Rückblick und Prognosen für 2020

Ein Jahrzehnt ist zu Ende. Was hat sich getan? Dass 2020 ein Wendejahr werden soll, wird schon seit zirka 10 Jahren gemunkelt. 2010 bis 2012 begann für viele Menschen ein Aufwachprozess, der 2020 einen Höhepunkt erreichen könnte.

Foto: Nenad Stojkovic / flickr CC BY 2.0
Foto: Nenad Stojkovic / flickr CC BY 2.0

Warnung vor schockierenden Szenarien

Was man mit ziemlicher Sicherheit sagen kann, ist, dass allgemeingültige und dramatische Prophezeiungen nicht in Erfüllung gehen. Die meisten Jahre verlaufen unspektakulär – zumindest für den Großteil der Menschen. Veränderungen gibt es immer, aber selten in einem weltbewegenden Ausmaß. Persönliche Katastrophen und Schicksalsschläge sind immer möglich, wenn der Betreffende zu Drama-Inszenierungen neigt. Viele Menschen zerbrechen an relativ kleinen Herausforderungen, weil sie einfach nicht flexibel genug sind, um sich auf eine unerwartete Situation einzustellen. Andere wiederum haben überhaupt kein Problem damit, ihre Jobs, Wohnsitze und Beziehungen zu wechseln wie die sprichwörtliche Unterwäsche. Sie sind offen für alles, was passiert, in Erscheinung tritt und sich anbietet. Ja, gewiss wird sich auch 2020 vieles ändern! Vielleicht sogar mehr als üblich. Aber das ist kein Grund, die Nerven zu verlieren.

Frühere Prophezeiungen sind endgültig veraltert

Zum Teil kursieren immer noch Weltuntergangsprophezeiungen, die aus dem Jahr 2012 übrig geblieben zu sein scheinen. Für 2020 und die Jahre danach sind wieder einmal die spektakulärsten Katastrophen angesagt. Glücklicherweise gibt es auch gegenteilige Vorhersagen, die ab 2020 den Beginn eines Goldenen Zeitalters versprechen. Wir werden vermutlich irgendwann ein neues Geldsystem bekommen, aber das bedeutet nicht, dass es einen verheerenden Finanzcrash geben wird.

Es passiert immer genau das, was wir erschaffen

Wenn Millionen Menschen sich ständig über zu kaltes und nasses Wetter beschweren, darf man sich nicht wundern, wenn es wärmer wird. Außerdem darf man nicht vergessen, dass unser Wetter mit Geo-Engineering manipuliert wird. Niemand weiß, was für ein Klima wir hätten, wenn wir es der Natur überlassen würden. Auch ohne Geo-Engineering kommt es in Ballungszentren zu Temperaturveränderungen. Das ist vollkommen logisch, denn es gibt in Großstädten viel mehr Abwärme und Abgase als in der unbebauten Natur. Temperaturveränderungen sind langfristig nicht nachweisbar, weil es vor hunderten von Jahren viel weniger Mess-Stationen gab. Die Wetterdienste sind bis heute nicht in der Lage, die Entwicklungen in den nächsten 3 Tagen mit einer Trefferquote von mehr als schätzungsweise 60% vorauszusagen. Die Prognosen werden stündlich revidiert und weichen oft erheblich von der Realität ab.

Foto: Juan Montiel / flickr CC BY 2.0
Foto: Juan Montiel / flickr CC BY 2.0

Frühere Zeitpläne verlieren ihre Kraft

„Zeitlinien“ ist ein geflügeltes Wort, unter dem sich jeder vorstellen kann, was er möchte. Wir leben alle in Parallelwelten und machen die Erfahrung, dass unsere Gemeinsamkeiten von Jahr zu Jahr geringer werden. Die Zeit scheint für jeden unterschiedlich schnell zu vergehen. Für den einen ist jeder Tag zu kurz, während der andere gequält darauf wartet, bis endlich Dienstschluss ist und das Wochenende naht. Manche Menschen altern schnell, andere vorschnell, andere langsamer und wiederum andere so langsam, dass man kaum was merkt. Es gibt keine Generationen mehr, die man eindeutig erkennen und abgrenzen kann. Eine Zeitlinie ist grundsätzlich eine mögliche Entwicklungslinie, die wir einschlagen oder auslassen können. Nichts ist fix vorgegeben, aber nichts verläuft beliebig, sondern bewegt sich in einem bestimmten Gefüge, denn wir bleiben miteinander verbunden. Je mehr Menschen erkennen, dass sie ihr Schicksal selbst in der Hand haben, umso unwahrscheinlicher ist es, dass sich die Absichten von rückständigen Herrscher-Familien erfüllen werden.

Einem jeden geschehe nach seinem Glauben

Der Glaube kann bekanntlich Berge versetzen und starke Überzeugungen sind selbsterfüllende Prophezeiungen. Am wichtigsten ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten und unsere unbegrenzte Schöpferkraft. Eine von vielen Visionen geht in die Richtung, dass es zunehmend leichter wird, persönliche Ziele zu erreichen und Vorstellungen zu verwirklichen. Erstens werden wir geübter und schneller beim Kreieren von Wirklichkeiten. Und zweitens werden die „gesellschaftlichen“ Widerstände immer geringer. Vor 100 oder 200 Jahren war es kaum möglich, aus der Reihe zu tanzen und eigene Wege zu verfolgen. Die Freiheit, unser Leben genau so zu gestalten, wie wir es für richtig halten, nimmt von Jahr zu Jahr zu. Wer diesen Auflösungsprozess als „Unruhe“ und „Chaos“ empfindet, ist selber schuld.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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