Kann zu viel Sonne schädlich sein?

Der Hochsommer steht vor der Tür und die Sonnenstrahlung wird intensiver. Wie viel Vitamin D verträgt der Mensch? Ist Sonnenschutz wirklich notwendig?

Sommer, Sonne und Meer. Foto (C) Luis Hernandez / flickr CC BY 2.0
Sommer, Sonne und Meer. Foto (C) Luis Hernandez / flickr CC BY 2.0

 

Eines ist sicher: Fast alle Lebewesen sind auf die Energie der Sonne angewiesen, aber es gibt sowohl im Tier- als auch im Pflanzenreich Arten, die die pralle Sonne nicht vertragen. Warum sollte es beim Menschen anders sein? Hellhäutige Typen mit hellen Augen und blonden Haaren sind für Regionen ausgelegt, in denen die Sonneneinstrahlung eher dürftig ist. Sie bilden schneller Vitamin D, sind aber gegen Verbrennungen und andere Sonnenschäden kaum geschützt. Schwarzhäutige Menschen hingegen mit dunklen Augen sind für Gegenden geschaffen, in denen fast immer die Sonne scheint.

 

Die Dosis macht das Gift

Die meisten Menschen wissen aus eigener Erfahrung, dass die vitalisierende Wirkung der Sonne von der Intensität und der Dauer der Einstrahlung abhängt. An heißen Sommertagen lassen nicht nur Pflanzen ihre Köpfe hängen. Zu viel Sonne kann regelrecht fertig machen, müde, erschöpft und antriebslos. In vielen südeuropäischen Ländern sind zu Mittag alle Läden geschlossen und die Menschen ziehen sich in eine lange Siesta zurück. Nur naive Touristen halten sich im Freien auf und lassen sich in der Sonne braten.

 

Darf man ohne Brille, Hut und Creme noch aus dem Haus gehen?

Überall wird eindringlich vor zu viel Sonne gewarnt. Sie soll gefährlich sein und nicht nur zu Hautschäden führen, sondern sogar tödlichen Hautkrebs verursachen. Ohne Sonnenhut, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel sollte man auf keinen Fall ins Freie gehen. Und auch zu viel Vitamin D soll böse Folgen haben. Für alle diese Behauptungen findet man zahlreiche Belege im Internet, die hier nicht näher aufgeführt werden. Sie dienen vor allem der Pharma-Industrie, die ein riesiges Geschäft betreibt mit den Ängsten ihrer Kunden. Doch wie haben das bloß unsere bäuerlichen Vorfahren gemacht, die den ganzen Sommer über ohne Hut und Brille und Creme am Feld waren? Gemeine Zungen behaupten, die Sonne sei viel „aggressiver“ geworden. Ja wirklich?

 

Vitamin D im Sommer

Der Körper kann das Sonnen-Vitamin bekanntlich selbst herstellen mit Hilfe von UV-B-Strahlung. Eigentlich ist eine Überdosierung fast ausgeschlossen. Denn Lebensmittel enthalten viel zu geringe Mengen verglichen mit dem, was durch den Aufenthalt in der Sonne produziert wird. Trotzdem warnen die Ärzte davor, Präparate mit mehr als 1000 IE pro Tag einzunehmen. Gleichzeitig leiden angeblich mindestens 60% bis 90% der Deutschen an Vitamin-D-Mangel – je nach Jahreszeit. Im Winter mehr, im Sommer weniger. Wie soll man sich bei diesem Informations-Wirrwarr zurechtfinden? Wie bei den Ernährungsrichtlinien findet man Widersprüche ohne Ende, wenn man sich ernsthaft informieren möchte.

Foto (C) stellahyc910 / flickr CC BY 2.0
Foto (C) stellahyc910 / flickr CC BY 2.0

 

Kann es sein, dass die Sonne wesentlich gesünder ist, als man uns weismachen möchte? Führt Vitamin D womöglich zur Abnahme von Krankheiten und somit zu Einbußen beim Pharma-Umsatz? Man darf nicht vergessen, dass die Ärzte ihre „Fortbildung“ von den Pharma-Vertretern bekommen und von keinen unabhängigen Forschern. Durch Verwendung von Sonnenschutz-Cremes wird die Aufnahme von UV-B-Strahlen blockiert. Wer also ohnehin den ganzen Tag im Büro sitzt und sich am Wochenende auch noch eincremt, darf sich über einen Vitamin-D-Mangel nicht wundern.

 

Vitamin D im Winter

Für eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D, ist es in Deutschland und Österreich notwendig, in den Monaten von März bis Oktober genug Sonne zu tanken. Es kann vom Körper monatelang gespeichert werden. Ein Zufuhr über die Nahrung ist nur in marginalen Mengen möglich. Wer im Sommer nicht genug Sonne abbekommen hat, kann sich im Winter mit Nahrungsergänzungsmitteln helfen. Im Frühling braucht die Haut eine gewisse Gewöhnungsphase, um einen natürlichen Sonnenschutz durch Bräunung zu bilden.

 

Verändert die Sonne unsere DNA?

Vitamin D ist nicht nur ein einfaches Vitamin, sondern wird als Pro-Hormon eingestuft, das mindestens 200 Gene beeinflusst. Es gibt unzählige Studien, die belegen, dass Vitamin D enorme gesundheitliche Effekte ausübt. Es soll sich unter anderem bei Alzheimer, verschiedenen Krebserkrankungen, Osteoporose, Diabetes, Multipler Sklerose und Autoimmunerkrankungen positiv auswirken. Vitamin D nimmt praktisch eine Schlüsselrolle ein bei der Abwehr von Krankheiten. Fast alle Zellen des Körpers besitzen Vitamin-D-Rezeptoren, die die Gene steuern. In spirituellen Kreisen hört man immer wieder, dass über den Kontakt mit der Sonne ein Update der DNA-Programmierung möglich ist. Diese Vorstellung hat also durchaus ihren Hintergrund. Eine nachhaltige Schwächung des Erdmagnetfeldes könnte dazu führen, dass Energien von der Sonne zu uns durchdringen, die unser Dasein evolutionieren.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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