Licht bis in die hinterste Ecke mit LEDs

Spotlight an! Wie man mit der richtigen Beleuchtung Highlights der Wohnung in Szene setzt! Und es sich mit Hintergrundbeleuchtung so richtig gemütlich macht.

 Foto: Windell Oskay / flickr CC BY 2.0
Foto: Windell Oskay / flickr CC BY 2.0

Mit LED-Leuchten ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Sie sind sehr vielseitig und so winzig, dass man sie fast überall integrieren kann (schöne Beispiele gibt es bei LEDTECH). Im Gegensatz zu größeren Strahlern wirken sie wesentlich dezenter und unauffälliger, brauchen weniger Strom und erzeugen keine starken Kontraste. Nicht die Beleuchtung erregt Aufmerksamkeit, sondern das, was beleuchtet wird!

Wozu benötigt man Zusatzbeleuchtungen?

Nicht immer ist Sommer und nicht immer herrscht strahlend sonniges Wetter. Es gibt viele Tage im Jahr, an denen die Allgemeinbeleuchtung nicht ausreicht, um feinere Arbeiten zu erledigen. Dazu gehören zum Beispiel Handarbeiten, das Lesen von Texten, das Suchen von Gegenständen und sämtliche Reinigungsarbeiten in der Wohnung. Durch diverse Lampenschirme, Türen und Möbelteile entstehen zusätzliche Schatten, die die Sicht erschweren. Zusatzleuchten sind also nicht nur dekorative Glanzlichter, sondern erfüllen auch praktische Zwecke. Mit einer einzigen Deckenleuchte ist keine gleichmäßige Ausleuchtung möglich. Gerade an düsteren Tagen, an denen der Himmel wieder mal „aussichtslos“ ist, sehnen wir uns nach Licht und Klarheit. Strahlend helle Räume sind gut fürs Gemüt und fördern die Lebensfreude.

Atmosphärische Akzente setzen

Unaufdringliche Kleinleuchten sorgen für Behaglichkeit und lassen sich besser integrieren als voluminöse Pendelleuchten oder Stehleuchten. Die schönste Lichtquelle ist die, die man kaum sieht! In der Natur baumeln schließlich auch keine Leuchten am Himmel, sondern die Helligkeit ist gleichmäßig verteilt. Mit Kleinleuchten können wir das natürliche Licht zwar nicht kopieren, aber zumindest imitieren. Zudem lassen sich besondere Möbelstücke, Bilder, Kunstwerke und Pflanzen gezielt in Szene setzen. Ein raffiniertes und durchdachtes Lichtkonzept ist das I-Tüpfelchen auf jeder Einrichtungsplanung. Man sagt ja nicht zufällig: „Sich im besten Licht zeigen“, „Die Dinge ins rechte Licht rücken“, „Ans Licht bringen“ oder „Sein Licht unter den Scheffel stellen“.

Foto: CreeLEDLighting / flickr CC BY 2.0
Foto: CreeLEDLighting / flickr CC BY 2.0

Versteckte Unterbauleuchten

Einbauleuchten werden möglichst so platziert, dass sie gar nicht auffallen. Sie können die dunkelsten Winkel in der Wohnung ausleuchten, die sonst abends und bei düsterem Wetter unterbelichtet sind. „Verstecke“ für Einbauleuchten können zum Beispiel sein:

  • Tiefe Schubladen
  • Dunkle Fächer in Oberschränken
  • Hinterste Winkel in Eckschränken
  • Arbeitsplatten in Schattenbereichen

Verschiedene Formen stehen zur Auswahl. Linienförmige, runde, dreieckige und rechteckige Modelle gehören zu den häufigsten Möbelleuchten. Eine stabförmige Leuchte ist zum Beispiel 30 cm lang, 4,2 cm breit und 1,5 cm hoch inklusive An-/Aus-Touch und verbraucht 6 Watt. Sie wird auf der Unterseite von Schränken oder Regalplatten befestigt.

Wie werden die Kleinleuchten installiert?

Man benötigt nicht für jede LED-Leuchte einen Stromanschluss, sondern mehrere Leuchten werden mit einem Netzteil zusammengefasst, das üblicherweise 6 Steckerplätze umfasst. Die Eingangsspannung beträgt 80 Volt – 270 Volt, und die Ausgangsspannung 12 Volt. Der Ausgangsstrom ist ein Gleichstrom mit maximal 600 mA. Die Leistung beträgt bis maximal 7,2 Watt. Das Netzteil ist separat erhältlich. Zum Aus- und Einschalten muss man keinen Schalter betätigen, wenn die Leuchte mit einem Touch-Sensor ausgestattet ist. Es gibt auch Leuchten, die einen Bewegungssensor besitzen und sich automatisch einschalten, wenn man eine Schranktür öffnet. Um die Leuchten zu montieren, muss man keine Löcher bohren, sondern man kann sie einfach auf die Möbelfläche kleben.  

Weiterführende Infos unter: Es werde LED-Licht!

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