Gartenplanung mit westlichem Feng Shui

Die Möblierung von Gärten und Terrassen wird oft unterbewertet und nicht mit derselben Sorgfalt vorgenommen wie die Wohnzimmer-Einrichtung. Dabei ist das „Zusatz-Zimmer“ im Garten besonders wertvoll, denn es kann die Lebensqualität enorm anheben.

Eine großzügige Gartenbank, effektvoll inszeniert. Foto: ray_explores / flickr CC BY 2.0
Eine großzügige Gartenbank, effektvoll inszeniert. Foto: ray_explores / flickr CC BY 2.0

Sommerzeit ist Gartenzeit! Nicht nur in Gastgärten und Innenhöfen, sondern auch bei allen Baumärkten und Möbelhändlern stolpert man über Garten- und Terrassen-Möbel. Schnäppchen-Angebote führen uns überall in Versuchung, das eine oder andere luftige Teil mitzunehmen – in der Hoffnung, es „irgendwie“ unterzubringen. Doch eine Gartenmöblierung will genauso überlegt sein wie eine Innenraumgestaltung.

Viele Wege führen nach Rom

Es gibt keine Patentrezepte, wie man an eine Planung herangeht. Normalerweise entwickelt man bestimmte Vorstellungen und sucht dann die Teile dazu, mit denen sich die Vorstellungen realisieren lassen. Man kann es aber auch umgekehrt angehen und sich zuerst am Markt umsehen. Dieser Weg führt vielleicht sogar schneller zum Ziel – und auch zu spezielleren Ergebnissen. Außerdem kommt man wahrscheinlich günstiger weg, weil man zufällige Occasionen und Sonderangebote miteinbeziehen kann. Die Recherchen im Internet sind natürlich zeitraubend, aber sie bleiben einem sowieso nicht erspart. Einige Händler sind sogar auf Outdoor-Produkte spezialisiert und man wird daher schneller fündig als in riesigen Möbelhäusern. Sommermöbel – und vieles – mehr findet man zum Beispiel bei tectake Fair. Für Dich.

Intuitives Planen ohne Kochrezepte

Auch im Campingbereich findet sich so manches Stück, das die Fantasie anregt. Man zappt intuitiv durch die Internetseiten und sucht sich Teile heraus, aus denen man etwas machen könnte. Erst wenn diese „Zutaten“ vorhanden sind, überlegt man sich ein Konzept. Es ist so ähnlich wie beim Kochen. Man kann streng nach Rezept vorgehen und sich alle Zutaten besorgen. Oder man geht zuerst auf den Markt, lässt sich inspirieren und überraschen, und kreiert erst nachher ein Gericht. Damit am Ende was Genießbares herauskommt, wird natürlich eine gute Portion Kreativität und schöpferische Erfahrung vorausgesetzt. Je mehr man mit Gefühl einkauft als mit Verstand, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Ergebnis einzigartig oder sogar genial ausfällt. Für Menschen, die nicht genau wissen, was sie möchten und was ihnen gefällt, ist diese Methode eher weniger geeignet. Wer sich stilistisch nicht hundertprozentig sicher fühlt, ist bei einem Fengs-Shui-Berater (oder einer Beraterin) besser aufgehoben. Für urbane Gärtner haben wir noch einen besonderen Lesetipp: Garten- und Pflanzentrends 2019 – Bienenfreundlichkeit, zum Selbstversorger werden und vertikales Gärtnern

Kriterien für die Auswahl von Möbeln

Zum Thema Gartenplanung nach Feng Shui gibt es bereits einen ausführlichen Artikel auf der Plattform von Everyday Feng Shui. Die in diesem Beitrag erwähnten Grundsätze lassen sich auch auf die Möblierung übertragen. Obwohl es viele verschiedene Feng-Shui-Lehren gibt, haben alle eines gemeinsam:

1) Oberstes Ziel ist das Wohlbefinden im Raum.

2) Die Gestaltung soll geeignet sein, die persönlichen Talente, Bedürfnisse, Ziele und Entwicklungen bestmöglich zu unterstützen.

3) Ökologische und nachhaltige Materialien.

4) Integration von natürlichen Elementen wie Pflanzen, Wasser, Feuerstellen und Steinen.

5) Stärkung von positiven Energien und Schwächung von negativen Einflüssen.

6) Leben im Einklang mit der Natur, mit den natürlichen Zyklen und mit den kosmischen Gesetzen.

7) Ausgleich zwischen den verschiedenen Elementen.

8) Bewusst gestaltete Lichtführung, Wegführung, Anblicke und Ausblicke.

9) Die Förderung von Gesundheit und Heilung.

10) Ein stimmige Gesamtkomposition, die möglichst vital, ruhig und harmonisch wirkt.

Terrasse mit Ausblick, Foto: rainer_maria / flickr CC BY 2.0
Terrasse mit Ausblick, Foto: rainer_maria / flickr CC BY 2.0

Welche Möbel kommen für Fengshui-Planungen in Frage?

Grundsätzlich haben alle Formen ihre Berechtigung, sofern sie stimmig wirken. Denn es geht nicht darum, alles rund oder geschwungen zu machen, sondern einen Ausgleich zu schaffen zwischen den verschiedenen Formen. Da in der Regel alles rechteckig ist, versucht man mit weichen Formen ein Gegengewicht herzustellen. Im Allgemeinen sind Möbel zu bevorzugen, die die folgenden Eigenschaften aufweisen:

1) Hochwertige Anmutung – was nicht bedeutet, dass alles teuer, wertvoll oder solide sein muss.

2) Harmonische Proportionen – am besten nach dem Goldenen Schnitt oder anderen Zahlenverhältnissen, die in der Natur vorkommen.

3) Natürliche, gesunde und nachhaltige Materialien.

4) Natürliche Oberflächen und Farben, die eine schöne Patina entwickeln.

5) Ergonomische Konstruktionen, wie eine gemütliche Benutzung erlauben.

6) Reduzierte Gestaltung ohne unnötigen Kitsch.

7) Vermeidung von scharfen Ecken und Kanten.

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