Geomantische Wanderung am Andritzbach in der Steiermark

Der Andritzbach hat zwei Ursprünge. Einer beginnt bei der Heilquelle Jakob-Lorber in der Gemeinde Stattegg und mündet zirka 5 Kilometer weiter in Graz die Mur. Der Weg eignet sich wunderbar zum Entspannen und Krafttanken.

Foto (C) Irmgard Brottrager
Foto (C) Irmgard Brottrager

Die Tour ist hin und zurück zirka 10 Kilometer lang und auch für ungeübte Wanderer leicht zu schaffen. Sie beginnt im Mündungsgebiet am Mur-Fluss (neu gestaltetes Vogelschutzgebiet Weinzödl) in Graz, endet bei der Heilquelle in Stattegg und führt an vielen geomantischen Attraktionen vorbei: uralten Bäumen, Fischteichen, Pferdekoppeln, Ziegenweiden, Esel- und Kuhweiden, Bienenstöcken, Hühnerställen, Bildstöcken, Brunnen und schönen Privatgärten. Der Retourweg liegt teilweise am Schöcklbach und endet am Kirchplatz in Andritz. Die Route eignet sich besonders für Menschen, die gerne im Grünen sind, ohne das Siedlungsgebiet zu verlassen. Es bieten sich viele Möglichkeiten an, um sich in Achtsamkeit und geomantischer Wahrnehmung zu üben.

1) Das neu angelegte Vogelschutzgebiet

ist noch nicht ganz eingewachsen und kein einsamer Ort, sondern ein stark frequentierter Naturpark, der von vielen Anrainern aufgesucht wird. Das Mündungsgebiet hat nach den massiven Erdbewegungen eine ziemliche wunde Ausstrahlung. Erst weiter hinten, wo die Enten sich tummeln, stellen sich romantische Gefühle ein. Wir bewegen uns gegen die Flussrichtung an einem Fuß- und Radweg entlang. Das Ufergebiet erholt sich langsam von den baulichen Eingriffen, aber die Bepflanzung wirkt noch recht zaghaft. Das erste Wegstück endet an der Weinzöttlstraße, wo der Andritzbach mit dem Gabriachbach zusammenfließt.

2) Das zweite Wegstück ist ein Rad- und Fußweg,

der an der Kreuzungsstelle hinter einer Brücke beginnt. Der Weg heißt „Andritzbach“, obwohl wir uns jetzt neben dem Gabriachbach befinden. Der eigentliche Andritzbach ist an dieser Stelle nicht zugänglich, aber wir treffen ihn später wieder. Der Weg ist erst seit ein paar Jahren in Betrieb und auch hier wurde das Flussbett des Baches neu gestaltet. Wie im ersten Abschnitt sind Begegnungen mit vielen Vögeln möglich. Wir überqueren die Münkergasse und gehen weiter den Bach entlang bis zur Andritzer Reichsstraße, wo ein kleiner Park mit Steinen und Sitzbänken angelegt ist. Gegenüber von der Hauptstraße beginnt die Engerthgasse, wo wir unsere Wanderung fortsetzen.  

3) Der dritte Abschnitt führt durch lockeres Siedlungsgebiet

In der Engerthgasse nehmen wir gleich die erste Abzweigung in die Schleppbahnstraße. Danach halten wir uns links und landen in der Baumgasse, die in Schleifenform verläuft. Wir gehen rechts auf einen baumbestandenen Hügel zu, der nicht umzäunt ist und daher durchquert werden kann. Oben angelangt landen wir „Am Hüttenbrenneranger“ und halten uns weiterhin rechts, bis wir an der Kreuzung mit der Statteggerstraße wieder auf den Andritzbach treffen.

