E-Smog: Vermeidung und Abschirmung

Dass Elektrosmog nicht gesund ist, ist unbestritten. Dennoch wird dieses Thema immer noch von vielen Menschen ignoriert oder als übertrieben abgetan. Offenbar ist noch viel Aufklärungsarbeit notwendig, um das Bewusstsein zu ändern.

Die Ohrstöpsel machen das Smartphone auch nicht gesünder. Foto (C) Serge Seva / flickr
Die Ohrstöpsel machen das Smartphone auch nicht gesünder. Foto (C) Serge Seva / flickr

 

Strahlung ist nicht gleich Strahlung

Die kosmische und natürliche Strahlung von biologischen Systemen ist viel geringer als die technischen Strahlen, mit denen wir heutzutage konfrontiert sind. Im menschlichen Körper fließen minimale Gleichströme von zirka. 60 – 70 µA. Das natürliche elektrische Feld in Erdbodennähe hat eine Spannung von 100-300 Volt pro Meter. Unser Gehirn schwingt zum Teil mit derselben Frequenz wie die Erde (Schuhmann-Frequenz). Technische Wellen mit „biologischen“ Wellenlängen sind besonders gefährlich, weil wir für sie empfänglich sind.

Mögliche Folgen können sein:

Schlafstörungen, schlechte Stimmung, Gereiztheit, Stress, ziehende Schmerzen und Krämpfe an den Händen, Handgelenk-Entzündungen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Verwirrung, Depressionen, Hormonstörungen, Veränderungen im Blutbild (Verklumpung von roten Blutkörperchen), Herzbeschwerden, Ruhelosigkeit und Hyperaktivität, Leukämie und Gehirntumore, Trombosen und Schlaganfälle, Nervenleiden und Angstzustände, eingeschränkte Gehirnleistung und Leistungsfähigkeit. Auch Pflanzen und Tiere können leiden oder sogar eingehen.

 

Nachfolgend eine kurze Übersicht über die Arten von E-Smog:

 

Niederfrequente Strahlung (NF-Strahlung)

Im Allgemeinen versteht man unter HF-Strahlung Frequenzen mit weniger als 300 Megahertz.

  • Steckdosen und Lichtstrom: 50 Hertz
  • Computer, Radiowecker, Monitore, Halogenstrahler und diverse Haushaltsgeräte, die mit Lichtstrom arbeiten.
  • Schwachstromleitungen (Kabeltelefon)
  • Radiowellen
  • Fernsehsignale
  • Freiland-Stromleitungen und Hochspannungsleitungen werden in Volt gemessen und können bis zu 380 Kilovolt erreichen. Sie können trotz der niedrigen Frequenz lebensgefährlich sein.

 

Hochfrequente Strahlung (HF-Strahlung)

Im Allgemeinen versteht man unter HF-Strahlung Frequenzen mit über 300 Megahertz.

Darunter fallen die WLAN- und Mobilfunkwellen mit 200 Megahertz bis 3000 Megahertz.

  • Mikrowellen
  • Handymasten
  • Schnurlos-Telefone
  • DECT-Telefone und DECT-Basisstationen: 1880 bis 1900 Megahertz, gepulste Mikrowelle rund um die Uhr. Die Reichweite von DECT-Telefonen beträgt 50 bis 300 Meter.
  • Handy-Strahlung
  • WLAN-Router
  • Internetmodem: 2,4 bis 5 Gigahertz
  • Navi, GPS
  • Bluetooth-Verbindungen

 

Magnetische Felder (Magnetische Wechselfelder und Magnetostatik)

Magnetische Felder können mit einem Tesla-Meter gemessen werden.

  •  Induktionsherde
  • Induktionsleuchten
  • elektrische Zahnbürsten mit Induktionsstrom
  • Batterie und Elektronik im Auto, vor allem bei Elektroautos

 

Sonstige Strahlungsarten

Man kann außerdem zwischen thermischer und athermischer Strahlung unterscheiden. Erstere wirkt erwärmend, zweitere nicht. Sklalarwellen (= Teslawellen = Longitudinalwellen) wirken nicht erwärmend, sind aber nicht weniger schädlich für den menschlichen Organismus. Sie stehen im Verdacht, das Bewusstsein zu beeinflussen (Stichwort: Mind Control) und lassen sich kaum abschirmen.

 

E-Smog lässt sich messen!

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Messgeräten auf dem Markt, die auch Laien kaufen und nutzen können. Man muss nicht bei jeder Gelegenheit einen Spezialisten ins Haus holen! Die schrillen Töne, die man normalerweise nicht hört, lassen sich mit speziellen Messgeräten verstärken. Es erklingen sehr unangenehme Messtöne von Funk-Geräuschen, die kaum auszuhalten sind. Dieses nervtötende Piepen und schrille Brummen wirkt ständig auf uns ein, auch wenn wir es kaum wahrnehmen. Auch von E-Verteilerkästen können quälende Geräusche ausgehen, vor allem während der Nachtstrom-Zeit.

