So könnt ihr den Stress an den Feiertagen minimieren!

Stress ist nicht nur ungesund, sondern eigentlich nicht mit Weihnachten vereinbar. In der dunkelsten Zeit des Jahres – wenn der Schnee leise rieselt – möchte jeder normale Mensch seine Ruhe haben, sich zurückziehen und etwas kürzer treten.

Weihnachtliche Romantik im Einklang mit der Natur, Foto: Olin Gilbert / flickr CC BY 2.0
Weihnachtliche Romantik im Einklang mit der Natur, Foto: Olin Gilbert / flickr CC BY 2.0

Warum stressen wir uns zu Weihnachten?

Stress entsteht meist durch Zeitdruck oder Leistungsdruck, Erwartungsdruck oder emotionalen Druck. Der Druck kann von außen kommen und sich ansteckend auswirken. Denn Menschen, die es eilig haben, zur Eile aufrufen, Fristen und Ultimaten setzen, verbreiten eine hektische Schwingung. Die Stimmen klingen bedrohlich und deuten an, dass eine Gefahr im Verzug ist. Es werden alle möglichen Forderungen gestellt oder Wünsche ausgesprochen, die tunlichst zu erfüllen sind. Es ist oft nicht einfach, ruhig zu bleiben und sich diesen Schwingungen zu entziehen. Vor allem dann nicht, wenn der Terminkalender gezückt wird und dieses und jenes erledigt werden soll binnen kürzester Zeit. Weihnachten findet genau am 24. Dezember statt und in den Wochen davor soll neben der alltäglichen Betriebsamkeit ein Familienfest vorbereitet werden. Zusätzlich sind noch Firmenfeiern angesagt und selbstverständlich sollte man für jeden guten Freund eine Kleinigkeit parat halten, die als Weihnachtsgeschenk taugt. Also Hektik pur – und das wochenlang!

Den Zeitdruck entschärfen

Ob und wie wir Weihnachten feiern, ist jedem Menschen persönlich überlassen. Wer nicht streng christlich ist, kann Weihnachten einfach als Zeit betrachten, in der gerne dekoriert und gefeiert wird. Egal wann, wie und wo. Ähnlich kann man es mit Geburtstagen halten. Man kann die ganze Woche zur Geburtstagswoche erklären oder sogar den gesamten Monat zum Geburtstagsmonat. Meistens trudeln bereits Wochen vorher Gutscheine ein oder man hat das Bedürfnis die Wohnung zu schmücken. Zwar wird es oft kritisiert, wenn die Weihnachtsglocken bereits im Oktober zu läuten beginnen, aber wer sich bereits nach Allerheiligen auf Weihnachten einstimmt, gerät nicht so leicht unter Zeitdruck. Nichts muss am 24. Dezember fertig sein, denn die Ferien dauern sowieso bis zum Dreikönigstag. Ausgerechnet in der finstersten und kältesten Zeit in Hektik zu verfallen, ist völlig unnatürlich. Wir befinden uns in der Zeit der Wintersonnenwende und der Raunächte, des Loslassens und des Winterschlafes.

Sinnsuche am Weihnachtsmarkt, Foto: Matthias Ripp / flickr CC BY 2.0
Sinnsuche am Weihnachtsmarkt, Foto: Matthias Ripp / flickr CC BY 2.0

Den Leistungsdruck zurückweisen

Weihnachten kann enorm aufwändig sein mit einem 24-teiligen Adventskalender, täglichen Adventkranz-Andachten, einem mehrgängigen Menü an mindestens 3 Feiertagen, zahlreichen Besuchen, einem riesigen Christbaum, allen möglichen Gebäck-Variationen, einem hohen Geschenkeberg und kreativen Schmuckideen für Haus und Garten. Dazu soll noch die Weihnachtsgarderobe überlegt werden – und traditionelle Weihnachtspostkarten oder zumindest Anrufe bei Freunden und Verwandten dürfen auch nicht fehlen. Wer ein Unternehmen hat, darf sich zusätzlich über einen Weihnachtsnewsletter, Weihnachtsaktionen, Werbegeschenke und die Teilnahme an Weihnachtsmärkten Gedanken machen. Puhhh! Nichts von allen diesen Traditionen ist wirklich Pflicht, auch wenn man den Weihnachtsrummel bereits dutzende Male erlebt hat und die vom Geldsystem getriebenen Medien ein jährliches Umsatzwachstum verlangen.

Den Erwartungsdruck herabsetzen

Wenn man allen Freunden und Familienmitgliedern rechtzeitig mitteilt, dass die Weihnachtstage für die persönliche Erholung und Besinnung reserviert sind, sollte niemand enttäuscht sein, wenn Weihnachten und die darauffolgenden Feiertage tatsächlich ruhig verlaufen. Leider besteht die Gefahr, dass Angehörige und Bezugspersonen verstimmt oder gar verletzt reagieren, wenn die erwarteten Zuwendungen und Geschenke ausbleiben. In den Lokalen ist sowieso kein freier Tisch zu bekommen und da es im Beruf stressiger zugeht denn je (schließlich soll vieles vor den Weihnachtsferien fertig werden), steigt man am besten gleich auf die Bremse und nimmt sich weniger vor als sonst. Es gibt heutzutage keinen Grund mehr, sich über Weihnachten den Bauch vollzuschlagen mit allerlei ungesundem Zeug. Niemand braucht unbedingt einen Christbaum und unnötige Geschenke, die in glitzerndem Papiermüll verpackt sind. Feiern sind ausschließlich dazu da, um Freude zu bereiten. Welche Bedürfnisse haben wir von Natur aus und was befriedigt uns wirklich im tiefen Winter?

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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