4) Der vierte Abschnitt geht durch ein kleines Gewerbegebiet

Der Andritzbach verläuft nun ein Stück direkt neben der Statteggerstraße, die jedoch stark befahren ist. Wir nehmen daher die erste Abzweigung in die Rotmoosgasse. Im Kreuzungsbereich befinden sich eine Brücke, ein Sägewerk und ein alter Bildstock. Ein paar Häuser weiter sehen wir auf der rechten Seite eine Pferdekoppel und links ein Gasthaus. Dahinter biegen wir links in den Urspungweg ein. Die Architektur in diesem Abschnitt ist sehr abwechslungsreich und stammt aus verschiedenen Epochen.

5) Der fünfte Abschnitt führt den Ursprungweg entlang

Nun wird es deutlich grüner, denn auf beiden Seiten liegen ausgedehnte Privatgärten mit zahlreichen Bäumen. Leider endet dieser Abschnitt recht bald, denn wir landen auf der viel befahrenen Weinitzenstraße, die wir überqueren müssen. Die Fortsetzung des Ursprungweges liegt nicht direkt gegenüber, sondern zirka hundert Meter weiter auf der linken Seite.

6) Der sechste Abschnitt geht weiter am Ursprungweg

Der zweite Teil des Ursprungweges geht nun recht lange dahin zwischen Siedlungshäusern, Privatgärten und landwirtschaftlichen Flächen. Wir gehen ihn nicht ganz bis zum Ende, sondern bis zu der Stelle, wo der Andritzbach unseren Weg wieder kreuzt. Hier befindet sich ein Bauernhof mit Weidetieren und frei herumlaufenden Hühnern. Zwischen den eng zusammenstehenden Häusern biegen wir rechts in den Mühlenweg ein.

Alte Linde, Foto (C) Irmgard Brottrager
Alte Linde, Foto (C) Irmgard Brottrager

7) Auf der siebenten Etappe überwiegen die Grünflächen

Der Mühlenweg wird hauptsächlich von landwirtschaftlichen Flächen gesäumt. Wir gehen bis zu Wegkreuzung mit dem Hochgreitweg. Hier befindet sich ein schöner Kraftplatz mit uralter Linde, Bildstock und Brunnen.

8) Die achte Etappe ist ein Schleichweg

Geradeaus weiter beginnt der Weinbergweg, von dem nach dem ersten Haus links ein unbenannter Weg abzweigt. Wir tangieren nun wieder den Andritzbach und wandern neben ihm her. Der weitere Weg bis zur Jakob-Loberquelle führt am „Ursprungblick“ über den Privatgrund eines Landwirtes, neben Pferden, Bienen und Ziegen vorbei und endet in einem kleinen Wäldchen vor dem Eingangstor der Quelle. Die Heilquelle selbst wurde bereits in einem eigenen Artikel beschrieben. Wer möchte, kann den Weg noch bis zum Dorfplatz von Stattegg verlängern. Hier befindet sich eine moderne Schöpfungskapelle und am Kalkofenweg können zwei historische Industriebauten besichtigt werden.

Foto (C) Irmgard Brottrager
Foto (C) Irmgard Brottrager

9) Der Retourweg

Für den Rückweg bieten sich als Varianten der Weinbergweg oder die Statteggerstraße an mit Treffpunkt am Mühlenweg bei der alten Linde. Nach dem Mühlenweg kommen wir wieder in den Ursprungweg und biegen nun nicht in den Rotmoosweg ein, sondern gehen geradeaus weiter den Ursprungweg entlang. Dieser tangiert auf der linken Seite den Schöcklbachweg, der uns bis zur Zelinkagasse begleitet. Von der Zelinkagesse biegen wir rechts in den Haberlandtweg ein und landen im Grünpark der Katholischen Pfarrkirche von Graz-Andritz. Wer noch nicht genug hat, kann die Zelinkagasse bis zum Ende gehen, die Hauptstraße überqueren und die Wanderung am Schöckelbachweg fortsetzen, um die Tour am Reinerkogel zu beenden.

(Unbeauftragte Werbung für die Jakob-Lorber-Quelle, Graz-Andritz und die Gemeinde Stattegg)

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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