Wenn Feng Shui den Menschen findet (und nicht umgekehrt)

Viele Menschen entdecken Feng Shui für sich auf den seltsamsten Umwegen. Hin und wieder geschieht dies jedoch auch anders herum und Feng Shui entdeckt die Menschen. So fand die fernöstliche Harmonielehre auch den Weg in das Leben von Drehbuchautor Thomas Brezina.

Thomas Brezina
Thomas Brezina

Gemeinsam mit seiner tibetischen Tempelhündin suchte und fand er vor rund 25 Jahren sein Traumhaus – ein knapp ein Jahr altes Haus in Wien, dessen Bauherr aus China stammte und sich nach einer beruflichen Veränderung von seinem lieb gewonnen Haus trennen musste. Was Thomas Brezina damals nicht wusste: Der tibetanische Tempelhund ist dafür bekannt, gute Energien deutlich zu spüren. Hätte er diese Information schon damals gehabt, wäre ihm vielleicht direkt klar gewesen, aus welchem Grund sich sein Hund ganz offensichtlich direkt in das Haus verliebte.

Doch auch an Brezina ging die Wirkung der positiven Energien nicht vorüber: „Auch mir fiel sofort auf, wie wohl ich mich in diesem Haus fühlte“, erklärt der Autor von TV- und Filmdrehbüchern. Wenn auch zu dieser Zeit unbewusst, machte sich die positive Wirkung klar bemerkbar. Schon kurz nach dem Einzug verfasste Brezina sein literarisches Erstlingswerk – und diese Kreativität nahm nicht ab. Weitere Bücher folgten und „das Haus – so kam es mir vor – gab mir Kraft“.

Mit dem Einzug in das neue Haus veränderte sich vieles in Brezinas Leben. „Altes ging, weil es einfach nicht mehr stimmig war“ und „sehr harmonisch und fließend kam Neues in allen Bereichen“. Über den Grund für diese Veränderungen dachte Brezina zu dieser Zeit noch nicht nach. Erst als ihn eine Journalistin während eines Heim-Interviews auf das Thema Feng Shui ansprach, wurde sein Interesse geweckt. Die Neugier leitete ihn und Brezina und er erfuhr sein Haus aus einem vollkommen neuen Blickwinkel: Nach Feng Shui gehört sein Haus unter anderem durch seine offene Bauweise zu den Orten, an denen die Energie frei zirkulieren kann.

Ein Feng-Shui-Meister bestätigte diese Erkenntnis. Seiner Ansicht nach sei es „absolut kein Zufall gewesen, dass das Haus und ich uns gefunden haben“, erinnert sich Brezina.

Chinesisches Fabeltier, das den Bewohnern eines Hauses Glück und Kraft bringen soll
Chinesisches Fabeltier, das den Bewohnern eines Hauses Glück und Kraft bringen soll
(Foto: Benjamin Wong)

Eine besondere Kraft sieht Brezina darin, dass das Haus nicht vorsätzlich nach den Regeln des Feng-Shui erbaut wurde. Dieser Einfluss kam unbeabsichtigt zustande, da sich die Architekten sehr mit asiatischer Bauweise beschäftigten. So flossen die Ideen des Feng-Shui sehr harmonisch in den Bau des Hauses ein.

Als Experte bezeichnet sich Brezina nicht. Was er wissen muss, so der Autor, kommt auf ihn zu. Das „sklavische Befolgen von Vorschriften“ ist nichts für ihn. Andere Menschen von Feng Shui zu überzeugen liegt nicht in der Absicht des Drehbuchautors. Stattdessen spricht er eher selten über das Thema, denn „in unseren Breiten werden viele Dinge schnell als Hokuspokus abgetan“. Erfahrungen mit Feng Shui sollte jeder selbst machen. Für Brezina funktioniert das Leben nach den Regeln des Feng Shui: „Das Maß aller Dinge ist dabei, was beim Einzelnen funktioniert und wirkt“.

Quellenangabe:

diepresse.com – Wie Feng-Shui mich entdeckte

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