Zweifelhafte Mode-Krankheiten

Krankheiten sind bekanntlich ein riesiges Geschäft und fast alle Menschen haben Angst vor Krankheiten. Die Gesundheitsbranchen brauchen ständig wachsende Umsätze, um überleben zu können. Was liegt daher näher, als diverse Dysfunktionen zu diagnostizieren, die eigentlich ganz normal sind?

Alte Menschen sind besonders vertauensvoll und glauben jede Diagnose. Foto: Split the Kipper / flickr CC BY 2.0
Alte Menschen sind besonders vertauensvoll und glauben jede Diagnose. Foto: Split the Kipper / flickr CC BY 2.0

Erfundene Krankheitsbilder und unnötige Überdiagnosen

Genaugenommen ist fast jede Krankheit ein Konstrukt, weil man sie nicht genau definieren und eingrenzen kann. Hundertprozentige Diagnosen sind daher kaum möglich. Abgesehen davon besteht bei einigen Krankheitsbildern der Verdacht, dass sie mehr oder weniger erfunden worden sind. In der alternativen Szene verbreitet sich die Theorie, dass Symptome gar keine Krankheiten, sondern Heilreaktionen sind, die man nicht bekämpfen sollte. Fieber, Schleimabsonderungen, Husten, Niesen, Entzündungen, Hautausschläge, Eiterbildung, Erschöpfung und Durchfall sind Versuche des Körpers, etwas loszuwerden, was nicht in den Körper gehört. Es ist daher kontraproduktiv, etwas dagegen zu unternehmen. Ganzheitlich denkende Mediziner wie Ruediger Dahlke verstehen Symptome als Botschaften und appellieren an die Eigenverantwortung. Die eigentliche Ursache, um die sich gewöhnliche Ärzte nicht kümmern, ist meistens bei den mentalen Einstellungen zu suchen. Weitere häufige Ursachen sind Stress und Umweltgifte.

Was alle Modekrankheiten gemeinsam haben

Es gibt keine klare Definition und es ist kein eindeutiger Befund möglich. Die Ursache ist unbekannt und es kommt zu einer hohen Anzahl an Fehldiagnosen. Es dauert oft sehr lange, bis die „Krankheit“ überhaupt gefunden wird. Normale, altersbedingte Veränderungen werden ebenso als krank eingestuft wie psychische Probleme, Befindlichkeitsstörungen, unerwünschtes soziales Verhalten und stressbedingte Symptome. Man orientiert sich an Normwerten, die kaum jemand einhalten kann. Es gibt keine Nachweise für die vermeintlichen Ursachen und Gefahren, die mit der Krankheit zusammenhängen. Die Symptome sind unklar, diffus, vielfältig und verwechselbar mit anderen Krankheiten. Der Patient ist in irgendeiner Form geschwächt, erschöpft, gestresst, psychisch belastet oder verletzt. Es kann auch sein, dass der Patient gar keine Symptome hat, sondern erst durch diverse Untersuchungen erfährt, dass er angeblich krank ist. Außerdem handelt es sich meist um Krankheiten, die man früher nicht kannte oder die überhaupt zum ersten Mal einen Namen bekommen.

Viruskrankheiten und Multiple-Syndrom-Krankheiten

Viren sind keine Bakterien, sondern im Grunde nur Informationen beziehungsweise Programme, die bestimmte Krankheitsabläufe auslösen sollen. Es gibt daher keine Fotos von Viren, sondern nur Computer-Animationen. Man kann ihre Existenz nicht einfach nachweisen, sondern nur vermuten, indem man Antikörper-Reaktionen testet. Selbst wenn Antikörper nachgewiesen werden, ist es nicht sicher, ob eine virale Infektion vorliegt. Viren haben einen wichtigen Einfluss auf das menschliche Erbmaterial. Einer Studie zufolge stammen rund acht Prozent des menschlichen Erbguts ursprünglich von Viren. Alle Krankheiten, die angeblich auf Viren zurückzuführen sind, dürfen angezweifelt werden.

Hepatitis C:

Die Existenz eines HVC-Virus ist laut Dr. med. Claus Köhnlein nicht nachgewiesen. Er ist Autor des Buches „Virus-Wahn“ (zusammen mit Torsten Engelbrecht) und glaubt auch nicht an einen HIV-Virus.

