Geschickte Flur-Gestaltung mit Möbeln aus dem Internet

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Die Eingangsituation ist der wichtigste Bereich im Haus, wenn man häufig Gäste hat oder Besucher anziehen möchte.

Kompakte Massivholz-Garderobe, Foto (C) https://www.pharao24.de
Kompakte Massivholz-Garderobe, Foto (C) https://www.pharao24.de

Oft sind die Diele und der Flur nur Resträume, eher schmal und unregelmäßig geschnitten. Mit wenig oder gar keiner natürlichen Belichtung. Die Wände bestehen hauptsächlich aus Türöffnungen, Stromkästen und Kaminmauern. Die paar kleinen Flächen, die noch übrig bleiben, müssen ausreichen, um Schuhe und Garderobenhaken unterzubringen. So sieht es jedenfalls in einem durchschnittlichen Altbau und in Sozialwohnungen aus. Aber auch viele Einfamilienhäuser sind nach diesem Prinzip gestaltet.

Vorausschauende Planung ist die halbe Miete

Eine wichtige Voraussetzung für flüssige Abläufe und Wohlbefinden im Haus, ist, dass funktionell geplant wird. Was braucht man, wenn man bei der Tür hereinkommt? Ja, genau: eine Abstellfläche für die Tasche. Auch eine Lade für das Handy, den Schlüsselbund und die Geldbörse sollte in Reichweite sein. Sobald die Hände frei sind, möchte man sich die Jacke und die Schuhe ausziehen. Und zwar auf der Stelle und nicht 5 Meter weiter entfernt. Wenn man in Begleitung kommt, benötigt man ziemlich viel Raum, damit alle ihre Sachen ablegen können, ohne sich gegenseitig zu behindern. Natürlich sollten alle Schuhe, Mäntel, Kopfbedeckungen und Jacken einen ordentlichen Platz finden. Denn wem gefällt ein Fußboden, der dicht mit Schuhen vollgestellt ist? Wenn es auch noch regnet oder schneit, sind zusätzlich tropfnasse Schirme unterzubringen, schmutzige Stiefel, dicke Handschuhe und Schals. Das Entrée kann daher gar kaum groß genug sein.

Recherchen im Internet mit Themensuche und Einrichtungsberatung

Da es aus Kostengründen selten möglich ist, alles vom Schreiner anfertigen und sich entsprechend beraten zu lassen, lohnt sich ein Ausflug ins Internet. Oft entstehen beim Schmökern ganz neue Ideen. Insbesondere soziale Medienplattformen wie Instagram oder Pinterest eignen sich hervorragend dazu, um sich Inspirationen zu holen. Aber auch kommerzielle Online-Möbelshops oder Webseiten großer Baumärkte bieten mittlerweile umfangreiche Ratgeber-Bereiche. Bestes Beispiel ist Pharao24 mit ihren „pfiffigen“ Ideen für die Flurgestaltung.

Studenten-Zimmer auf zwei Quadaratmetern inklusive Kleiderablage , Foto (C) Bonsoni.com / flickr CC BY 2.0
Studenten-Zimmer auf zwei Quadaratmetern inklusive Kleiderablage , Foto (C) Bonsoni.com / flickr CC BY 2.0

Unsere Tipps und Tricks für attraktivere Flure

  • Nischen in der Wand schaffen oder vorhandene Nischen als Ablagen nutzen.
  • Stapelbare Schuh-Ablagen oder Truhen, die sich zugleich als Sitzbänke benutzen lassen.
  • Raffinierte Kleinmöbel und Multifunktionsmöbel.
  • Spiegel, die den Raum optisch verbreitern und vervielfachen.
  • Lichtquellen nicht an der Decke, sondern an den Wänden.
  • Glasauschnitte in Türen.
  • Im Flur nur das unterbringen, was täglich in Gebrauch ist. Also nicht das gesamte Arsenal an Koffern, Schuhen und Wintersachen!
  • Leichte Möbel ohne Seitenwände sehen luftiger als als geschlossene Schränke.
  • Wenn man bei Einkauf auf die Design-Qualität achtet, muss man nicht so verstecken.
  • Je weniger Platz vorhanden ist, umso wichtiger sind System und Ordnung. Es kommt es nicht nur darauf an, wo man die Mützen und Schals unterbringt, sondern auch wie sie geschlichtet sind.
  • Ein Raum wirkt umso größer, je heller die Farben sind.
  • Dekorationen können große Dielen gemütlicher machen. In kleinen Vorräumen wird es schnell „too much“.
  • Schuhabstreifer sollten nicht hinter der Tür liegen, sondern vor der Tür.
  • Zu viele Schuhe lassen sich in passenden Körben oder Kisten verstecken.
  • Vielleicht kann man die eine oder andere Seitentür entfernen, um dem Gefühl der Enge entgegenzuwirken? Essplätze, Küchen, Wohnräume und Arbeitsräume müssen ja nicht unbedingt verschließbar sein.
  • Skateboards, Kinderwägen, Leitern und Fahrräder gehören nicht in den Flur. Normalerweise gibt es in jedem Haus einen Abstellraum für Kleinfahrzeuge.
  • Was in Bodennähe nicht Platz findet, kann vielleicht über den Kopf untergebracht werden? Vor allem in hohen Altbauräumen ist zwischen Türstock-Oberkante und Deckenunterkante reichlich Stauraum vorhanden für Reisetaschen, Sportgeräte und so weiter.

Foto-Quellen:
www.Bonsoni.com
https://www.pharao24.de

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