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. . . so hatte ich mir dereinst gemerkt, wo ich die einzelnen Himmelsrichtungen auf einer Landkarten oder in Bauplänen finde oder wie sich ein allzeit bereiter Pfadfinder im Gelände zurecht findet. Norden, Osten, Süden, Westen – geht auch mit Nie Ohne Seife Waschen, ist aber nicht so einprägsam.

Feng Shui 2018
© Bodo Trieb

Wie dem auch sei, heute betrachte ich die Pläne von Wohnungen und Häusern aus einer eher nüchternen, aber dennoch sehr reizvollen Perspektive.
Nach dem Sonnenkalender hat gerade das Jahr des Hundes begonnen, wodurch wir auch den Einzug neuer Energien in unseren Räumen wahrnehmen können. Was wir da zu „spüren“ bekommen, wollen wir uns nun ein wenig genauer betrachten.

Wir dürfen uns freuen, in diesem Jahr steht alles unter einem guten Stern. Meistens. In das Zentrum unserer Räume zieht das „kommende Glück“ ein, das langfristig für Ruhm und Anerkennung, Beförderung und Erfolg steht. Profitieren können wir alle davon, allerdings wird uns nichts geschenkt. Ohne Fleiß kein Preis, heißt es, und da ist in diesem Jahr viel Wahres dran. Wir müssen uns redlich mühen und sogar damit rechnen, dass auch mal was schief läuft. Dennoch, der positive Ausblick ist Grund genug, guten Mutes zu sein.

Der Norden gehört in diesem Jahr zu den Bereichen, die wir meiden sollten. Misslichkeiten können sich einstellen, Schwierigkeiten auftauchen und Komplikationen das Leben erschweren. Das kann uns allen widerfahren, wenn in diesem Bereich unser Haus- oder Wohnungseingang ist oder sich dort unser Büro befindet.
Die, die in einem Jahr der Ratte geboren wurden, werden das vielleicht sogar deutlicher zu spüren bekommen als andere.
„Entschärfen“ können wir den Norden durch Metall. Hervorragend eignen sich Windspiele mit metallischen Röhren, laut tickende Standuhren, oder Mobiles mit runden, ovalen oder kugelförmigen Objekten.

Der Nordosten kann Meinungsverschiedenheiten oder gar Auseinandersetzungen mit sich bringen, die bisweilen einer juristischen Klärung bedürfen. Auch die eine oder andere Beziehung kann auf eine harte Probe gestellt werden.
Wer in einem Büffel- oder Tiger-Jahr das Licht der Welt erblickte, sollte besondere Vorsicht walten lassen.
Beschwichtigend wirken im Nordosten rote Dekoelemente.

Auch der Osten gehört zu den Bereichen, in denen wir uns in diesem Jahr sehr vorsichtig bewegen sollten. Es könnte unangenehm bis heftig für uns werden, wenn wir uns hier „so richtig austoben“. Haben wir unseren Eingang in diesem Bereich, sollten wir auf Sicherheit bedacht sein, damit wir nicht betrogen oder bestohlen werden.
Besonders die „Hasen“ sollten sehr achtsam sein.‘
Unregelmäßig geformte Objekte und die Farben blau und schwarz sind geeignet, die hier die Wogen zu glätten.

Endlich kommen wir zum Südosten, dem Sektor, in welchem in diesem Jahr die Zeichen auf gutem Gelingen, Wohlstand und Erfolg stehen. Ja, den Südosten sollten wir ausgiebig und lebhaft nutzen. Wir haben alle etwas davon, besonders aber die „Drachen“ und „Schlangen“.
„Echtes“ Wasser in Form eines Zimmerbrunnens, einer sprudelnden Wasserfontaine oder Wassersäule kann den äußerst günstigen Einfluss so richtig in Schwung bringen.

Der Süden steht im Zeichen von Liebe, Romanze und auch akademischen Erfolgen. Doch Vorsicht: Amor kann sich als hyperaktiv erweisen, wodurch nicht nur Porzellan zu Bruch gehen kann.
Die Damen dürfen sich besonders angesprochen fühlen, besonders die, die in einem Jahr des Pferdes zur Welt kamen.
Wenn’s zu heftig wird, können genau wie im Osten unregelmäßig geformte Objekte und die Farben blau und schwarz die Energien entschärfen.

