Die wichtigsten Reflexzonen am Körper

Reflexzonenmassagen tun wohl und sind daher als Wellness-Behandlungen beliebt. Alternativmediziner gehen einen Schritt weiter und führen nicht nur ernsthafte Diagnosen, sondern auch Reflexzonen-Therapien durch.

Wirbelsäulenmassage mit heißen Steinen, Foto: Tim Reckmann / flickr CC BY 2.0
Wirbelsäulenmassage mit heißen Steinen, Foto: Tim Reckmann / flickr CC BY 2.0

Alle Organe und Körperteile sind vernetzt

Reflexzonen sind sind Stellen auf der Haut, die direkt mit inneren Organen in Verbindung stehen. Von der Schulmedizin werden diese Zusammenhänge kaum beachtet. Die Behandlung der Reflexzonen ist daher nur in der Alternativmedizin üblich. In unseren Breiten sind Reflexzonen-Deutungen oft nur ein Spaß – ähnlich wie Kaffeesudlesen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist es selbstverständlich, dass der menschliche Körper nicht nur mit Blutadern, Lymphbahnen und Nervenbahnen durchzogen ist, sondern dass es es außerdem ein nicht materielles Energieleitsystem gibt, das aus Energiezentren (Chakren), Leitbahnen (Nadi) und einzelnen Akupunkturpunkten besteht. Die Aktivierung und Pflege dieses Energieleitsystems erfolgt zum Beispiel mit Yoga, Akupunktur, Akupressur, Shiatsu, Taiji- und Qigong-Übungen. Die Stellen müssen nicht unbedingt berührt werden, sondern es genügt, sich darauf zu konzentrieren und sich den Energiefluss vorzustellen.

Was sind Headsche Zonen?

Einige Hautareale sind nachweislich durch Nervenbahnen mit Organen verbunden. Diese Areale nennt man Headsche Zonen. Sie befinden sich vor allem am Rücken und am vorderen Oberkörper. Wenn ein Organ erkrankt ist, kann es sein, dass man an den entsprechenden Hautstellen Schmerzen verspürt. Die Existenz dieser Zonen ist sogar wissenschaftlich belegt. Es gibt auch Headsche Kopfzonen, die es ermöglichen, am Aussehen des Gesichtes zu erkennen, wie es um die Gesundheit der Organe bestellt ist. Neben Hand- und Fußlesen, Zungen- und Irisdiagnosen sind also auch Gesichtsdeutungen möglich.

 Fußsohlen

Über die Fußreflexzonen findet man viele bunte „Landkarten“ im Internet, auf denen man erkennen kann, welche Stellen mit welchen Organen verbunden sind. Erfahrene Fußleser können den Gesundheitszustand eines Menschen an den Fußsohlen ablesen. Die einfachste Art, die Reflexzonen anzuregen, sind Barfußlaufen, das Tragen von Barfußschuhen und Wassertreten.

Handflächen und Handrücken

Beim profanen Handlesen werden meistens nur die Linien gedeutet, die wie ein Orakel ausgelegt werden. Hände verraten jedoch weit mehr. Weniger bekannt ist, dass sich auch auch dem Handrücken wichtige Reflexzonen befinden. Es ist daher heilsam, sich nicht nur dann die Hände zu reiben, wenn es kalt ist. Man kann auch diverse kleine Massagegeräte wie Ringe, Bälle und Handschmeichler benutzen, um die Reflexzonen zu stimulieren.

Reflexzonen am Ohr

An den Ohren befinden sich zahlreiche Akupunkturpunkte und Reflexzonen – und zwar in der Ohrmuschel, aber auch am Ohrläppchen. Die Ohrläppchen zählen außerdem zu den erogenen Zonen. Ohrringe können Komplikationen nach sich ziehen, weil sie die Akupunkturpunkte am Ohrläppchen beeinträchtigen oder gar zerstören. Studien über organische Folgeschäden wurden bisher nicht durchgeführt. Bekannt ist, dass Ohrlöcher zu einer Vergrößerung der Lymphknoten am Hals führen können. Der Bereich, wo üblicherweise Löcher gestochen werden, ist mit den Augen verbunden.

Gesichtlesen und Face Mapping

Auch das Gesicht ist voll mit Reflexzonen. Tränensäcke können beispielsweise auf Nierenprobleme hindeuten. Prangt ein Pickel zwischen den Augenbrauen, könnte mit der Leber was nicht in Ordnung sein. Auch Falten sind kein Zufall, sondern Anzeichen von gestauter Energie. Piercings im Gesicht wirken wie Narben, die den natürlichen Energiefluss stören.

Reflexzonen der Zähne

Die Zähne gehören zu den empfindlichsten Körperteilen, die oft frühzeitig kaputtgehen. Jeder Zahn ist mit einem Organ verbunden. Zahnschäden und tote Zähne können daher wie Störfelder wirken und den ganzen Körper belasten. Umgekehrt lässt sich die Zahngesundheit verbessern, indem wir auf die Gesundheit unserer Organe achten.

Zungendiagnosen

Zeige mir deine Zunge und ich sage dir, wie es dir geht! Durch die Reflexzonen auf der Zunge ist es möglich, die Gesundheit eines Menschen einzuschätzen. Im vorderen Bereich befindet sich eine Reflexzone für das Herz. Mit Zungenpiercings können die Reflexzonen gestört werden.

Reflexzonen an der Wirbelsäule

Die Reflexzonen liegen hier nicht auf der Haut, sondern auf den Knochen. Welcher Wirbel mit welchem Organ verbunden ist, wurde von Dr. med. Petra Rommelfanger entdeckt. Sie hat einen ganzen Atlas zum Thema Reflexzonendiagnostik herausgebracht.

Erogene Zonen

Auch alle nicht spezifischen erogenen Zonen können zu den Reflexzonen gezählt werden, weil sie eine „Fernwirkung“ haben, wenn man sie stimuliert. Sie sind nicht bei allen Menschen gleich stark ausgeprägt. Dazu gehören neben den Ohrläppchen der Hals, die Achselhöhlen, die Innenseiten von Armen und Oberschenkeln, die Zehen, das Philtrum (zwischen Nase und Oberlippe) und der Haaransatz am Kopf.

Hinweis: Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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