Getreidemühle für den Haushalt: Warum selbst Mehl mahlen gesünder ist

Eine Getreidemühle im Haushalt hilft Geld sparen und unterstützt die gesunde Ernährung. Allergiker profitieren doppelt: Glutenfreie Produkte können besonders preisgünstig hergestellt werden und Verunreinigungen durch glutenhaltiges Mehl können bei der eigenen Haushaltsgetreidemühle ausgeschlossen werden.

Getreidemühle Fidibus 21 von Komo
Der Klassiker: Getreidemühle Fidibus 21 von Komo

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Selbst Getreide mahlen liegt voll im Trend. Dies liegt vor allem am gestiegenen Bewusstsein in Sachen Ernährung und Gesundheit hierzulande. Aber auch Vollkornbäckereien und Rezeptbücher haben ihren Beitrag geleistet und die Lust am Backen mit vollem Korn neu geweckt.

Vollkornprodukte schmecken nicht nur besser, sondern sie sind wegen ihres höheren Ballaststoffgehaltes auch aus gesundheitlichen Gründen besonders empfehlenswert. Ein weiterer Vorteil ist, dass man mit einer Getreidemühle in der Lage ist, selbst preisgünstig Vollkornprodukte herzustellen. Ein Sieb in der Getreidemühle sorgt dafür, dass man verschiedene Mehlarten herstellen kann, falls für einen Bisquit-Teig beispielsweise feineres Mehl benötigt wird.

Wer es nicht glaubt, sollte Getreidemahlen unbedingt einmal ausprobieren: Frisch gemahlenes Mehl schmeckt deutlich anders als gekauftes. Es hat zudem einen höheren Vitalstoffgehalt. Für Allergiker ist es wichtig, dass sie mit ihrer Getreidemühle glutenfreie Getreide wie Reis oder Mais zu Mehl äußerst günstig selbst mahlen können. Im Reformhaus kann man sich nie sicher sein, ob nicht in der Ladenmühle zuvor glutenhaltige Getreide gemahlen wurden. Die ständige Verfügbarkeit einer eigenen Mühle ermöglicht es zudem, eben mal eine kleine Menge Getreide zum Andicken einer Soße oder eines Desserts zu mahlen. Ganzer Grünkern kann zur Zubereitung einer Grünkernsuppe oder von Bratlingen verschieden fein gemahlen werden. Gemahlene und anschließend gekochte Linsen eignen sich als Grundlage eines würzigen oder fruchtigen Brotaufstrichs.

Kurz vorgestellt: Die Fidibus 21 Getreidemühle von Komo

Die Fidibus 21 Getreidemühle von Komo ist bereits ein Klassiker im Niedrigpreissektor. Sie ist ideal für den Singlehaushalt und Paare, reicht aber wegen ihrer Mahlleistung nicht unbedingt für eine größere Familie aus. Ihr Nachteil ist das relativ laute Mahlwerk, ihr Vorteil der bezahlbare Preis. Das Mahlwerk dieser Mühle ist mit Korund-Mahlsteinen bestückt, die sich selbst schärfen. Man kann alle Getreide sowie Reis, Grünkern, getrocknete Gewürze, Kichererbsen und Erbsen, Leinsaat oder Sonnenblumenkerne in kleinen Mengen, Linsen, Quinoa und Amaranth mahlen. Nicht geeignet ist die Mühle für größere Mengen fetthaltiger Saaten oder Nüsse. Fett verklebt das Steinmahlwerk. Fetthaltige Saaten sind besser mit einem metallenen Mahlwerk zu mahlen. Dies gilt aber in der Summe als weniger hochwertig. Ein weiterer Nachteil des Steinmahlwerks ist, dass man beim Mahlen von Getreide oder Linsen oft kleine Steinchen ins Mahlwerk bekommt, die die Mahlsteine zerstören können. Bei Metallmahlwerken geschieht das nicht.

Im Handel gibt es mittlerweile unzählige Getreidemühlen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Es lohnt sich, beim Kauf einer Getreidemühle eine Beratung in Anspruch zu nehmen, um das richtige Modell zu erwerben. Die wichtigsten Unterschiede liegen in der Art des Mahlsteines sowie im Lautstärkepegel des Mahlwerks, in der Mahlleistung pro Kilo Getreide sowie in der Funktionsbreite. Neben der klassischen Getreidemühle wie der Komo Fidibus 21 gibt es heute auch Kombi-Modelle, die einen eingebauten Flocker besitzen oder ein mit einem Griff auswechselbares Mahlwerk haben. Außerdem haben viele Küchenmaschinen Mahlvorsätze.

1 Kommentar

  1. Ich habe Getreidemühle zuhause, aber ich wusste nicht das selber Mehl mahlen auch gesünder ist. Das muss ich selber auch mal probieren. Vor allem weil Mehl dann einen höheren Vitalstoffgehalt hat, wie Sie sagen.

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