Sicherheit im Kinderzimmer

Welche besonderen Sicherheitsaspekte sollten bei der Planung und Einrichtung eines Kinderzimmers berücksichtigt werden? Elektrischer Strom gehört zu den größten Gefahrenquellen. Aber auch weniger offensichtliche Risikofaktoren gefährden die Gesundheit von Kindern oder erhöhen die Unfallgefahr. Diese Risiken gilt es zu vermeiden.

Kein Grund zur Sorge! Wenn Mama und Papa die wichtigsten Sicherheitsaspekte bei der Einrichtung meines Kinderzimmers beachten, kann mir nichts mehr passieren
Kein Grund zur Sorge! Wenn Mama und Papa wichtige Sicherheitsaspekte bei der Einrichtung meines Kinderzimmers beachten, kann mir nichts Schlimmes passieren (Foto: Eric Fleming)

Die Einrichtung eines Kinderzimmers macht den meisten Eltern besonderen Spaß. Denn hier kann man nach Herzenslust kindgerecht und farbenfroh gestalten und viel Liebe in jeden Arbeitsschritt legen. Kinder sind ein dankbares Publikum und werden sich auch über leicht verunglückte Bastel- oder Malarbeiten freuen. Mit dem Älterwerden des Kindes hat das Zimmer hin und wieder eine Überholung nötig und muss den Entwicklungsfortschritten angepasst werden. Die Sicherheit sollte jedoch in den ersten Jahren besonders beachtet werden.

Wo liegen die Gefahren?

Kabel und Steckdosen üben auf Kleinkinder häufig einen besonderen Reiz aus
Kabel und Steckdosen üben auf Kleinkinder häufig einen besonderen Reiz aus (Foto: Jessica Merz)

Im Inneren des trauten Heimes sind die Gefahren für die Kinder natürlich eigentlich gering. Im Kinderzimmer geht es daher in erster Linie darum, die Gefahr durch elektrischen Strom zu bannen. Alles über die Eigenschaften und die Gefahren von Strom findet man auch unter der Adresse http://www.steckdose.de/. Denn an Steckdose, Kabeln und Co. verletzt sich ein Kind im heimischen Kinderzimmer am ehesten. Im Handel gibt es viele kleine Hilfsmittel, die dazu dienen, das Kinderzimmer sicherer zu machen und solche Unfälle zu vermeiden. Auch gegen Unfälle, die durch Kollisionen mit Möbeln, dem Umreißen von Schränken oder Regalen entstehen können, kann man Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Am besten setzt man sich im Kinderzimmer auf den Boden und schaut sich auf Augenhöhe des Kindes im Zimmer um. Was könnte Neugier erregen, was verführt zum Dranziehen oder Hochklettern? Wo liegen Kabel frei, wo sind Steckdosen erreichbar und heiße Glühbirnen in Greifnähe? Aus diesem Blickwinkel ist man in der Lage, alles zu finden was für ein Kind im Kinderzimmer zur Gefahr werden könnte und kann, bevor man das Zimmer zum Spielen frei gibt, die passenden Änderungen vornehmen.

Steckdosen gut geschützt

Steckdose mit Kindersicherung
Steckdose mit Kindersicherung
(Foto: Alexander-Walter)

Besonders der Kontakt mit Steckdosen ist immer wieder Verletzungsursache bei Kindern. Vom leichten „Einen gewischt kriegen“ bis hin zu schweren Elektroschocks, die zu Herz-Rhythmus-Störungen bis hin zum Tod führen können. Daher sollte man den Schutz von Steckdosen besonders ernst nehmen. In jedem Einzelhandelsgeschäft, wo es auch Babybedarf gibt, kann man kleine Einsätze für die Steckdose kaufen, die es für Kinder erschweren, einen Stromstecker oder gar etwas anderes selbstständig ein- oder auszustecken. Denn die beiden kleinen runden Löcher in der Wand ziehen Kinder oft magisch an und sie suchen dann gezielt nach Spielzeug oder Gegenständen, mit denen sie „kontrollieren“ können, was sich dahinter verbergen mag. Die kleinen Plastikeinsätze blockieren die Löcher und erfordern eine Dreh- oder Schiebebewegung mit dem Stecker in der Hand, die für Kleinkinder viel zu kompliziert auszuführen ist. Ebenfalls im Babybedarf findet man Abdeckungen für Ecken und Kanten an Möbeln, hier kann aber auch der Griff zum Schleifgerät manchmal schon gute Dienste tun. Ansonsten gilt: Alles in Reichweite des Kindes sollte auch für das Kind geeignet sein, alles andere gehört nicht ins Kinderzimmer. Damit sich die lieben Kleinen nicht die Finger an heiß gewordenen Lampen verbrennen, sollte man herkömmliche Birnen gegen Energiesparlampen austauschen. Die werden nicht heiß und schonen außerdem noch die Umwelt.

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