Der Erreger ist nichts. Das Milieu ist alles.

Alle reden über Viren, aber kaum jemand über das wesentlich wichtigere Immunsystem. Wer das Milieu der Mikroben beeinflussen kann, kann sich ganz gezielt vor Krankheiten schützen.

Foto: Tim Reckmann / flickr CC BY 2.0
Foto: Tim Reckmann / flickr CC BY 2.0

Mikroorganismen gehören untrennbar zu jedem Menschen dazu

Als Mikroben – mikroskopisch kleine Lebewesen – gelten unter anderen Viren, Bakterien, Algen, Parasiten und Hefen bzw. Pilze. Viren sind eigentlich keine Mikroorganismen, weil sie keinen eigenen Stoffwechsel besitzen. Sie sind derart winzig und schwer dingfest zu machen, dass sie möglicherweise gar nicht materiell existieren, sondern wie eine Erbsubtanz oder ein Programm funktionieren. Weil sich nicht mal Experten einig sind, was Viren eigentlich sind, ist es sehr einfach, sie als Erreger von Angst- und Panik-Pandemien zu missbrauchen. Es gibt bis heute weder ein Foto von einem Virus noch eine hundertprozentig sichere Testmethode, sondern nur Computermodelle, Mutmaßungen, Schätzungen und indirekte Testverfahren. Die Mikroorganismen, die sich im menschlichen Körper befinden, sind keine eigenständigen Lebewesen, sondern ein essentieller Teil des menschlichen Organismus. Ohne sie könnte kein Mensch überleben. Das Mikrobiom des Menschen ist sehr anpassungsfähig und befindet sich ständig im Wandel. Bakterien können sich zum Beispiel in rote Blutkörperchen verwandeln – und umgekehrt.

Krankheit kommt nicht von außen, sondern aus uns selbst

Es ist wie bei der Verwesung von Kadavern und beim Verderben von pflanzlichen Lebensmitteln: Die Mikroorganismen, die die abgestorbenen Teile zersetzen, kommen nicht von außen angeflogen oder angekrabbelt, sondern entwickeln sich aus den verderbenden Substanzen heraus.

Blutzellen verwandeln sich in Bakterien, Viren und Pilze

Prof. Dr. Antoine Béchamp war ein französischer Wissenschaftler, der winzige Körner in allen lebenden Zellen entdeckte. Er nannte sie Mikrozyme und beobachtete, dass sie sich in Bakterien oder Pilz-Myzelien weiterentwickeln können. Die Mikrozyme scheinen nicht zerstörbar zu sein und den Tod der Zellen zu überleben. Alle Mikroorganismen sind wandelbar, sogar quer durch alle Gattungen. Man nennt diese Fähigkeit Pleomorphismus. Die Bildung von Krankheitserregern ist nur möglich, wenn sie ein für sie passendes Milieu vorfinden. Prof. Dr. Fritz Albert Popp geht von der Existenz von so genannten Biophotonen aus, die die Kommunikation zwischen den Zellen und den gesamten Stoffwechsel steuern.

Ungeziefer kann nur in einem entsprechenden Umfeld entstehen

Jede Art von kleineren und größeren Schädlingen kann nur überleben und sich vermehren, wenn genug Nahrung vorhanden ist. Daher hört man in der Alternativmedizin oft davon, dass Krankheiten nur in einem übersäuerten Körper entstehen können. Die Mikroben, die zu viele Säuren unschädlich machen, sind nicht gesundheitsschädlich, weil sie dafür sorgen, dass Schadstoffe beseitigt werden. Solange alles im natürlichen Rahmen bleibt, besteht keine Gefahr. Sehr gefährlich sind jedoch Krankenhauskeime, exotische Keime und gen-manipulierte Keime, mit denen der Organismus nicht klar kommt. Wenn die Mikroorganismen Überhand nehmen, können heftige Krankheitssymptome entstehen. Diese Symptome sind jedoch eigentlich nur ein Zeichen, dass eine Immunabwehr stattfindet. Sich zu wehren – zum Beispiel durch Niesen oder Fieber – ist nichts Krankhaftes – sondern eine gesunde Reaktion auf eine Störung im Milieu. Was wir oft als Krankheiten missverstehen sind eigentlich ganz natürliche Heilprozesse des Körpers, die man nicht unterbinden sollte, indem man die Symptome bekämpft. Der Körper kann sich allein in Ordnung bringen, wenn die Ursache beseitigt wird.

Wie wir gesund durch den Winter kommen

Das Um und Auf der Gesundheitsvorsorge sind eine basenbildende Ernährung – zumindest auf der physischen Ebene – und die Ausleitung von bereits vorhandenen Schadstoffen. Krankheiten können jedoch auch durch kranke Gedanken und einen überforderten Emotionalkörper entstehen. Im Winter spielt zusätzlich die Kälte eine Rolle, sowie der Mangel an verschiedenen Vitaminen und Nährstoffen – vor allem Vitamin C und D. Außerdem kommt im Winter oft die Bewegung zu kurz, weil der Aufenthalt im Freien nicht so gemütlich ist. Die trockene Luft in den Innenräumen, die womöglich mit Schimmelsporen vergiftet ist, tut auch nicht gut. Auf der mentalen Ebene können noch depressive Verstimmungen hinzukommen und existentielle Sorgen. Die Anzahl der Arbeitslosen ist höher als im Sommer. Gesellschaftliche Krisen, politische Unruhen oder gar Kriege, sowie eingeschränkte Verkehrsverbindungen durch Schnee, Eis oder Lawinen sind nur einige Faktoren, warum im Winter mehr Menschen erkranken als in den Sommermonaten. Um gut über den Winter zu kommen, ist daher auch eine rechtzeitige Vorsorge hilfreich – sowohl materiell als auch für die Seele.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag wurde von keiner Ärztin geschrieben und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

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Irmgard Brottrager
Über Irmgard Brottrager 782 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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