Michaela Adami-Eberlein im Interview bei thirty-up.de

In einem kürzlich veröffentlichten Interview gibt die Feng Shui Expertin Michaela Adami-Eberlein ganz persönliche Einblicke in ihr Leben und ihre Arbeit. Als Vertreterin der Initiative FGG-Ethik spricht sie zudem über qualitative Standards in der Feng Shui Szene und von der Bedeutung einer klaren Kommunikation in Bezug auf dieses Thema.

Michaela Adami-Eberlein
Michaela Adami-Eberlein

In diesem Beitrag möchten wir euch auf ein interessantes Interview mit Michaela Adami-Eberlein hinweisen. Das Event- und Lifestyle-Magazin „thirty up“ (was so viel bedeutet wie „ü30“) befragte die Feng Shui Expertin aus Much (Nordrhein-Westfalen) kürzlich zu einer Reihe spannender Themen, die neben den Standardfragen nach dem Grundgedanken und Prinzipien des Feng Shui auch ganz persönliche Aspekte aus dem Leben von Frau Adami-Eberlein berührten.

Erst in unserem gestrigen Beitrag hatten wir ein TV-Interview mit Boris Lauer kritisiert, weil es den Eindruck erweckte, Feng Shui sei eine komplizierte Geheimwissenschaft, die Eingeweihten besondere Macht verleihe. Das Bild, welches Frau Adami-Eberlein von Feng Shui zeichnet, kommt dagegen dem unsrigen schon sehr nahe. Auf die Frage nach dem Grundgedanken des Feng Shui findet die Expertin unseres Erachtens die richtigen, ja sogar sehr schöne Worte: „Der Feng-Shui Lehre liegt der Gedanke zugrunde, wie der Mensch in seiner Umgebung, also insbesondere seiner räumlichen Umgebung so lebt, dass das Projekt ‚Leben‘ gelingen kann.“

Was Feng Shui hingegen nicht ist, daran lässt die Inhaberin der Feng Shui Praxis Much gleich zu Beginn des Interviews keinen Zweifel: „Eine esoterisch angehauchte Wohnberatung.“ Endgültig den Ritterschlag hat sich Frau Adami-Eberlein dann für folgende Aussage verdient: „Ich sage immer ‚Ich bin keine Tine Wittler und es reicht nicht, einfach nur die Wände anders zu streichen!‘. Eine klare Kommunikation des Themas ist da mehr als notwendig.“ Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Wir haben es bereits seit längerem vermutet: Die Feng Shui Szene hat nicht nur ein Glaubwürdigkeitsproblem sondern auch ein Vermittlungsproblem, dem man nur durch klare Kommunikation und Transparenz begegnen kann.

Gütesiegel FGG-Ethik
Gütesiegel FGG-Ethik

Auf die Frage, wie sie sich von unseriösen Angeboten und Beratern abgrenze, konnte Frau Adami-Eberlein mehr als gelassen reagieren. Als Mitinitiatorin des Netzwerks FGG-Ethik hat sie an der Ausarbeitung verbindlicher Ethikrichtlinien für Feng-Shui- und Geomantieberater mitgewirkt. Seit Januar 2010 vergibt die Initiative ein Gütesiegel, welches Berater, die nach den Richtlinien der FGG-Ethik handeln, als seriös ausweist. Diese Initiative finden wir absolut unterstützenswert und haben auch schon mehrfach darüber berichtet.

Besonders spannend finden wir auch immer die Frage, wie ein professioneller Feng Shui Berater eigentlich zu seinem Beruf gekommen ist. Häufig offenbaren sich einem dabei die kuriosesten Biografien. Bei Frau Adami-Eberlein war es die chronischen Atemwegserkrankung ihres Sohnes, aus der sie keinen Ausweg wusste und die schließlich der Auslöser für eine intensivere Beschäftigung mit dem Thema Feng Shui war: „Durch alternative Heilmethoden wurde ich auch mit Feng-Shui konfrontiert. Die Behandlerin fragte mich zum Beispiel nach dem idealen Schlafplatz für unser Kind. Da es ihm dann besser ging, wollte ich unbedingt mehr wissen und machte eine Ausbildung zur Feng-Shui-Beraterin.“

Das vollständige Interview mit Michaela Adami-Eberlein gibt es hier.

www.everyday-feng-shui.de

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*