 

Starker Selbstschutz

Der beste Schutz ganz allgemein ist ein guter Gesundheitszustand mit starker Abwehrkraft und inniger Verbundenheit mit nährenden Schwingungsfrequenzen. Je weniger ein Mensch sich selbst unter Kontrolle hat, umso anfälliger ist er für fremde Einflüsse. Wer nicht selbst entscheiden kann, was er isst und einkauft, worauf er seine Aufmerksamkeit lenkt und mit wem er sich abgibt, wird schnell zum Spielball von fremden Interessen. Wer sich hingegen gut konzentrieren und abgrenzen kann, ein selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben führt, seiner inneren Stimme folgt und alle Misstöne ausblendet, wird schwächende Situationen ganz instinktiv meiden. Feinfühligkeit ist insofern von Vorteil, als Gefahren schneller erkannt werden. Die schlimmsten Wellen sind völlig unschädlich, wenn sie auf keine Resonanz stoßen. Bei extrem aufdringlichen Attacken ist es zugegeben schwierig, sie auszuschalten, aber im gewöhnlichen Alltag gibt es nichts, was ein starker Geist nicht bannen könnte. Die Frage ist nur, um welchen Preis. Denn jede Art von Verbannung kostet Energie. Wer sich verletzlich und schnell angegriffen fühlt, sollte sich überlegen, mit welchen Themen er sich beschäftigt und wie gut er seine Gesundheit im Griff hat.

 

Einfache Schutzmaßnahmen ohne Hilfsmittel

Die meisten Geräte, die als gefährlich eingestuft werden, sind völlig entbehrlich. Niemand braucht unbedingt ein Handy, ein Schnurlostelefon, WLAN-Verbindungen, einen Mikrowellenherd, einen Induktionsherd, einen Radiowecker, Halogenlampen, ein Babyphon, eine elektrische Zahnbürste, SAT-TV mit Receiver und Fernbedienung, elektrische Heizdecken, Wasserbetten und so weiter. Wer selber E-SMOG-Geräte einkauft, sollte sich nicht darüber beschweren, dass alles verstrahlt ist. Mit dem Argument, dass man ja nicht anders kann, beginnt die Hilflosigkeit und Anfälligkeit. Die Hauptursache für die Beschwerden sind schließlich die EIGENEN Geräte und nicht die der Nachbarn. Folgende Maßnahmen kann praktischer jeder umsetzen:

  • WLAN verweigern oder zumindest nachts ausschalten.
  • Handy ausschalten. Eingegangene Anrufe kurz per SMS oder Email beantworten. Rückrufe nur, wenn unbedingt erforderlich. Lange Telefonate nur per Festnetz oder Skype. Handy so weit wie möglich vom Ohr weghalten. Handyverbot für Kinder und Jugendliche.
  • Keine Mehrfachsteckdosen in der Nähe des Sitzplatzes. Es ist auch im ausgeschalteten Zustand ein Stromfeld messbar.
  • Rohkost statt Kochkost.
  • Internet-Videos statt Fernsehen.
  • Alle Geräte ausschalten und ausstecken, die nicht ständig gebraucht werden.
  • Beim Neukauf von Geräten, darauf achten, dass sie möglichst strahlungsarm sind.
  • Naturnaher Lebensstil ohne Plastik und unnötige Elektronik. Den Ausgleich suchen durch häufige Aufenthalte in der Natur. Zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, wo immer möglich.

 

Earthing

Ein Mensch kann sich nicht nur barfuß erden, sondern auch, indem er die metallischen Erdungsteile (Zapfen seitlich) an einer Steckdose berührt. Die menschliche Ladung kann vor der Erdung bis 400 Volt/Meter betragen und ist danach im zweistelligen Bereich.

Alle elektrischen Felder, egal ob es sich um Wechselfelder oder statische Felder handelt, können durch eine Erdung abgeleitet werden. Nur bei magnetischen Feldern ist keine Erdung möglich, weil sie keinen Anfang und kein Ende haben.

Es gibt im Handel viele Produkte, um sich elektrisch zu erden. Wer suchet, der findet! Zum Beispiel:

  • Earthing-Pads, Decken und Matten mit Silberfäden. Die Matten werden per Kabel mit einer Steckdose verbunden.
  • Erdungsstecker für das Notebook.
  • Socken mit Silberfäden.

 

Technische Abschirmungen

Bevor man sich für aufwändige Schutzmaßnahmen entscheidet, ist eine genaue Bestandsaufnahme von Fachpersonen erforderlich. Eine Komplettabschirmung von Räumen ist nicht sinnvoll, weil damit auch gesunde Erdstrahlen reduziert werden. Außerdem kann sich die Gesundheitsschädlichkeit verschlimmern, wenn innerhalb eines faraday`schen Käfigs Funkgeräte betrieben werden.

  • Magnetostatische Felder können durch Gegenfelder gelöscht werden.
  • Magnetische Wechselfelder können durch Verbiegen abgeschwächt werden, zum Beispiel indem man verdrillte Drähte verwendet. Um die Felder zu dämpfen, werden MU-Metalle (Nickel-Eisen-Legierung) und Trafobleche eingesetzt.
  • Absorption von elektrischen Ladungen mit massivem Lehmziegeln und speziellen Gipsplatten.
  • Abschirmung mit Blechen, leitfähigen Folien und verbundenen Metall-Netzen
  • Abschirmungen mit Magneten

Spezielle Abschirmungen können vor allem dann erforderlich sein, wenn die E-Smog-Quellen außerhalb der Wohnung liegen und durch das eigene Verhalten nicht abgestellt werden können.

 

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Irmgard Brottrager
Über Irmgard Brottrager 743 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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