Stromsparen & Feng Shui: Wie man beides miteinander verbindet

Feng Shui beschäftigt sich mit der Harmonie zwischen Menschen und ihrer Umwelt. Die komfortable Gestaltung der Wohnung als Rückzugs- und Erholungsort ist vielen von uns besonders wichtig dabei. Gleichzeitig soll aber auch die Haushaltskasse geschont werden. Laut Statistischem Bundesamt sind die Strompreise in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Lassen sich eine hochwertige Einrichtung, Feng Shui und Energiesparen trotzdem unter einen Hut bringen?

Kreativität trifft Funktionalität: Deckenleuchten in Lotusblütenform lassen unattraktive Stromsparlampen in einem anderen Licht erscheinen
Kreativität trifft Funktionalität: Deckenleuchten in Lotusblütenform lassen unattraktive Stromsparlampen in einem anderen Licht erscheinen (Foto: Wonderlane)

 

Beleuchtung effizient einsetzen

In der Feng Shui Lehre geht es in erster Linie darum, Möbel und Raumplanung auf das Ziel Harmonie auszurichten. Dieser Grundsatz ist zwar richtig, geht für einen modernen Haushalt aber nicht weit genug. Elektrisches Licht hat schließlich de facto in jeden Haushalt Einzug gehalten. Damit geht es im Feng Shui auch um die Lichtgestaltung.

Hier treffen verschiedene Gegensätze aufeinander. Feng Shui geht es nicht in erster Linie darum, Energie zu sparen, sondern eine Harmonie herzustellen. Trotzdem lassen sich beide Aspekte miteinander verbinden.

Hintergrund: Die Anordnung von Licht ist eine Sache. Die Lichtquellen effizient zu nutzen ist aber etwas Anderes. Beispiel: Heute steht mit LEDs eine Technik zur Verfügung, die nicht nur effizient mit Strom umgeht, sondern sowohl kaltes weißes Licht als auch das wärmer Pendant realisierbar macht. Ein zweiter Punkt beim Thema Stromsparen und Licht betrifft den Umgang mit Lichtquellen. Letztere werden nur dann genutzt, wenn Licht gebraucht wird. In leeren Räumen heißt es immer noch: Licht aus!

Energieeffiziente Geräte: Sparsam und funktional

Damit Strom zu Hause sparen funktionieren kann, müssen mehrere Bedingungen stimmen. Auf der einen Seite ist das persönliche Verhalten ausschlaggebend. Wo immer ohne Deckel auf dem Topf gekocht und auch im Sommer der Wäschetrockner verwendet wird, sind alle Bemühungen aussichtslos. Neben dem Verbrauchsverhalten kommt es auf die Technik an.

Ältere Fernsehgeräte verbrauchen viel Strom
Ältere Fernsehgeräte verbrauchen viel Strom (Foto: Public Domain, mojzagrebinfo, pixabay.com)

 

Beispiel Fernseher: Ältere Plasmageräte, die heute in diversen Haushalten nach wie vor in Betrieb sind, verbrauchen pro Betriebsstunde mitunter 300 Watt bis 400 Watt. Das moderne Pendant kann – trotz einem oft deutlich größeren Leistungsumfang – oft mit deutlich weniger Energie auskommen.

Ein Aspekt, der sich auf viele Bereiche, wie:

  • Kühlschrank
  • Wäschetrockner
  • E-Herd
  • Spülmaschine
  • PC und Laptop

ausdehnen lässt.

Welche Lehre sollte hieraus gezogen werden? Wer als Haushalt konsequent Energie einsparen will, muss nicht nur das Verhalten im Hinblick auf den Verbrauch auf den Prüfstand stellen. Auch den Verbrauch einzelner Haushalts- und Unterhaltungsgeräte gilt es zu beobachten.

Im Lauf der Jahre sind Fernseher, Kühlschrank und Co. effizienter geworden. Dieser Aspekt macht sich speziell dort, wo die Geräte auf eine sehr hohe Nutzungsdauer kommen, bemerkbar. Es sicher falsch, sofort den gesamten Haushalt auf den Kopf zu stellen und jedes Altgerät zu ersetzen. Sinnvoll erscheint allerdings die gezielte Suche nach Stromfressern – und deren schrittweise Ersetzen durch Geräte, die mit Strom einfach etwas effizienter umgehen.

