten behindert werden. Hier eignen sich Möbel mit runden und weichen Kanten besser. Ein Spiegel erzeugt in engen Eingangsbereichen Weite. Ideal sind in diesem Raum helle Wand- und Deckenfarben, etwa Weiß, Beige und zarte Pastellfarben (weitere Infos in unserer Rubrik zu den Feng Shui Farben).

Lange Gänge, Treppen und Böden im Feng Shui

Edle Dekoration im Eingangsbereich einer Villa auf Bali
Edle Dekoration im Eingangsbereich einer Villa auf Bali (Foto: Bart Speelman)

Lange Flure gelten als ungünstig. Das Chi fließt zu schnell und kann sich nicht in die anderen Räume verteilen. Das Gleiche gilt, wenn der Eingangstüre ein Fenster oder eine weitere Eingangs- bzw. Ausgangstüre gegenüber liegt. In diesem Fall rauscht das Chi, das durch den Eingang hereinkommt, gleich wieder durch diese Öffnungen hinaus.

Mit Möbeln, Dekorationsstücken oder Pflanzen kann der Energiefluss verlangsamt werden. Treppen, die sich in unmittelbarer Nähe des Eingangs befinden und direkt auf die Eingangstür zulaufen, gelten als problematisch. Sie blockieren das Chi und können für Unruhe im Haus sorgen. Mit Zimmerpflanzen, Klangspielen, Spiegeln, Lampen und quer verlaufenden Bodenmusterungen kann das hereinströmende Chi abgebremst und verteilt werden. Bodenbeläge können mitentscheidend sein für schlechtes oder zu schnelles Chi. Daher sollte beim Verlegen des Bodens oder bei Teppichen darauf geachtet werden, dass die Musterung quer oder schräg verläuft.

WC, Bad und andere Türen

WC- und Badezimmertüren sollten immer geschlossen bleiben (mehr dazu auch unter Feng Shui in Bad & WC). Zum einen sind sie nicht gerade ein angenehmer Blickpunkt, wenn Gäste zur Türe hereinkommen und zum anderen wird durch die Abflüsse sehr viel Energie aus der Wohnung abgezogen. Münden allzu viele Türen auf den Flur, kann dies Unruhe bringen. Als Lösung können offene Durchgänge geschaffen oder Schnurvorhänge aufgehängt werden.

www.everyday-feng-shui.de

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