Geld sparen beim Bauen und Heimwerken

Wer schlau ist, kauft keine billigen Sachen, sondern sammelt Gutscheine, Coupons und Rabattmarken, um reguläre Produkte günstiger zu bekommen.

Wertvoll wie Geld: Gutscheine in Papierform. Foto: Carol Pyles / flickr CC BY 2.0
Wertvoll wie Geld: Gutscheine in Papierform. Foto: Carol Pyles / flickr CC BY 2.0

Es gibt viele Möglichkeiten, Geld – und somit auch Arbeitszeit und Energie – zu sparen. Zwei davon sind Rabatt-Aktionen und Gutscheine. Rabatt-Jäger erstehen keine minderwertigen Produkte, sondern sie zahlen einfach weniger. In diese Kategorie fallen auch Nachlässe und Skonti, die man mit Lieferanten aushandeln kann.

Gutschein-Foren im Internet

Das Sammeln von Gutscheinen – die man übrigens auch weiterschenken kann – ist eine gute Methode, die allerdings Aufmerksamkeit beansprucht. Noch einfacher sucht man Coupons auf Online-Plattformen wie COUPONS.DE. Man findet hier eine Fülle von Gutscheinen zu allen möglichen Produkten, die man kostenlos einlösen kann. Sie möchten sich neu einrichten? Kein Problem. Zum Stichwort „Möbel“ scheinen zirka 150 Angebote vor Firmen auf, die mit Einrichtung zu tun haben. Ein kurzer Klick auf einen Firmennamen und man landet auf einer Schnäppchen-Seite mit aktuellen Sonderangeboten. Sicher sind hier nicht sämtliche Händler vertreten, die in Frage kommen, aber es sind viele bekannte Großhändler und Baumärkte dabei. Wer zum Beispiel Heimwerker-Bedarf hat, kann sich einen Obi Gutschein angeln. Bei Obi kann man aktuell aus 8 Kategorien wählen.

Tipps für die Online-Recherche

Wer gründlich recherchiert, um das beste Produkt zum günstigsten Preis ausfindig zu machen, wird auf jeden Fall Vergleichsangebote einholen – auch wenn die Produkte bereits sehr günstig erscheinen. Oft ist es nicht, der Preis, der zählt, sondern die Konditionen geben den Ausschlag. Alle Recherchen sind bequem vom Schreibtisch aus möglich, wenn man einen Internetzugang hat. Der Aufwand für die Suche zahlt sich fast immer aus, wenn man größere Investitionen zu tätigen hat. Wenn man bei der Online-Suche zum Produktnamen „Angebot“ hinzufügt, werden hauptsächlich Sonderangebote angezeigt. Bei vielen Großhändlern wie Amazon kann man bei den Sucheinstellungen wählen, ob man einlösen zuerst die günstigsten oder die teuersten Produkte sehen möchte. Diese Filter erleichtern die Suche enorm.

Gutschein-Wecker und andere Benachrichtigungen abonnieren

Man kennt das auch von Youtube und diversen Firmen-Newslettern. Wer öfter was bei einem Händler einkauft, kann sich aktuelle Sonderangebote direkt per Email liefern lassen. Diese Mails können lästig werden, denn Baumarkt-Produkte gehören nicht zu den Dingen, die man täglich braucht.

Foto: Helge Thomas / flickr CC BY 2.0
Foto: Helge Thomas / flickr CC BY 2.0

Warum werden Nachlässe gewährt?

Nachlässe sind praktisch immer an Bedingungen geknüpft. Zu den häufigsten Gründen zählen:

  • Um treue Kunden zu halten.
  • Um neue Kunden anzulocken.
  • Um auf Sonderangebote hinzuweisen.
  • Ausverkauf von auslaufenden Produkten.
  • Um ganz allgemein Kaufanreize zu schaffen – also aus werblichen Gründen.
  • Durch zeitliche und mengenmäßige Begrenzungen wird ein gewisser Druck ausgeübt.
  • Mit Bonus-Programmen werden Kunden animiert, öfter und mehr einzukaufen.

Die Kehrseite der Medaille: Schnäppchen als Lockmittel

Fast alle Menschen lassen sich von Schnäppchen verlocken und neigen dazu, vergünstigte Dinge zu kaufen, die sie gar nicht benötigen. Ob man im Endeffekt günstiger aussteigt, ist daher fraglich. Rabattkäufe sind nur für disziplinierte Kunden rentabel, die genau wissen, was sie möchten und nicht verführbar sind. Kein Händler kann es sich leisten, unterm Strich Verluste zu machen und daher ist bei Geschenken immer Vorsicht geboten Es wäre sehr naiv, zu glauben, dass ein Händler aus lauter Lebensfreude oder Dankbarkeit Give-aways verteilt. Es steht immer eine geschäftliche Absicht dahinter, wenn Sonder-Aktionen lanciert werden. Oft sind die Nachlässe nur ein Bluff, um den Anschein zu erwecken, dass es sich um einmalige Gelegenheit handelt.

Diskontläden, 1-Euro-Läden, Outlets und Gebrauchtwarenhändler

Das Geschäft mit den Nachlässen funktioniert so gut, dass es sogar Händler gibt, die auf fast alles einen Nachlass gewähren. Dazu gehört zum Beispiel der „Sonderpreis Baumarkt“.  Hier findet man kaum Produkte, die nicht verbilligt sind. Viel zum Thema Heimwerken haben außerdem Privatmarkt-Foren zu bieten wie zum Beispiel Willhaben in Österreich sowie Ebay und Quoka Kleinanzeigen in Deutschland.

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