Wie gefährlich sind Zeckenstiche wirklich?

Die winzigen Blutsauger stehen im Verdacht, eine heimtückische Krankheit namens Borreliose auslösen zu können. Es handelt sich um ein sehr diffuses und langwieriges Leiden, das weder eindeutig diagnostizierbar noch heilbar ist.

Vollgesogene Zecke, Foto: Dirk Vorderstraße / flickr CC BY 2.0
Vollgesogene Zecke, Foto: Dirk Vorderstraße / flickr CC BY 2.0

Zecken waren früher nichts Besonderes

Vor 50 Jahren galt es als ganz normal, dass man im Sommer von Zecken befallen wird, wenn man sich häufig im Gebüsch herumtreibt. Kinder und Haustiere wurden regelmäßig untersucht und die Zecken wurden ohne viel Aufheben entfernt. Dass es so etwas wie Borreliose gibt, wurde erst im Jahr 1981 entdeckt und es dauerte noch weitere Jahre, bis die Sache allgemein bekannt wurde. Zuerst ging man davon aus, dass kein Grund zur Panik besteht, weil es nur selten zu einer Infektion kommt. Ungefähr so selten, wie man einen Fuchsbandwurm erwischt, wenn man Wildkräuter sammelt. Da es immer irgendwelche Blumentöpfe gibt, die einem auf den Kopf fallen können, hielt sich die Besorgnis in Grenzen. Bis dann die Zeckenimpfung kam, für die überall geworben wurde. Inzwischen wissen wir ja, dass Impf-Aktionen gegen irgendwelche neu gefundenen (oder erfundenden?) Krankheiten einen geschäftlichen Hintergrund haben können. Man denke nur an die Vogelgrippe, die Schweinegrippe, PMS, ADHS, HSDD, Erektyle Dysfunktion, HIV (Aids), Alzheimer und multiple Persönlichkeitsstörungen. Auch Krebs gehört zu den unspezifischen Krankheiten, die viel Spielraum lassen für Diagnosen.

Lyme Disease, Borreliose oder Wanderröte: eine Phantom-Krankheit?

Borreliose ist eine Modeerkrankung, die schwer zu erkennen ist, weil sich die Symptome mit anderen Erkrankungen decken. Als Borrelien bezeichnet man eine Familie von Bakterien, die jedes Organ befallen können. Einen verlässlichen Borreliose-Test gibt es bis heute nicht. Es ist daher nicht ausgeschlossen, dass es die Krankheit gar nicht gibt. Typisch für Borreliose soll ein rötlicher Hautausschlag an der Einstichstelle sein. Jeder, der nun von einer Zecke gebissen worden ist, läuft panisch zum Arzt und es kommt zu langwierigen Untersuchungen mit unklaren Ergebnissen. Auf jeden Fall sind die Betroffenen von Angst befallen und allein durch diese Versicherung sind diverse Befindlichkeitsstörungen möglich. Die Krankheit gilt als unheilbar und man darf sich daher auf viele spannende Jahre gefasst machen, in denen Ärzte versuchen, gegen eine Krankheit anzukämpfen, die vielleicht nur ein diffuses Phantom ist. Betroffene sehen das natürlich anders. Sie sprechen von einer sehr heimtückischen Erkrankung, die von Schmerzen begleitet ist und enorm an den Kräften zehrt.

Stammen die bösen Zecken aus dem Labor?

Im Internet findet man Informationen, wonach Borrelien keine natürlichen Bakterien sind, sondern von Forschern gezüchtet wurden. Und zwar auf Plum Island an der Ostküste der USA. Es kursieren Gerüchte, dass auf dieser Insel biologische Waffen entwickelt werden, um Seuchen auszulösen. Mehr über diese unglaublichen Vorgänge sind auf dieser Seite nachzulesen: Lyme Disease Es ist jedenfalls nicht auszuschließen, dass die Zecken, die heute ihr Unwesen treiben, nicht dieselben sind wie vor hundert Jahren. Es gibt sogar einen ganz aktuellen Bericht von Spiegel Online zu diesem Thema: Wurden gefährliche Zecken als Biowaffen entwickelt?

