Westliche Architektur und Feng Shui nähern sich an

Für gute Leistung am Arbeitsplatz kommt es nicht nur auf die Höhe der Vergütung an. Große Unternehmen haben längst verstanden, dass auch das Arbeitsumfeld stimmen muss. „Wohlfühlen“ gewinnt hierzulande immer mehr an Bedeutung.

Es irritiert uns in unserer Gedanken- und Geisteswelt. Die Auswahl von Farben nach Feng Shui, die Wohnungsplanung oder gar die Gestaltung des Gartens nach Feng Shui – es passt nicht in unsere eigene westlich, aufgeklärte Welt. Doch, wir täuschen uns. Es geht nicht um irgendwelche Schriftzeichen an der Wand oder Räucherstäbchen und sonstigen modischen Schnickschnack. Vielmehr folgt Feng Shui einem jedem Menschen innewohnenden Prinzip: Dem Prinzip der Harmonie. Harmonie kommt nicht nur von innen. Es bedarf auch äußerer Rahmenbedingungen. Diese setzen die Beschäftigung mit unserem Wohn- und Arbeitsumfeld voraus.

Funktionale Aspekte standen bisher im Vordergrund

Seit Generationen folgt unsere Architektur nützlichen und funktionalen Bau- und Gestaltungsmerkmalen für unsere Wohn- und Arbeitsräume. Oft erinnern Büros eher an Legebatterien als an Orte, an denen Menschen den größten Teil des Tages verbringen und vor allem, Leistung erbringen sollen.

Legebatterie (Foto: farmsanctuary.org)
Legebatterie (Foto: farmsanctuary.org)

Gut, manchmal wären hier schon gute und funktionale Möbel ein richtiger Ansatz. Aber, wenn Immobilien dann schon einmal groß und mit viel Raum versehen sind, dann wirken sie oft kalt und leer auf uns. Ob in der „Legebatterie“ oder in raumgreifenden Anwesen, meist empfinden wir eine gewisse Unruhe und nicht das Gefühl von Geborgenheit, Wärme – schlicht, wir fühlen uns nicht Wohl. Es klingt fast lächerlich, aber bei allen Revolutionen und Aufklärungen, Freiheitskämpfen und streben nach Wohlstand und was auch immer, haben wir dieses Wohlfühlen, sich in Harmonie befinden, wohl bemerkt, ihm aber keinen gesellschaftlichen – und erst recht keinen wirtschaftlichen – Stellenwert zugestanden. Wahrscheinlich fällt manchem Menschen der Zugang zu Feng Shui deswegen so schwer.

Das Arbeitsumfeld muss stimmen

Dabei haben längst große Unternehmen verstanden, dass es nicht alleine auf die Höhe der Vergütung ankommt, sondern, dass für gute Leistung auch das Arbeitsumfeld stimmen muss. Hier setzt Feng Shui an. Bei richtiger Planung und dem richtigen Einsatz der Büromöbel im Allgemeinen kann der Arbeitsplatz zur wahren Kraftquelle werden. Es ist gleich, ob es gebrauchte Büromöbel sind oder der Schreibtisch uralt, wichtig ist die Anordnung. Mit dem Rücken zur Tür kann z.B. kein Mensch Höchstleistungen am Arbeitsplatz erbringen. Immer lauert unser Unterbewusstsein auf Gefahr. Damit ist Feng Shui nicht erklärt. Feng Shui sucht den Ausgleich der Energien und die Wandlung zum Positiven, zum Erfolg.

Home-Office (Foto: Mackenzie Kosut)
Home-Office (Foto: Mackenzie Kosut)

Wohnen und Arbeiten nach Feng Shui können dadurch eine neue Qualität erleben. Eine Beratung für alle Räume – ob Küche, Büro, Schlafzimmer – über Feng Shui sollte man auf jeden Fall erwägen.

In einer hektischen und sich immer schneller wandelnden Welt sind der eigene Schutzraum, die Wohnung, und der Arbeitsplatz wichtige Orte der Kraftschöpfung und der positiven Impulse. Dadurch kann ein besseres Lebensgefühl erzeugt werden. Und, in Harmonie sind wir auch leistungsfähiger.

Raumgestaltung nach Feng Shui: Die Probe aufs Exempel

Jetzt wird der eine oder andere Leser sagen, was für ein Quatsch. Machen Sie doch einfach die Probe aufs Exempel: Gehen Sie einkaufen. Licht, Raumgestaltung, Musik und die gesamte Einkaufsatmosphäre sind so gewählt, dass Sie als Kunde gerne Ihr Geld ausgeben. Das hat nicht unbedingt etwas mit Feng Shui zu tun. Eher mit der Verlockung zum Kauf. Dort, wo Sie sich Wohl fühlen – wo Sie in Harmonie sind -, geben Sie gerne Ihr Geld aus. Besser ist es, wenn Sie sich diese Harmonie zu Hause und am Arbeitsplatz gönnen.

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