Im Südwesten heißt es im positiven Sinne „unverhofft kommt oft“. Wir dürfen bei all unseren Unternehmungen darauf bauen, dass im rechten Moment die richtigen Personen uns zu unserer Unterstützung zur Seite stehen. Das kann sich sehr förderlich auf die eigene Kariere und das berufliche Vorankommen auswirken.
Auch wenn wir diesen Bereich aktiv nutzen sollten, sollten wir ihn doch frei von Störungen halten. Dann kann der Weg nach oben auch ohne Schlaglöcher auskommen.
„Affen“ und „Ziegen“ werden diesen Sektor besonders schätzen lernen.

Ähnlich wie der Norden ist auch der Westen nicht wirklich nutzbar. Wir bekommen es hier mit Einflüssen zu tun, die unserer Gesundheit abträglich sein können.
Es empfiehlt sich, diesen Bereich wirklich ruhig zu halten und sehr reichhaltig mit metallischen Objekten auszustatten, welche idealerweise auch noch rund, oval oder kugelförmig sind.
Diejenigen unter uns, die in einem Jahr geboren wurden, im dem ein Hahn das Sagen hatte, sollten sich in diesem Bereich äußerst vorsichtig bewegen.
Trotzdem lässt sich aus der Not eine Tugend machen! Alle die, die der Heilkunde mächtig sind, können den Westen sogar trefflich nutzen. Ob für 2- oder 4-Beiner, ob für organische oder mentale Gesundheit, spielt keine Rolle. Wenn der Eingang zur Praxis oder Praxisräume hier angesiedelt sind, wird es viel zu tun geben.
Und wer sich wirklich damit auskennt, kann hier sogar Angelegenheiten rund um Immobilien erfolgreich regeln.

Der Nordwesten wird sich auf eine wohltuend förderliche Art präsentieren. Berufliche Aktivitäten, die auf langfristigen Gewinnzuwachs oder einen merklichen Vorsprung vor Mitbewerbern ausgerichtet sind, werden von Erfolg beschieden sein. Hürden lassen sich leicht nehmen, wenn besonnen und mit Bedacht agiert wird.
Das wird besonders „Hunde“ und „Schweine“ frohlocken lassen.
Wer möchte, kann mit einem Zimmerbrunnen ein wenig nachhelfen.

Der Norden ist für alles, was in die Kategorie ‚Yang‘ fällt, nicht sonderlich gut geeignet. Wir sprechen hier vom aktiven, beweglichen Teil unseres Lebens, zu dem natürlich auch unser Beruf und der damit verbundene Alltag gehört. Wir müssen einfach berücksichtigen, dass alles ein wenig schwieriger werden kann, aber nicht, dass nichts gelingen wird. Wir müssen halt für das gleiche Ergebnis mehr Energie aufbringen oder haben vielleicht ein paar Widrigkeiten mehr zu überwinden.
Wer aber für sich für einzelne berufliche Aktivitäten einen Energieschub vertragen kann, darf den Norden gerne nutzen. Das dann aber bitte mit viel Um- und Weitsicht.

Was für den Norden unter Yang-Aspekten gilt, gilt für den Westen unter Yin-Aspekten. Wenn wir uns dort unangemessen benehmen, kann das unangenehme Auswirkungen auf unser Wohlbefinden oder gar auf unsere Gesundheit haben.

Das Allerwichtigste ist, dass im Norden und im Westen einer Wohnung bzw. eines Hauses weder Renovierung noch Umbaumaßnahmen stattfinden sollen, auch sollen Mauern nicht eingerissen werden, und auch im Außenbereich sollen wir von größeren Grabungen Abstand nehmen. „Normale“ Gartenarbeit, zu der auch das Umgraben gehört, ist aber ok.

Weitere Informationen zum Umgang mit dem Potential des Jahres, welches auch unter dem Begriff ‚Jahressterne‘ bekannt ist, hält Ihr Feng Shui-Berater gerne für Sie bereit.

Mögen uns Raum und Zeit die Unterstützung bringen, die wir brauchen.
Bodo Trieb

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