Kann man Aura-Sichtigkeit lernen ?

Im Internet kursieren viele Anleitungen, wie man lernen kann, Auren zu sehen. Was ist davon zu halten? Und wie erkennt man eine hohe Schwingung?

Foto (C) makelessnoise / flickr CC BY 2.0
Foto (C) makelessnoise / flickr CC BY 2.0

Gibt es Aura-Phänomene vor einer weißen Wand?

Wenn man längere Zeit eine Hand oder ein anderes Objekt vor einem einfarbigen Hintergrund betrachtet, und das Objekt dann wegnimmt, entsteht ein so genanntes Nachbild. Diese Nachbilder sind so etwas wie Phantombilder, denn sie bilden keine vorhandene Wirklichkeit ab. Das Auge kann sich nicht blitzartig umstellen, wenn der Lichtreiz sich ändert, sondern braucht eine gewisse Zeit, um sich anzupassen. Während dieser Anpassungsphase können wir vermeintlich Dinge sehen, die nicht existieren. Nachbilder zeigen sich als Formen in der Komplementärfarbe, die das ursprüngliche Objekt hatte. Die Komplementärfarbe einer fleischfarbigen Hand ist ein Blauton. Auf „wundersame“ Weise sehen nun alle, die fleißig üben, bläuliche Schatten vor der Wand, die sie fälschlich für Auren halten. Im Nachbild sehen wir die Objekte wie auf einem Foto-Negativ. Helles wird dunkel und Dunkles wird hell. Das ist nichts Außergewöhnliches und hat mit Aurasichtigkeit nichts zu tun.

Ausstrahlungen sind für jedermann sichtbar

Was jeder sehen kann, ohne besonders begabt zu sein, sind Ausstrahlungen. Dazu kann man folgende Fragen stellen:

  • Sieht die Kleidung neu aus oder vergraut?
  • Ist die Wäsche frisch oder getragen?
  • Wirkt die Haut fahl oder rosig?
  • Sind die Haare fettig oder frisch gewaschen?
  • Ist die Pflanze vital oder kümmerlich?
  • Hat das Tier ein glänzendes oder ein stumpfes Fell?
  • Ist der Himmel klar oder trüb?
  • Ist das Wasser abgestanden oder lebendig?
  • Ist die Tasche neu oder abgegriffen?
  • Ist ein unbekannter Mitmensch jung oder alt?
  • Ist eine Person glücklich/unglücklich, zufrieden/unzufrieden, entspannt/angespannt, sorglos/besorgt?
  • An welchen Stellen ist ein Mensch blockiert?
  • Was verrät die Stimme eines Menschen über seine Grundstimmung?
  • Was verrät der Gang eines Menschen über sein Körpergefühl?

Warum sehen Hellseher nicht dieselben Farben?

Wenn es mit der Hellsichtigkeit so einfach wäre, würden alle Aura-Sichtigen dasselbe sehen. Es besteht nicht einmal Einigkeit darüber, wie viel Chakren ein Mensch besitzt.

Es ist sehr fraglich, ob energetische Phänomene überhaupt eine Form haben. Elektrischen Strom kann man ja auch auch nicht sehen, aber man kann ihn fühlen. Man kann Elektro-Smog ebenso spüren sie wetterbedingte Luftdruck-Verhältnisse. Man kann die Aura von Menschen, Tieren und Pflanzen ertasten. Menschen, die gelernt haben, ohne Augen zu sehen, nehmen alles als Schwingung war – Farben ebenso wie Formen und Zahlen.

Kann man Auren fotografieren?

Mit Wärmebild-Kameras und Kirlian-Fotoapparaten werden Farben sichtbar, die wir mit freiem Auge nicht sehen. Oft sind auf Fotos auch weiße Ränder zu sehen, wenn Menschen abgebildet sind. Dazu kommen noch diverse Lichtphänomene bei Gegenlicht-Aufnahmen. Zum Teil können wir sogenannte Orbs auch mit freiem Auge wahrnehmen oder erahnen. Wir wissen, dass sie bei besonderen Lichtstimmungen auftreten und mit einem speziellen Gefühl von Lebendigkeit verbunden sind. Sie zeigen sich vor allem dann, wenn Menschen feiern oder gut gelaunt sind. Es ist, als würde etwas in Schwingung geraten, wenn Menschen lachen oder Heiterkeit ausstrahlen.

Wie manifestieren sich feinstoffliche Energiequellen?

Ein sicheres Indiz, dass ein Objekt, ein Mensch oder ein Ort Energie ausstrahlt, ist eine unerklärliche, spürbare Wärmestrahlung, die man gegebenenfalls messen kann. Weitere Merkmale von Lebendigkeit und hoher Schwingung können sein:

  • Ein natürlicher Glanz.
  • Ein erhebendes Gefühl von Freude und Leichtigkeit.
  • Elastizität und Beweglichkeit.
  • Neugierde, Offenheit und Tatendrang.
  • Eine Fülle von Einfällen und Ideen.
  • Das Gefühl, von Liebe durchflutet zu werden.
  • Eine starke Welle von Zuversicht, Dankbarkeit und Optimismus.
  • Ein Zustand voller Hingabe und Vertrauen.
  • Spielerische und tänzerische Impulse.
  • Süßes, zauberhaftes und anmutiges Aussehen.
  • Lebhaftes Vogelgezwitscher.
  • Brilliante Farben in harmonischen Tönen.
  • Aerodynamische Formen mit fließenden Übergängen.
  • Ein ausbalanciertes Gleichgewicht.
  • Ein Gefühl von Grenzenlosigkeit.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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