Feng Shui Ratgeber

2018 – der Januar in Zahl3n

Von Bodo Trieb

Das neue Jahr beginnt und mit ihm auch gleich der erste Monat. Wieder einmal ist die Welt erstaunt, wie schnell doch die Zeit vergeht. Ist es doch gerade mal 12 Monate her, dass wir uns einen Januar näher betrachtet haben.

2018 - der Januar in Zahl3n

© Bodo Trieb

Ein Jahr dauert so lange wie es dauert, 365 Tage oder 8.760 Stunden oder 525.600 Minuten. Schaltjahre dauern sogar ein wenig länger. Aber dadurch, dass wir permanent mit vielen Dingen beschäftigt sind, kommt es uns so vor, als würde ein Jahr buchstäblich ‚wie im Fluge‘ vergehen. Dem einen oder der anderen mag da der verzweifelte Gedanken kommen, Zeit sparen zu wollen. Dann bemühen wir vielleicht sogar verschiedene Techniken aus der Welt des Zeitmanagements, die darauf abzielen, alles effektiver und noch effizienter ablaufen zu lassen. Und eines schönen Tages werden wir dann feststellen, dass wir Zeit nicht sparen können, wir sie auch nicht verzinst bekommen. Um es mit einem rheinischen Superlativ auszudrücken: das Allereinzigste, das wir tun können ist, die Zeit besser zu nutzen. Nicht verwunderlich, dass auch der neue Monat einen Beitrag zu diesem Thema beisteuern kann.

Sherlock Holmes stand auf der Mattscheibe im Zeichen der Drei. In gewisser Weise tun wir es ihm nach und werden einen ganzen Monat im Zeichen dieser Zahl verbringen. Wir werden Antrieb und Motivation für die zielgerichtete Umsetzung eigener und vorgegebener Ziele erleben, und wir werden spüren, wie wichtig uns andere Menschen geworden sind. Wir wissen, dass es noch viel gibt, was wir ihnen zu sagen und zu vermitteln haben. Das Schöne ist, es wird uns leicht fallen, sie zu führen und anzuleiten. Durchaus hilfreich, wenn wir uns in der Rolle von Therapeuten sehen.
Selbst ist die Frau, selbst ist der Mann, werden wir uns sagen und idealerweise auch selbst, mit eigener Kraft, unsere Ideen und Visionen verwirklichen. Nicht nur unsere Visionen werden im neuen Monat unterstützt, unsere Ein-zigartigkeit wird ebenfalls sehr stark unterstrichen. Wir dürfen damit gerne dem, was wir tun, unseren persönlichen Stempel aufdrücken. Gleichzeitig sollten wir aber immer mal wieder inne halten, um der Gefahr von Scheuklappen durch manchmal stark selbstbezogene Denkweise rechtzeitig entgegenwirken zu können. Und: hat Ein-zigartigkeit etwas mit Ein-fältigkeit zu tun? Sicherlich nicht. Ein weitere Punkt, auf den wir unbedingt achten sollten.
Wie auch immer, einen ’selbstbezogenen‘ Monat haben wir vor uns. So selbstbezogen und individuell wird er sein, dass wir uns weiterentwickeln können und an unserem Umgang mit allem und jedem wahrlich wachsen können. Eine jede, ein jeder, wie es ihr oder ihm gelingt, Freiräume für sich zu schaffen. Ein gesunder Abstand zu allem und jedem hilft da wahre Wunder. Einem ‚gesunden‘ Abstand kommen wir nahe, wenn wir das ganze Bild erfassen und nicht unsere (Be-)Wertung auf einen kleinen Ausschnitt beziehen. Verschiedene Blickwinkel helfen, andere Herangehensweise an ein und das selbe Thema sind immer wieder unerschöpfliche Quellen neuer Einsichten und Erkenntnisse. Eine Grundhaltung wie “ das habe ich schon immer so gemacht“ ist an dieser Stelle der falsche Standpunkt auf dem Weg zu einem ‚gesunden‘ Abstand.

„Frohlocket!“ könnten wir geneigt sein, der Welt zuzurufen. Nicht, um schon jetzt auf das kommende Weihnachtsfest vorzubereiten, sondern um unsere Freude darüber Ausdruck zu verleihen, dass der Monat ganzheitliches Denken und Handeln fordert und fördert. Es sieht aus, als hätte uns das Jahr dieses auf ‚Wiedervorlage‘ gelegt, denn genau das ist es, was das Jahr 2018 gerne von der Welt sehen möchte. Und das darf im Sinne der Acht, welche das Jahr prägt, auch sehr künstlerisch geschehen. Doch gemach, auch hier ist die ehrliche Selbstbetrachtung gefordert, auf dass die Gedanken über eine kunstvolle Gestaltung nicht zum Selbstzweck werden. Sobald wir anfangen, schillernde Fassaden zu basteln, ohne jedoch an den eigentlichen Themen zu arbeiten, werden wir dem Monat nicht gerecht. Klar, erst denken, dann handeln. Doch Vorsicht: nur denken und nicht handeln, das passt nicht in den Plan.

Wir können in diesem Monat für uns eine solide Basis schaffen, die uns gut durch das neue Jahr führt. Wenn wir mit offenen Augen durch den Monat gehen, uns sowohl gedanklich als auch praktisch mit dem Wichtigen und Notwendigen befassen, werden wir einen richtig guten Start in das neue Jahr haben und viel zu unserer persönlichen Entwicklung beitragen können. Dass es so sein möge, wünscht uns allen
Bodo Trieb

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