Günstigen Stromanbieter suchen

Wo die Stromrechnung jedes Jahr für unangenehme Überraschungen sorgt, gibt es mehrere Lösungen. Ein Ansatz ist konsequentes Stromsparen. Entweder lassen Haushalte einfach das Licht aus oder sagen Stromfressern den Kampf an.

Stromanbieter vergleichen lohnt sich!
Stromanbieter vergleichen lohnt sich! (Bildquelle: Logos der größten Stromanbieter in Deutschland)

 

Für eine niedrigere Stromrechnung sorgt aber auch der Anbieterwechsel. Dass dieser Schritt Potenzial hat, zeigen Testberichte – etwa von Stiftung Warentest – immer wieder. Aber: Es kommt hier laut Verivox darauf an, richtige Entscheidungen zu treffen. Der vermeintlich billigste Stromanbieter ist nicht immer die beste Wahl. Unterm Strich kann dieser teurer sein als der frühere Versorger, wenn die sonstigen Tarifkonditionen nicht stimmen. Worauf kommt es am Ende an?

  • Vertragslaufzeit: Dieser Punkt bindet Haushalte an den Stromanbieter. Um die Dynamik des Strommarktes zu nutzen, sollte die Laufzeit kurz gehalten werden. 24 Monate sind ein durchaus kritisch zu sehender Zeitraum.
  • Preisgarantie: Niemand findet gern Post vom Energieversorger im Briefkasten, über den eine neue Preisanpassung nach oben angekündigt wird. Ein Mittel, um dem entgegenzutreten, ist die Suche nach Tarifen mit Preisgarantie. Diese kann in Form von Monaten (ab Vertragsschluss) oder bis zu einem festgelegten Datum gegeben werden. Allerdings schließen die Versorger in aller Regel Anpassungen durch höhere Steuern oder Umlagen aus.
  • Pakettarife: Hier winken Vor- und Nachteile. Pakettarife beinhalten ein festes kWh-Kontingent. Wird am Jahresende deutlich mehr verbraucht, hat der Stromkunde ein Problem – in Form erheblicher Nachzahlungen. Der Mehrverbrauch ist teuer. Auf der anderen Seite wird ein Minderverbrauch allgemein nicht adäquat vergütet.
  • Vorauszahlung: Häufig in Kombination mit Pakettarifen angeboten, winkt ein niedriger Strompreis. Das Problem besteht im Insolvenzrisiko. Geht der Anbieter Pleite, wird der Haushalt zum Gläubiger – und muss sich zusätzlich um einen neuen Versorger kümmern.

Strom sparen: Was lässt sich heute sonst noch tun?

Strom durch das richtige Licht und energieeffiziente Geräte sparen ist nur ein Teil des Ganzen. Haushalte, die den Rotstift nicht nur über den Stromanbieterwechsel ansetzen wollen, sollten noch einige weitere Tipps im Hinterkopf behalten.

  • Richtig Wäsche waschen: Hierbei geht es vornehmlich um die Drehzahl des Schleudergangs und die Beladung der Trommel. Wird Wäsche auf der Leine getrocknet, verringert eine niedrige Drehzahl den Verbrauch. Gleiches gilt für die optimal ausgenutzte Beladung der Maschine, da sich so die Häufigkeit steuern lässt. Mehr dazu unter: Richtig Wäsche Waschen sowie Strom sparen bei der Wäschepflege
  • Topf, Deckel, Herd: Beim Kochen wird Energie verschwendet, wenn beispielsweise ohne Deckel Speisen zubereitet werden. Gleiches gilt für Töpfe und Pfannen, deren Größe nicht zum Kochfeld passt. Und ist es wirklich notwendig, den Herd auf voller Stufe zum Servieren laufen zu lassen – anstatt die Resthitze auszunutzen? Mehr dazu unter: Standby Stromkosten sparen: Tipps und Tricks

Fazit: Energie sparen heißt nicht automatisch – Licht aus!

Feng Shui ist die Lehre von der Harmonie zwischen Umgebung und Mensch. In der Moderne ist deren Umsetzung schwieriger als mancher Laie vielleicht denkt. Beispiel Stromsparen: Mehr und mehr Haushalten ist bewusst, dass sie hier aktiv werden müssen. Wie lässt sich dieses Ziel mit Feng Shui unter einen Hut bringen? Gerade beim Thema Lichtgestaltung sind durchaus Schnittpunkte zu finden. Ansonsten haben Haushalte immer noch die Möglichkeit, auf energieeffiziente Geräte und einen günstigen Anbieter zu setzen.

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