Aids (HIV)

Die Betroffenen erleiden eine Schwächung des Immunsystems und diverse Symptome wie Candida und Herpes. Die beiden mutmaßlichen Erreger HIV-1 und HIV-2 wurden in den 1980er-Jahren entdeckt.

Ebola

Infektion mit Fieber und Blutungen, die 1976 in Afrika bekannt wurde.

SARS

Schweres, Akutes Respiratorisches Syndrom. Die Krankheit wurde erstmals 2002 in China entdeckt und auf ein Virus zurückgeführt. Die Patienten leiden an Fieber und Atembeschwerden.

BSE

„Rinderwahn“, der in den 1990er Jahren bekannt wurde. Er kann bei Genuss von verseuchtem Rindfleisch auf Menschen übertragen werden und eine neue Variante der Creutzfeld-Jakob-Krankheit auslösen. Die Ursache soll ein Prion sein (virusähnliches Protein).

Poliomyelitis, Kinderlähmung

Diese Viruskrankheit gilt mittlerweile als fast ausgerottet. Die Krankheit wurde 1908 entdeckt.

Lyme-Borreliose, FSME-Virus

Diese angeblich durch Zecken übertragenen Krankheiten können symptomlos verlaufen, aber auch Gehirnhautentzündungen verursachen. Mehr dazu könnt ihr hier nachlesen: https://www.everyday-feng-shui.de/sind-zeckenstiche-wirklich-gefaehrlich/

Krebs

Die Definition von Krebs ist so weit gefasst, dass es immer wieder zu Fehldiagnosen kommt. Im „Skandal von Heidelberg“ wurde aufgedeckt, dass ein Test verwendet wurde, der eine Fehlerquote von 46% aufwies. Krebs kann angeblich durch verschiedene Viren ausgelöst werden: Hepatitis-B, Hepatitis-C, Hepatitis-8 (Kaposi-Sarkom-Herpes), Humane Papillomviren, Epstein-Barr-Virus, Humanes T-Zell, Leukämie-Virus Typ 1, Humanes Immundifferenzvirus (HIV) und Merkelzell-Polyoma-Virus.

Schweinegrippe, H1N1 Virus

Im Internet findet man zahlreiche Artikel, in denen von einer geplanten Seuche die Rede ist, um Impfstoffe zu verkaufen. Die Impfungen, die in den Jahren 2009 und 2010 durchgeführt wurden, hatten schwere gesundheitsschädliche Auswirkungen, die heute eingeklagt werden.

Vogelgrippe, Influenza-A-Virus

Die Vogelgrippe brach Ende 2003 in Asien aus. Obwohl keine Ansteckung auf den Menschen bekannt ist, kann man sich impfen lassen. Grippe-Impfungen gegen Influenza bieten keinen hundertprozentigen Schutz.

https://www.youtube.com/watch?v=d2TEqQrcKB4

Gewöhnliche Jugendpobleme, Frauenleiden und Alterserscheinungen

Die nachfolgend genannten „Krankheiten“ sind typisch für bestimmte Altersklassen und Übergangsphasen im Laufe eines Lebens. Was als abnormal diganostiziert wird, könnte genausogut als normal gelten.

  • Erhöhte Cholesterinwerte
  • Bluthochdruck
  • Impotenz, sexuelle Dysfunktion (sexuelle Unlust)
  • Alzheimer und Demenz
  • Wechseljahre (auch bei Männern)
  • PMS
  • Harmlose Zysten und Myome
  • Risikoschwangerschaft
  • Osteoporose
  • soziale Phobie (Schüchternheit)
  • ADHS
  • Hysterie
  • Multiple Persönlichkeitsstörung (Burnout)
  • Midlifecrisis
  • Depressionen
  • Sissi-Syndrom
  • Multiple Sklerose und andere Auto-Immunerkrankungen
  • Fatique (abnormale Müdigkeit)
  • Fibromyalgie-Syndrom (Faser-Muskel-Schmerzen)

Diese Auflistungen sollen niemanden davon abhalten, zu einem Arzt zu gehen, wenn es notwendig ist. Allerdings sollte man ärztlichen Diagnosen nicht blind vertrauen, denn niemand ist unfehlbar. In den USA gelten Ärztefehler sogar als dritthäufigste Todesursache. Keine Diagnose ist in Stein gemeißelt – was man schnell merkt, wenn man nicht nur einen, sondern mehrere Heilkundige konsultiert.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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