2020 – der August in Zahl3n

Wieder ist ein Monat ins Land gegangen. Manche Befürchtungen haben sich bestätigt, manche wiederum nicht. Welche der beiden Varianten das Attribut „glücklicherweise“ verdient oder eben auch nicht, müssen wir für uns selbst entscheiden.

2020 - der August in Zahl3nMit dem neuen Monat kommt eine neue Energie in die Welt, die durch die „8“ geprägt wird. Bei den Chinesen gilt die Acht, bā (八), wegen des Gleichklangs mit dem Wort fā (發 / 发) = voran, vorwärts, als Glückszahl. Ob das auch für uns zutreffend ist, werden wir beurteilen können, wenn der achte Monat hinter uns liegt.

Unser Streben nach Harmonie und das Bewahren wollen, was wir erreicht haben, wird durch die Acht ausgedrückt. Sie bedeutet Eleganz und Balance, Ausgewogenheit und  Ausgeglichenheit. Mit dem Gedanken „Oh Augenblick verweile doch, du bist so schön“ (Goethe, Faust, Der Tragödie 1. Teil) birgt sie aber auch die Gefahr von Klammern, von Nicht-Loslassen-wollen.
Die Verweigerung einer natürlichen Entwicklung, welche wir auch als Stagnation bezeichnen können, kann die Folge sein. Wir wissen nicht erst seit Hannes Wader, dass nichts bleibt wie es war, dass sich alles wandelt und permanent im Fluss ist. Kein Tag ist wie der andere. Alles ist in Bewegung. Die Bewegungen des Lebens können aber auch Richtungswechsel bedeuten, die uns so manches mal plötzlich und unverhofft ereilen können. So etwas kann uns aus der Bahn werfen oder im wahrsten Sinne des Wortes gar umhauen. Besonders dann, wenn wir meinen, nicht loslassen zu können.

Manchmal sind eben die Teufel, die wir kennen, angenehmer als das Neue, das Unbekannte, auf das wir uns stattdessen einlassen sollen. Und damit bewegen wir uns wieder einmal auf einem schmalen Grat. Auf der einen Seite haben wir alles das, was nicht bleiben soll. Auf der anderen Seite alles das, was verändert werden soll. Und wir mitten drin. Ständig in der Entscheidungsfindung, ob überhaupt etwas geändert, sprich: losgelassen werden muss, was bewahrt werden soll oder muss, oder was überhaupt nicht mehr förderlich ist und abgeschafft werden soll.

Wir finden sicherlich ausreichend guten Gründe sowohl für das Bewahren als auch für das Loslassen. An dieser Stelle ist die alles entscheidende Ingredienz die Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen.
Manchmal ist es leicht, sich von etwas oder jemandem zu verabschieden und sie, ihn oder es ziehen zu lassen. Aber dann gibt es gleichermaßen Situationen, in denen ein Loslassen, eine Veränderung, nicht erstrebenswert ist und tunlichst vermieden werden sollte.
Ja, und dann gibt es die Situationen, in denen wir uns unsicher sind, ob Veränderungen angesagt sind, oder nicht. Unsere Gedanken dazu sind ganz bestimmt abhängig von unserer Tagesform, und davon, wie wenig wir Veränderungen wir haben wollen. Eine Notwendigkeit für ein Loslassen wird sich uns dann oft nicht erschließen.

Idealerweise ist in diesen Momenten unser Blick klar und ungetrübt, auf dass wir zu einer Entscheidung kommen, die ja schließlich der Zündfunke für ein zielgerichtetes Handeln darstellt.

Dieser neue Monat steht genau in diesem Zeichen. Die Zahl3n sind da recht deutlich. Unsere Aufgabe in den nächsten 31 Tagen besteht darin, uns zu entscheiden, welche Form der Harmonie wir leben wollen.
Das klingt nach einzelgängerischem und vielleicht auch egoistischem Vorgehen. Dass das nicht gemeint ist, steht auch in den Zahl3n. Es geht letztendlich darum, unseren Umgang miteinander auf ein solides und wertschätzendes Fundament zu stellen. Das Wohl der Gemeinschaft, in der wir leben, ist das, worauf wir unser Augenmerk richten sollen.

Was das Sich-entscheiden anbelangt, können wir ganz lapidar von „nach reiflicher Überlegung“ sprechen. Auch hier geben die Zahl3n uns klare Hinweise, wie wir dahin kommen können.
Ein ganz wichtiger Anteil der Entscheidungsfindung bildet unsere Intuition, die innere Stimme, deren Wahrnehmen uns das Universum seit Beginn dieses Jahrtausends mit auf den Weg gibt. Wenn sich dazu auch noch eine menschenfreundliche Betrachtungsweise gesellt, sollten Entscheidungen in die richtige Richtung gehen.

Mögen wir erkennen, was wir und unsere Gemeinschaft wirklich brauchen, auch wenn das es nicht immer das ist, was wir gerne hätten.
Bodo Trieb

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Bodo Trieb
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Bodo Trieb, Dipl.-Ing. der Feinwerktechnik, früher Tätigkeit in der Industrie, heute Sachverständiger (BVFS e.V.) mit langjähriger Beratungs- und Ausbildungserfahrung in den Bereichen Feng Shui, Radiästhesie, BaZi und Numerologie. Bodo erreicht ihr unter b.trieb@everyday-feng-shui.de

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