2020 – der Januar in Zahl3n

Die Zeit macht keine Pause. Die Erde dreht sich weiter und wir uns mit ihr. Der Winter regiert unsere Welt, die gerade wieder ihren Kalender auf ‚Anfang’ stellt. Die Feiertage haben wir alle hoffentlich fröhlich verbringen können und der Start in das Jahr, das sich noch recht neu anfühlt, möge für alle gut gewesen sein.

2020 - der Januar in Zahl3nJetzt stehen viele in den Startlöchern oder scharren gar mit den viel zitierten Hufen. Gilt es doch wieder einmal die berühmt berüchtigten „guten Vorsätze“ mit Leben zu  füllen. Je vager diese aber formuliert sind, desto mehr lässt die Realisierung zu wünschen übrig. Und wenn nicht die notwendige Disziplin dahinter steht, wird auch nicht viel daraus. Sollten diesen guten Vorsätze dann auch nicht als Ziel formuliert und idealerweise in hand-schriftlicher Form fixiert sein, sind die Erfolgsaussichten auch nicht sonderlich berauschend.

Wenn es uns tatsächlich ernst damit ist, ist eine andere Vorgehensweise gefragt. Ehe wir dem Chor des Volksmundes beitreten und vollmundig „der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert“ anstimmen, können wir da ja mal genauer hinschauen. Sinnigerweise ist das genau das, was der erste Monat des neuen Jahres von uns sehen möchte. ‚Äußerst praktisch‘, wenn ich das mal so sagen darf.

Organisieren, Dirigieren und Delegieren stehen auf dem Programm des neuen Monats. Wir übernehmen da auch ganz gerne die Führung und sind geneigt, anderen zu sagen, wo es „ lang geht“. Da ist nichts Schlimmes dran. Solange wir, wie der Monat es gerne hätte, uns auf das Sinnvolle konzentrieren und dieses aus dem Machbaren herausfiltern. Unser Einstieg für ein gutes Gelingen in diesem Monat. Und Ideen dazu werden wir zuhauf haben. Auch dafür sorgt der Monat, sorgt sogar das ganze Jahr.

Und schon reckt sich ein Zeigefinger mahnend in die Höhe: wer anordnen oder gar befehlen will, muss lernen zu gehorchen! Kein Weg führt daran vorbei. Zumindest nicht, wenn wir ernst genommen werden wollen. Marie-Antoinette ist an dieser Stelle definitiv mit „Das Volk hat kein Brot mehr? Warum essen sie dann nicht einfach Kuchen?“ das falsche Vorbild. Wer so denkt und spricht, outet sich nicht nur als arrogant und ignorant, sondern auch als jemand, der/die überhaupt keine Ahnung hat, worum es überhaupt geht. (Anmerkung des Verfassers: auch wenn die Dame seit geraumer Zeit nicht mehr unter uns weilt, so ist doch ein solches Verhalten nach wie vor nicht unselten zu beobachten. Leider!) Tja, wer satt ist, kann leicht vom Fasten reden.

Für unseren Alltag heißt das nichts anderes, als auch das vorzuleben, was wir von anderen sehen möchten. Die, die öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken, werden nicht weit kommen. Das wussten schon Heinrich Heine. Auch Mahatma Gandhi hatte das erkannt und es nicht weniger treffend ausgedrückt: „Sei du die Veränderung, die Du Dir wünschst für diese Welt.“
Nur so macht das erwähnte Organisieren, Dirigieren und Delegieren wirklich Sinn.

Meist haben wir so viel auf unserer Agenda, dass wir schon mal geneigt sein können, mehr erreichen zu wollen, als wir tatsächlich bewerkstelligen können. Wenn wir dann keinen klaren Blick haben, auch in dem Sinnvollen Prioritäten zu erkennen, wird nichts aus der energetischen und schwungvollen Umsetzung unserer Ideen und Visionen. Die Gefahr, sich zu verzetteln ist groß. Unwichtiges kann leicht unnötige Aufmerksamkeit bekommen, für die wichtigen Dinge bleibt unter Umständen nur wenig Zeit und Energie.
Der Januar spricht sich eindeutig gegen eine solche Vorgehensweise aus.

Wenn wir das Sinnvolle und Notwendige erkennen, Prioritäten setzen und die Ziele, die wir uns daraufhin setzen, diszipliniert umsetzen, wird sich der Januar freuen, dass wir ihn verstanden haben. Gutes Gelingen und geringe Reibungsverluste wünscht uns allen
Bodo Trieb

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Bodo Trieb
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Bodo Trieb, Dipl.-Ing. der Feinwerktechnik, früher Tätigkeit in der Industrie, heute Sachverständiger (BVFS e.V.) mit langjähriger Beratungs- und Ausbildungserfahrung in den Bereichen Feng Shui, Radiästhesie, BaZi und Numerologie. Bodo erreicht ihr unter b.trieb@everyday-feng-shui.de

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