Die Energie der menschlichen Stimme

Nichts sagt mehr über die Schwingung eines Menschen aus als seine Stimme. Jede Stimme ist einzigartig, bezeichnend und typisch für seine Persönlichkeit. Je bewusster wir auf die Stimme achten, umso besser können wir unsere Mitmenschen einschätzen.

Singende Mönche, Foto: spaztacular / flickr CC BY 2.0
Singende Mönche, Foto: spaztacular / flickr CC BY 2.0

Auf die Stimme ist Verlass

Zwar ist es durchaus möglich, dass Wölfe Kreide fressen, aber im Allgemeinen kann man auf die Stimme vertrauen. Allerdings nicht in dem Sinne, dass man zwischen Gut und Böse unterscheiden könnte. Aber dahingehend, dass wir erkennen können, ob ein Mensch „stimmig“ spricht oder nicht. Wir können zum Beispiel erkennen, ob die Sprache fließt oder ob sie stockt. Wir können Hindernisse im Energiefluss und Luftstrom sehr deutlich heraushören. Diese Blockaden können auf Krankheiten hindeuten, aber auch auf geistige Ungereimtheiten. Menschen, die gerne lügen, können nicht flüssig sprechen, weil sie aufpassen müssen, dass sie nichts verraten, was sie verheimlichen möchten. Eine angenehme und flüssige Sprechweise ist daher schon mal ein gutes Zeichen, dass ein Mensch offen, ehrlich, ausgeglichen und wohlgesonnen ist.

Die Stimme ändert sich durch emotionalen Stress

An der Stimme können wir nicht nur die Persönlichkeit ablesen, sondern auch die momentane Gemütsverfassung heraushören. Ein skeptischer, panischer, wütender oder trauriger Mensch klingt deutlich anders als ein fröhlicher, verliebter oder hoch konzentrierter Mensch. Die Stimme bewusst zu verändern, um ein Gefühl vorzugaukeln, ist zwar mit professioneller Schauspielkunst möglich, klingt aber meist gespielt und nicht authentisch.

Mehr dazu: Was die Stimme über uns verrät

Empathie hängt von der Fähigkeit ab, Stimmungen zu deuten

Die Botschaften einer Stimme mit all ihren Facetten bewusst wahrzunehmen und treffend zu deuten, ist eine wichtige Voraussetzung, um sich in einen Mitmenschen einfühlen zu können. Daher lohnt es sich, genau zuzuhören – nicht nur im Familien- und Freundeskreis, sondern vor allem bei unbekannten Menschen, die ums im Alltag über den Weg laufen. Ein kleiner Wortwechsel oder Smalltalk hilft bei der ersten Einschätzung und Orientierung. „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“, heißt ein Sprichwort. Im übertragenden Sinn könnte man sagen, dass man sich ruhig entspannen darf, wenn die Sprachmelodie eines Menschen harmonisch klingt und die Ohren erfreut.

Die eigene Stimme bewusst einsetzen

Wer eine gute und schöne Stimme hat, von der er weiß, dass sie gut ankommt, kann diese durchaus bewusst einsetzen, um zum Beispiel bei Vorstellungsgesprächen oder Prüfungen zu punkten. Es gibt viele berufliche Tätigkeiten, bei denen eine vertrauenswürdige Stimme von Vorteil ist: Verkauf, Politik, Kundenverkehr, Lehrtätigkeiten, Patientenkontakte, Journalismus, Beratung, Coaching und vieles mehr. Die Stimme ist ein Tor zum höheren Selbst und zur Quelle der eigenen Ausstrahlung. Viele Menschen mögen ihre eigene Stimme nicht, wenn sie sie auf einem Tonband hören. Es ist für die Selbsterkenntnis sehr hilfreich, sich selbst zuhören und darauf achten, welche Resonanz die Stimme erzeugt. Wen wir mit jemandem kommunizieren, kommt es weniger auf die Wortwahl an als auf den Klang der Stimme.

Heilsame Stimmen

Töne können heilsam oder schmerzhaft klingen, wohltuend oder verstörend, anziehend oder abstoßend. Eine sanfte, melodische und beruhigende Stimme hört wohl jeder gern, denn sie wirkt wie eine energetische Behandlung auf der Schwingungsebene und fördert eine Aufhellung der Stimmung. Wer sich selbst etwas Gutes tun möchte, kann es mit Summen und Ober-Tönen probieren. Die Obertöne sind bereits in der Stimme vorhanden. Um sie zu finden, können wir uns zwischen zwei Vokalen gleitend hin und her bewegen. Besonders gut geht das mit den Vokalen u und ü. Obertöne bestehen immer aus mehreren Tönen gleichzeitig, wodurch eine gewisse Vibration entsteht. Summen und Tönen haben eine vitalisierende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Sie helfen außerdem dabei, sich einzustimmen – zum Beispiel vor einem wichtigen Auftritt.

Dazu ein kleiner Tipp: Ein paar Summtöne, bevor man einen Anruf annimmt, und eine freundliche Mimik, lassen uns auf Anhieb sympathischer wirken!

Die Macht der Stimme

Die Kraft der Stimme ist nicht zu unterschätzen. Mit Tönen kann angeblich sogar die Schwerkraft aufgehoben werden.Gläser können zerspringen und Gegenstände in Bewegung geraten durch Vibrationen. Mit Summen, Singen und Tönen ist es jederzeit möglich, Lebensenergie anzuzapfen. Die richtigen Klänge sind nicht nur ein Genuss und Ohrenschmaus, sondern sie lassen uns frische Energien tanken! Mantren sind heilige Gesänge, mit denen ein energetischer Klangkörper erzeugt wird. Zitat: „Das Mantra Om beschreibt den Urklang der Schöpfung, den Klang des Universums und allem was uns umgibt. Es steht für die reinste Form von Energie und führt zur spirituellen Erkenntnis.“ Quelle: Was ist ein Mantra?

Wichtige Anmerkung: Dieser Artikel wurde von keiner Ärztin geschrieben und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

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Irmgard Brottrager
Über Irmgard Brottrager 778 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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