Entrümpeln… und danach? – Ordnung halten mit „taktischen Maßnahmen“

Haben Sie den Vorsatz, die Wohnung vom Dachboden zum Keller zu entrümpeln, in die Tat umgesetzt? Ist es nicht ein gutes Gefühl, wenn die Räume von Überflüssigem befreit sind? Wenn Kleidung, Unterlagen und allerlei Krimskrams endgültig seiner Bestimmung zugeführt wurden – dem Restmüll, dem Abfallcontainer oder der Altkleidersammlung. Sie stehen also in Ihrer Wohnung und können wieder frei durchatmen: Doch bleibt auch die Skepsis, wie lange sich diese neu gewonnene Harmonie wohl halten wird. Wir zeigen Ihnen, wie Sie idealerweise mit all Ihren Mitbewohnern gemeinsam Strategien für ein harmonisches Wohnumfeld entwickeln können.

Puh - endlich ist auch die Küche aufgeräumt. Doch wie schafft man es, dass dieser Zustand möglichst lange so bleibt?
Puh – endlich ist auch die Küche aufgeräumt. Doch wie schafft man es, dass dieser Zustand möglichst lange so bleibt? (Foto: Mae Catherine Melchor)

 

Mit übersichtlichem Stauraum zum Ordnungskonzept

Hand aufs Herz: nicht von allen überflüssigen Dingen kann und will man sich dauerhaft trennen. Oft hängen schöne Erinnerungen an einem Souvenir oder Mitbringseln von Freunden. Keine Sorge, denn das Einrichtungsprinzip nach Feng Shui will Sie nicht in einen Konflikt stoßen. Im Mittelpunkt dieser asiatischen Lehre von einem harmonischen Wohn- und Arbeitsumfeld steht ein angenehmes Ordnungsprinzip, kombiniert mit Farben und Materialien, die bei Ihnen Wohlbehagen auslösen. Können Sie sich also nicht von einigen Dingen, die nicht zu Ihrem Alltag gehören trennen, dann schaffen Sie sich preisgünstige Ordnungsboxen an, in denen Sie Ihre „Schätze“ verstauen. Beschriftungen helfen, sich schnell ein Bild vom Inhalt zu machen und suchen Sie sich als Standort einen Schrank oder ein Regal aus. So übersichtlich aufbewahrt laufen Sie nicht Gefahr, dass Sie in Ihr altes Verhaltensschema zurück fallen. Doch Vorsicht: übertreiben Sie es nicht mit dem Horten von liebgewonnenen Dingen, die schnell wieder zu einem Durcheinander führen.

Für jeden Raum nur zweckgebundene Dinge

Ein Schlafzimmer ist zum Schlafen da
Ein Schlafzimmer ist zum Schlafen da (Foto: Markus Schmid)

Ihre Freude über einen entrümpelten Raum wird von Dauer sein, wenn Sie sich an eine goldene Faustregel halten: es gehören nur Dinge in den Raum, die auch zweckgebunden sind. Konkret bedeutet dies, dass Stapel von Jacken, Schals und anderen Kleidungsstücken nicht auf die Eckbank in der Küche gehören. Machen Sie sich die Arbeit, Kleidung sofort dort zu deponieren, wo sie hingehört: in den Schrank, auf die Ablage oder an die Flurgarderobe. Gleiche Prinzipien gelten für Zeitschriften, die Sie nicht gleich stapelweise in Ecken horten sollten, wo sie nicht hingehören.

Neu gegen alt: dauerhaft Ordnung im Kleiderschrank

Disziplinieren Sie sich auch, wenn es um Ihren Kleiderschrank geht. Haben Sie es geschafft, Ordnung in das Durcheinander zu bringen, so sollten Sie auch dafür sorgen, dass es so bleibt. Legen Sie Konsequenz an den Tag, sobald Sie sich ein neues Fashionteil zugelegt haben und entsorgen Sie im Gegenzug ein Kleidungsstück, das eigentlich schon lange nicht mehr Ihrem Geschmack entspricht. Realisieren Sie dieses Konzept mit Akribie, kommt es künftig erst gar nicht mehr zu einer unübersichtlichen Altkleidersammlung in Ihren Schränken. Sie behalten den Überblick, sparen Zeit, weil lästiges Suchen entfällt und sind stolzer Besitzer von Kleidung, die passt und Ihren Vorstellungen entspricht. Kleiner Tipp: verabschieden Sie sich von dem Gedanken, dass ein Kleidungsstück zum Entsorgen eigentlich zu schade ist, sondern wägen Sie objektiv ab, ob Sie es tatsächlich jemals wieder gern anziehen würden. Halten Sie dieses Prinzip durch, steht einem auf Dauer aufgeräumten und klar strukturierten Schrank nichts mehr im Wege.

www.everyday-feng-shui.de

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