Die blutigen Mahlzeiten der Zecken

Schildzecken – auch Holzböcke genannt – mögen warme Temperaturen und sind erst ab 10 Grad aktiv. Sie besitzen keine Augen, sondern orientieren sich mit Tasthaaren an den Beinen und mit dem Haller`schen Organ (Struktur an den Vorderbeinen der Zecken, die als chemischer Detektor dient). Sie erkennen ihre Opfer am Geruch, an der Körperwärme und an der kohlendioxidhaltigen Ausatmenluft. Erwachsene Zecken können bis zu 1,5 Meter hoch klettern. Sie warten auf Gräsern und Ästen auf auf tierische und menschliche Passanten. Das Opfer spürt den Zeckenbefall nicht, weil der Speichel der Tierchen ein Betäubungsmittel enthält. Nachdem sich die Zecke mit Blut vollgesogen hat, fällt sie von ihrem Wirt ab und kann mit dieser einzigen Mahlzeit bis zu 10 Jahre lang überleben. Weibliche Zecken sterben direkt nach der Befruchtung ihrer Eier.

Ökologisches Ungleichgewicht

Schädlinge und Ungeziefer sind generell ein Hinweis, dass eine Population dezimiert werden muss, um das ökologische Gleichgewicht herzustellen. Vermutlich werden zu viele Tiere gefüttert und Haustiere gehalten, die in den verbliebenen Wäldern gar keinen natürlichen Lebensraum hätten, wenn sie frei herumlaufen würden. Wer Haustiere hält, sollte sich fragen, ob die Tiere im Garten genug Futter finden würden, wenn man sie nicht füttern würde. Viele Hundebesitzer leben in Wohnungen ohne Garten und können nur an öffentlichen Grünflächen und fremden Gärten mitschmarotzen, um ihren Hunden den nötigen Auslauf zu bieten. Fast jede Form von Tierhaltung ist etwas Unnatürliches.

Ein gewisses Maß an Parasiten ist normal

Die Vorstellung, dass Menschen und Tiere frei sind von Fremdwesen, ist einfach nicht realistisch. Selbst die gesündesten Exemplare sind von allerlei äußern und inneren Mitbewohnern befallen. Man denke nur an das Mikrobiom im Darm. Mikroorganismen tummeln sich überall. Auch größeres Ungeziefer wie Milben, Mücken, Wanzen, Silberfischen und Maden sind in jeder Wohnung zu finden. Wer ist noch nicht aufgewacht und hat Stiche von irgendwelchen Mini-Insekten auf seiner Haut vorgefunden? Gelegentlich juckt es auch irgendwo, ohne dass was zu sehen ist.

Krankheiten als Weg

Das Problem ist nicht, dass es Parasiten gibt, sondern dass Zecken als Erreger für eine Krankheit gelten, über die man viel zu wenig weiß, um sie klar einordnen und behandeln zu können. Es ist nicht mal geklärt, ob Borreliose was mit Zecken zu tun hat. Leider können auch Hunde an „Borreliose“ erkranken, obwohl die Krankheit gar nicht eindeutig diagnostizierbar ist. Ruediger Dahlke schreibt in seinem Buch „Krankheit als Symbol“ sinngemäß über Borreliose, dass man sich mit der Idee beschäftigen sollte, ob es nicht sinnvoll ist, freiwillig Energie zu opfern als zum unfreiwilligen Opfer von Parasiten zu werden. So kann man es auch sehen! Es ist wahrscheinlich nicht grundlos und bedeutungslos, wenn sich jemand „infiziert“ an Erregern, deren Existenz ziemlich fragwürdig ist. Es ist nicht mal sicher, dass es Viren überhaupt gibt: Expertenstreit über die Existenz von Masernviren.

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Über Irmgard Brottrager 806 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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