Zu kalt gibt es nicht: Grillen auch im Winter

Grillen ist der Deutschen liebster Sport. Es gibt doch nichts Schöneres als den Duft von frischem Grill-Gut. Ein kaltes Bier oder einen leichten Wein in der Hand vervollständigen den Nachmittag. Schnee und Eis passen hier eher nicht ins Bild. Aber natürlich geht Grillen auch außerhalb der typischen Sommer-Saison. Wie das Bruzzeln von Steaks und Bratwürsten im Winter zum Event für Groß und Klein wird, zeigen wir hier.

Würstchen Brutzeln im Schnee
Würstchen Brutzeln im Schnee (Foto: CC BY 2.0 Helen Penjam)

Warme Kleidung ist Pflicht

Natürlich ist es am Grill erstmal warm. Aber gerade, wenn man für die ganze Mannschaft etwas Leckeres zubereitet und lange in der Kälte steht, ist warme Kleidung ein Muss. Am besten eignen sich enganliegende Jacken aus nicht- oder nur schwer-brennbaren Materialien. Schals, die leicht ins Feuer geraten können, sollten ebenfalls weggelassen werden.

Geschützter Platz zum Grillen

Im Winter ziehen oft eisige Winde ums Haus. Da kann es ganz schön ungemütlich werden. Um beim Winter-Grillen trotzdem lange draußen bleiben zu können, sollte am besten ein Platz nah am Haus gewählt werden. Ein Zelt oder Windfang hilft den Gästen zusätzlich warm zu bleiben. Fackeln und Decken sorgen für Gemütlichkeit. Einen richtig exklusiven Blickfang bieten auch hochwertige Feuerstellen. Das kleine Extra: Sie bieten eine Wärmequelle mit rustikalem Charme.

Der richtige Grill

Der entscheidende Unterschied zum Grillen im Sommer ist definitiv die Temperatur. Bei Minusgraden ist der Wärmeverlust beim Braten des Fleischs viel größer. Daher eigenen sich vor allem Grills mit Deckel wunderbar. Die halten die Hitze deutlich länger als offene Versionen. Am besten den Grill anfeuern und dann erstmal den Deckel auflegen – so ist der Rost schnell Einsatzbereit.

Was soll auf den Grill?

Fleisch und Gemüse auf dem Grill.
Lecker Fleisch und Gemüse (Foto: CC BY 2.0 samchills)

Im Gegensatz zum Sommer darf es im Winter ja gerne mal etwas deftiger sein. So auch beim Grillen. Tauschen Sie leichte Beilagen gegen diese Köstlichkeiten aus:

  • kräftige Eintöpfe
  • saisonales und vitaminreiches Röstgemüse
  • deftige Salate wie Kartoffel-, Eier- oder Brotsalat

Diese Beilagen passen hervorragend zu Kurzgegrilltem. Sie wärmen auch wunderbar von innen heraus. Beim Fleisch sollte darauf geachtet werden, dass die Stücke nicht zu groß sind. Denn auch die Garzeit ist im Winter meistens etwas länger.

Teller und Tassen vorwärmen

Ein kleiner Profi-Tipp: Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt hilft auch das heißeste Grillgut nichts, wenn die Teller kalt sind. Vorgewärmte Teller, die erst beim Servieren nach draußen gebracht werden, sind hier essentiell. Temperierte Tassen helfen dabei, heiße Getränke länger warm zu halten. Dasselbe gilt für das Fleisch. Das sollte auf Zimmertemperatur erwärmt werden, sodass es schneller und gleichmäßiger gar wird. Verpackt in Alufolie bleibt auch das fertige Grillgut lange warm.

Das richtige Dessert

Bei einer Party im Freien darf natürlich der passende Nachtisch nicht fehlen. Wie wäre es mal mit gegrillten Bananen mit Honig zu Vanilleeis? Oder einem saftigen Bratapfel vom Grill? So ein Dessert wärmt wunderbar von innen heraus – genauso wie ein leckerer Punsch oder selbstgemachter Glühwein.

Es kann also definitiv nicht zu kalt zum Grillen sein. Mit dem passenden Equipment und dem perfekten Ambiente wird jede Winter-Party zum Erfolg und die Steaks vom Grill besonders lecker.

Weitere Infos auch unter Besser Grillen: Gasgrill, Kohlegrill oder Elektrogrill?

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*